ADFC hilft der Weik-Stiftung

Die cSc-Rollstühle wurden von ADFC-Experten überprüft, um 2015 für weitere Projekte zur Verfügung zu stehen.
Joe Ruppel als Tandempilot mit einem Schüler mit Schlafbrille (für einige Runden ist man "blind")

Rollstühle für den "ganz normalen Tag" in den Grundschulen überprüft

In 45 Grundschulen haben seit 2006 insgesamt 9438 Kinder den „Ganz normalen Tag“ mitgemacht. „Sensibilisierung von Kindern für Menschen mit Handicap“ bezeichnen Bernhard Weik und Elmar Widera dieses einmalige Projekt. „Eine eingeschworene Gemeinschaft kann mehr bewirken als ein Einzelkämpfer“ – so bezeichnet Weik die ehrenamtliche Mitarbeit seines Teams beim „Ganz normalen Tag“, zu dem auch die Tandem-Piloten des ADFC gehören. Jetzt haben einige dieser ADFC-Unterstützer – Herbert Jakubiak, Jo Ruppel und Christian Doll – ein besonders gutes Werk getan: Die durch viele Veranstaltungen in den Schulen beanspruchten Rollstühle der Weik-Stiftung wurden „auf Herz und Nieren“ geprüft, bei den  ersten zwei Rollstühlen wurden die luftbereiten Räder gegen Vollgummireifen ausgetauscht (die weiteren werden noch später gewechselt). „Wir haben jede Schraubverbindung überprüft“, erklärte Jakubiak, der auch die Einteilung der ADFC-Tandempiloten für die einzelnen Projekttage in den Grundschulen vornimmt.

Auch alles andere Material wurde geprüft, aufgelistet, für die Bestellung vorbereitet, repariert oder für die Überarbeitung vorbereitet: Gewichte und Gewichtswesten für die Übungen der „Übergewichtigen“, Schlafbrillen für den „Blindenstock-Parcour“ und das Fahren auf dem Tandem, Blindenstöcke und vieles mehr. Aus dem Team für den „Ganz normalen Tag“ halfen Wolfgang Schmelz, Klaus Bembennek und Peter Harald Mecklenbeck sowie Herr Gather.

Für den cSc-Lauf am 06.09.2015 haben Jürgen Reichert und Reinhold Klein die Plakate und Banner mit dem neuen Datum versehen. „Es war ein rundum gelungener Tag, der die Gemeinschaft in unserem cSc-Team unterstreicht“, lobte Weik diese ehrenamtliche Arbeit.