Adolf-Reichwein-Schule Hilden

Vorbereitung

Mittags gibt es leckere Lasagne
Plakat zum
Herr Weik und Schulleiterin Frau Schmidt

Die Adolf-Reichwein-Schule in der Beethovenstraße 32 in Hilden ist eine "Schule der Bewegung". "Kinder sollen und dürfen sich überall bewegen." ist die Devise der Schulleiterin Dagmar Schmidt. Das alternative Projekt hat gezeigt, welche Probleme Behinderte im Alltag haben und welche Hilfen es gibt, mit den Behinderungen zu leben. Alle Kinder waren beeindruckt und konnten sich in die Lage von Behinderten sehr gut hineinversetzen.



Turnhalle, Schulhof und weitere Plätze sowie die Klassenzimmer standen am 20. Mai 2008 dem Alternativ-Programm zur Verfügung, dem "ganz normalen Tag" der E & B Weik-Stiftung. Sensibilisierung für Menschen mit einem Handicap hieß das Programm dieses Tages.


Max Lorenz schrieb:
Als erstes bekamen alle ein cSc-T-Shirt für den heutigen Tag. Es gab viele Stationen, in denen wir das Leben der Behinderten nachspielen konnten. Das war ein tolles Projekt.

Zum Mittagsimbiss gab es das Lieblingsessen vieler Kinder: Lasagne

Der Alltag von Blinden

Ein Klingelball lädt zum Ballspielen ein
Mit dem Blindenstock den Weg ertasten
Blind Tandemfahren gefällt fast allen Kindern

Die Schülergruppen durchlaufen einzelne Staionen in Begleitung von Eltern und Lehrer/innen, Hindernis-Parcours für Rollstuhlfahrer, Rollstuhlspiele, Zielwerfen der Blinden, Lauf der Blinden, Springen der Beinamputierten, Wettlauf der Übergewichtigen, Übungen der Gehörlosen mit Kennenlernen von Gebärdensprache und Fingeralphabet, Übungen für Armverletzte und vieles mehr.








Maurice schrieb:
Mir hat das Sportfest gefallen, weil man auch gelernt hat, dass man Behinderte nicht ärgern soll und ihnen nicht helfen soll, wenn sie es nicht wollen, und dass Behinderte alles können, was wir auch können, nur anders.

Verschiedene Stationen

Übergewichtige Kinder überwinden Hindernisse
Wie schwer hat es doch ein Beinamputierter
Rollstuhlfahren ist gar nicht so einfach

Jan Phil schrieb:
In der Turnhalle wurde uns erklärt, wie man richtig mit dem Rollstuhl fährt. Wir mussten einen Parcours mit dem Rollstuhl fahren. Als erstes einen Slalom, dann mussten wir einen Ball nehmen und ihn in einen Korb werfen, dann weiterfahren und über eine Matte hinweg ins Ziel rollen.














Die fleißigen Eltern-Helfer hatten meinen Fuß an den Oberschenkel gehoben und ihn dann festgebunden. Dann mussten wir über Stangen hüpfen oder kriechen.




















Esma Erkmen schrieb:
Es gab auch einen kleinen Lauf, bei dem man übers Klettergerüst klettern musste. Jeder musste diesen Lauf zweimal machen: einmal normal, das zweite Mal bekamen wir rote Westen und in den Taschen waren Sandsäckchen-Gewichte eingenäht. Das war ein spannender Tag.

Was kann man ohne Arme alles machen?

Comicseiten umblättern mit den Füßen
Schreibversuche mit den Füßen
Einen Knoten ins Seil knüpfen mit den Füßen

Esma Erkmen schrieb:
Im Klassenraum 4b haben wir alles mit den Füßen gemacht, um zu gucken, was Contergan-geschädigte Menschen alles durchmachen müssen.

Jan Phil schrieb:
Wir mussten mit den Füßen schreiben, malen, würfeln, Seiten umblättern und Knoten in ein Seil machen.

Max Lorenz schrieb:
Als nächstes machten wir Sachen nur mit einer Hand: T-Shirt anziehen, Wasserflasche öffnen, schreiben mit der "falschen" Hand und-und-und