Auszeichnung und Blick in die Zukunft

Auch Frau Weik nahm an der Begrüßung teil
Bürgermeister Schneider und der Moderator Herr Stuckmann
Bürgermeister Schneider und Herr Weik

Nach 2009 wurde die Weik-Stiftung zum zweiten Mal als „Ausgewählter Ort“ ausgezeichnet.

Für die Idee des „cSc capp Sport cup gemeinsam rollt’s“ erhielt die Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2010“. Auf Wunsch von Bernhard Weik wurde keine separate Feier irgendwo „unter einem Dach“ veranstaltet, sondern die Preisübergabe mitten in den 10. cSc gelegt, also dorthin, wo er auch stattfand. Und so baute Uli Quaas, Botschafter der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“, eine große Rückwand, ein Rednerpult und einen Sockel für den Pokal auf der Rampe neben dem Platz der Siegerehrung auf.

Andreas Wrubel, Repräsentant der Deutschen Bank und Laudator der Preisübergabe, war erschienen, um Urkunde und Pokal an die Weik-Stiftung und das cSc-Team zu überreichen. „Dass Sie, lieber Herr Weik, mit Ihrem unermüdlichen Engagement überaus erfolgreich sind, bestätigt die Tatsache, dass Ihre Stiftung nach der letztjährigen Auszeichnung für das Projekt „Ein ganz normaler Tag“ heute mit dem cSc Capp Sport cup wiederholt ausgezeichnet wird, was ganz besondere Anerkennung verdient.“

Das Sportfest „cSc gemeinsam rollt’s“ fördere durch die Lust an Bewegung das tägliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Die Urkunde ging direkt in die Hände von Bernhard Weik, der Pokal wurde über den Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes an Samuel Küppers (14) weitergereicht, der als Handbiker die Sportler und das cSc-Team repräsentierte.

Bereits zu Beginn dieser Auszeichnungsfeier hob cSc-Schirmherr und Bürgermeister der Stadt Langenfeld, Frank Schneider, ebenfalls die Verdienste der Weik-Stiftung und des cSc-Teams hervor. „Als Bürgermeister und Schirmherr dieser Veranstaltung, aber noch vielmehr als Langenfelder bin ich stolz auf diese Auszeichnung für diese motivierte und stets engagierte Gruppe um Herrn Weik.“

Und dann kam die Überraschung, mit der Bernhard Weik nicht gerechnet hatte. „Ich darf Sie nochmals an meine Seite bitten, um Ihnen die vom Rat der Stadt Langenfeld gestiftete Silberne Ehrennadel des Sports zu verleihen. Mit dieser Anerkennung verbinden der Rat der Stadt, die Stadtverwaltung und der Stadtsportverband e.V. den Dank für unermüdlichen Einsatz zur Förderung des Sports in Langenfeld.“

Der so doppelt geehrte Bernhard Weik war sichtlich gerührt, als er seine Dankesworte sprach. „Danke an unser cSc-Team, das alles mit soviel Hingabe erledigt, da spürt man die Begeisterung für die gute Sache. Unser cSc-Team hat diese Ehrung zu Recht verdient.“ Danke sagte er auch den Sportlern für ihre Treue zum cSc, den Teilnehmern der Menschenkette für ihre Wertschätzung der Sportler und den Anwohnern, die die Beeinträchtigungen des Sportfestes mit Gelassenheit hinnehmen. Elisabeth Weik, die die Stiftung mit aufgebaut und ihren Mann über viele Jahre unterstützt hat, durfte einen großen Blumenstrauß des Bürgermeisters und Schirmherren entgegennehmen. Daran war Leon (9), Sohn von Frank Schneider, beteiligt.

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Julius Beucher, fasste die Ehrung in folgende Worte: „Ideen brauchen Leute, die Ideen umsetzen. Das ist bei Bernhard Weik und seiner Frau ein einmaliges Beispiel, und dazu gehört auch die Kunst, so viele Mitstreiter zu gewinnen.“ Er wünsche sich getreu dem Motto „Deutschland – Land der Ideen“, dass es an 365 Orten der Republik cSc-Tage nach dem Modell der Weik-Stiftung in Langenfeld gebe. Friedhelm Julius Beucher repräsentiert mit seinem Verband 531.000 Sportler mit Handicap. Im Namen des Verbandes überreichte er Bernhard Weik einen Wimpel.

Noch am gleichen Abend wurde alles ab- und weggeräumt. An den folgenden Tagen sah man Bernhard Weik persönlich, wie er mit Auto plus Anhänger unterwegs war, die Plakatständer aufzuladen und Transparente abzuhängen. Die Nacharbeit ist längst noch nicht geschafft, aber das Fahrwasser doch etwas ruhiger geworden

Doch nach dem cSc ist vor dem cSc – das nächste Rennen ist am 4. September 2011. Und schon jetzt wird überlegt, was das cSc-Team beim nächsten Mal verbessern kann. Deshalb wird in den nächsten Wochen darüber diskutiert, Vorschläge werden gesammelt und festgehalten.

Bleibt dann noch der Dankeschön-Abend von Bernhard Weik Ende November für das gesamte cSc-Team mit der Vorführung des von der Video-Gruppe der VHS gedrehten Films, auf den schon alle gespannt sind.

Text: Jürgen Steinbrücker

Gelungene Feier mit Urkundenübergabe als „Ausgewählter Ort

Das cSc Team Normal mit den Ehrengästen
Ehrentafel durch Frau Noll an Manfred Glasmacher für das cSc Team

Die Weik-Stiftung und das cSc-Team wurden ausgezeichnet.

Die kath. Paulus-Grundschule in Langenfeld-Berghausen war ein angemessener Ort für eine besondere Feier: Die Auszeichnung der Elisabeth & Bernhard-Weik-Stiftung als „Ausgewählter Ort 2009“ im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. Ausgezeichnet wurden die Weik-Stiftung und das cSc-Team für die Idee „Ein ganz normaler Tag“, der die Sensibilisierung der Grundschüler für Menschen mit Handicaps zum Ziel hat.

„Von unserer Rolle als ganz besonderer Ort in einem Land der Ideen sind wir Langenfelderinnen und Langenfelder ja schon lange überzeugt“, sagte Bürgermeister und Schirmherr des cSc, Magnus Staehler. Er sei stolz, dass es in Langenfeld solch eine Mannschaft wie das Team des cSc gebe, die für „uns und die Menschen in unserer Stadt so viel leistet.“ Die Weik-Stiftung als einer der Aktivposten der Stadt hätte es nun mit Brief und Siegel, dass sie mit einer ganz besonderen Idee von sich reden mache. Bei der Botschaft, die man in dem Projekt „Ein ganz normaler Tag“ in der Paulusschule habe gerade erleben können, gehe es um Sensibilisierung, Verständnis und ein besseres Miteinander verschiedener Menschen.

Als Vertreter der Deutschen Bank, einem Partner der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler, betonte Dieter Hadamitzky die Eigeninitiative und den engagierten Einsatz als das, was das Land zusammen hält. Die Weik-Stiftung habe etwas ins Leben gerufen, was andere Menschen begeistere, mitzumachen. Dieter Hadamitzky überreichte an Bernhard Weik auch die gerahmte Urkunde als „Ausgewählter Ort 2009“, während die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll an den blinden Manfred Glasmacher stellvertretend für das cSc-Team eine Ehrentafel mit Stele übergab.

Grüße der Landesregierung überbrachte die Beauftragte für die Belange der Menschen mit Behinderung, Angelika Gemkow. „Beachtlich und beeindruckend ist, was man heute hier zu sehen bekam“, sagte Gemkow. Es sei ein besonderer Tag, der Impulse setze auch für andere, die sie gerne verbreiten wolle. Die Erfahrungen für die Kinder am „ganz normalen Tag“ würden soziale Kompetenz vermitteln. Die Weik-Stiftung würde mit ihrer Idee vorangehen, in die Lebenswelt behinderter Kinder hineinzuschauen.

Kreisdirektor Martin Richter sieht in der Idee der Weik-Stiftung eine Hilfestellung für diejenigen, die keine Behinderung haben. Aber: „Jeder hat etwas zuviel, und irgendwo sind wir alle eingeschränkt.“ Er hoffe, dass die Idee des „ganz normalen Tages“ in allen Städten des Kreises Mettmann greife und sich fortpflanzen möge und wünschte dem cSc-Team einen die Stadtgrenzen sprengenden Erfolg.

Text: Jürgen Steinbrücker

Weik-Stiftung ist einer von 365 Orten im Land der Ideen

Die Weik-Stiftung ist ausgewählter Ort 2009

Auszeichnung für das Projekt „Ein ganz normaler Tag“

Eigentlich können die Kinder der Städtischen katholischen Paulus-Grundschule in Langenfeld-Berghausen in der Treibstraße herumspringen, gut sehen und haben auch sonst keine Probleme, ihre Aktivitäten wahrzunehmen. Aber am „ganz normalen Tag“, veranstaltet von der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung, ist das ganz anders. Dann dürfen sich die kleinen Schülerinnen und Schüler des ersten bis vierten Schuljahres in die Menschen hineinversetzen, die in irgendeiner Form behindert sind und nicht alles machen können.

„Sensibilisierung für Menschen mit einer Behinderung“ nennt dies Bernhard Weik, Stifter und Organisator der Weik-Stiftung. Und das Projekt heißt: „Ein ganz normaler Tag“, weil Menschen mit einer Behinderung auch an einem ganz normalen Tag mit ihrer Einschränkung leben können.

An diesem „ganz normalen Tag“ gab es einen ganz anderen Stundenplan. Die Kinder fuhren mit verbundenen Augen als Sozius auf dem Tandem mit, ließen sich „als Blinde“ von anderen führen, warfen Bälle in einen Behälter, ohne ihr Ziel zu sehen. Sie informieren sich über die Braille-Schrift – die Blindenschrift – und über Hilfen für blinde Menschen. Die Gebärdensprache zeigt ihnen, wie man sich als Gehörloser verständigen kann. Mit dem Rollstuhl fuhren sie in der Turnhalle und probieren aus, wie sich andere Menschen bewegen, die nicht mehr gehen können. Mit dem Blindenstock den Weg finden, mit den Füßen malen und schreiben oder greifen sind weitere Übungen. So verstehen die Kinder die Botschaft, dass es für jeden Menschen, auch bei Einschränkungen, ein ganz normales Leben gibt. Vor drei Jahren hat Bernhard Weik dieses Projekt angestoßen; inzwischen haben es mehr als ein halbes Dutzend Schulen ausprobiert.

Die Initiative „Deutschland – Land der Indeen“ unterstreicht die Zukunftsfähigkeit, Leistungs- und Innovationskraft unseres Landes. Die Idee der E & B Weik-Stiftung ist aus mehr als 2.000 Bewerbungen für die „365 Orte im Land der Ideen 2009“ ausgewählt worden. „Deutschland – Land der Ideen“ wird von der Deutschen Bank unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler.

Das gesamte ehrenamtliche Team der E & B Weik-Stiftung freut sich, dass dieses Projekt ausgewählt und in der Paulus-Grundschule Langenfeld-Berghausen ausgezeichnet wurde.

Text: Jürgen Steinbrücker

Doppelter Gewinn für die Weik-Stiftung

"Menschenkette" entlang des cSc-Parcours

Bernhard Weik und sein cSc-Team werden zum zweiten Mal ausgezeichnet

„365 Orte im Land der Ideen“ – einer davon war im Jahre 2009 die Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung mit ihrem cSc-Team für das Projekt „Ein ganz normaler Tag“, der in den Grundschulen stattfindet, um die Kinder für Menschen mit Handicap zu sensibilisieren.Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler hatte die Weik-Stiftung unter mehr als 2.000 Bewerbungen ausgewählt. Sie wurde von Dieter Hadamitzky von der Deutschen Bank, die Partner der Initiative ist, im Juni 2009 ausgezeichnet.

„Es ist wohl eher eine Seltenheit, dass man zwei Jahre hintereinander die Auszeichnung erhält“, hatte Bernhard Weik mit seinem cSc-Team Grund zur Freude. Denn die Weik-Stiftung wurde 2010 erneut als einer von „365 Orten im Land der Ideen“ ausgewählt. Diesmal ging es um das großartige integrative Sportfest cSc (capp Sport cup „gemeinsam rollt’s“, das 2010 sein zehnjähriges Jubiläum feiern kann.

Jahr für Jahr kommen etwa 500 bis 600 Sportlerinnen mit und ohne Handicap aus der gesamten Bundesrepublik und einigen angrenzenden europäischen Ländern nach Langenfeld, um sich im fairen sportlichen Wettbewerb zu messen, Erfahrungen auszutauschen und die internationale cSc-Schlemmermeile sowie ein buntes Rahmenprogramm zu genießen. Das gilt natürlich nicht nur für die aktiven Teilnehmer, sondern auch für die Zuschauer, die erleben, mit welchen Geschwindigkeiten auf der 2,3 km langen Rennstrecke alles rollt: Inliner, Tandem, Fahrrad/Dreirad, Liegrad, Einrad, Tretroller, Handbike, Adaptivbike, Rolli.

Der Jubiläums-cSc findet am 5. September 2010 statt und wird zwei zusätzliche Besonderheiten aufweisen. Einmal wird die Bevölkerung aufgerufen, sich an einer „Menschenkette“ zu beteiligen, die sich an der Außenlinie der Rennstrecke platziert und den Sportlern ihre Verbundenheit und Wertschätzung signalisiert, sie anfeuert, ihnen zujubelt. Zum Zweiten wird die Ehrung der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung und des cSc-Teams ebenfalls an diesem Tag vorgenommen. „Es gibt Highlights ohne Ende, und wir können nur jedem empfehlen, sich dieses wunderbare integrative Sportfest nicht entgehen zu lassen, ob als aktiver Teilnehmer oder als Zuschauer“, sagen die Veranstalter.

Text: Jürgen Steinbrücker