Hier werden wir in die Zukunft gerichtete Projekte vorstellen. Helft doch mit Euren Vorschlägen mit und gebt uns neue Anregungen.
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Eine förderungswürdige Idee
Bisher haben wir die 17 LVR-Schulen mit 40 897 Euro gefördert.
An Sponsorengelder kamen durch die Kinder, für Anschaffungen an den Schulen, 119 568 Euro zusammen.
Ich erlebte Brauweiler als Zuschauer und war hell begeistert über diese gute Idee und deren Umsetzung.
Spontan beschloss ich diese Idee mit unserer Stiftung zu fördern. Jede Schule bekommt ihr eigenes cSc Sportfest das als Sponsorenlauf ausgeschrieben ist. Die Kinder sind in ihrer vertrauten Umgebung, die Betreuer und die Eltern sind in ihrer Nähe.
Im Jahr 2004 wurde in Leichlingen der erste Sponsorenlauf auf dem Sportplatz der Balker Aue durchgeführt.
Anfang Mai 2005 , ist die Rheinische Schule für Körperbehinderte in Köln Müngersdorf und Ende September, die Rheinische Schule für Körperbehinderte in Sankt Augustin, mit jeweils 300 Kindern der Austragungsort des cSc Sponsorenlaufes gewesen.
Dazwischen wurde in Rösrath ein sehr individuelles Sportfest durchgeführt.
Das Jahr 2006 war sehr erfolgreich mit den Schulen in Düren, Brauweiler, an der Victor-Frankl-Schule in Aachen und an der Christopherusschule in Bonn.
Bernhard Weik
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Aggi Wiggers Idee
Sponsorenlauf der Donatusschule Brauweiler
Am 19. Juli 2003 wurde anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Rheinischen Schule für Körperbehinderte ein Jubiläumsfest ausgerichtet. Im Rahmen dieses Festes wurde die Aktion „Donatusschule in Bewegung“ in Form eines Sponsorenlaufes durchgeführt.
Die Vorbereitungen hierfür wurden bereits mit einem Vorlauf von einem Jahr begonnen. Die Lehrkräfte des Fachbereichs Sport mussten zunächst das gesamte Kollegium für dieses Vorhaben gewinnen, die Eltern zeitig informieren und vor allem die SchülerInnen sowohl im pragmatischen, emotionalen und kognitiven Bereich auf den geplanten Sponsorenlauf einstimmen.
Schwerpunkt im Sportunterricht aller Jahrgangsstufen war daher fortan das Ausdauertraining und damit die Steigerung der individuellen Ausdauerleistung. Alle SchülerInnen bereiteten sich somit im Vorfeld der Veranstaltung mit viel Engagement und Freude auf den Sponsorenlauf vor.
Die Lehrkräfte des Fachbereiches Sport trafen sich regelmäßig, um neben der Vorbereitung des Festes sowohl Erfahrungswerte wie auch Anregungen und Tipps für den Sportunterricht
auszutauschen. In spielerischer Form fanden die Trainingseinheiten in der Turnhalle oder auf der in der Nähe gelegenen Sportanlage statt.
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Sponsoren erwünscht
Die Idee zur Durchführung eines Sponsorenlaufes ist nicht neu und es werden jährlich an vielen Schulen derartige Veranstaltungen durchgeführt.
Neu ist aber die Umsetzung dieser Idee an einer Schule für Körperbehinderte. Von daher konnte auch nicht auf Erfahrungen eines Sponsorenlaufes einer derartigen oder ähnlichen Schulform zurückgegriffen werden.
So wurden Vorgaben und Konzepte auf die besonderen Belange Körperbehinderter Übertragen und die unterschiedlichsten Trainingsgruppen organisiert. Die Fußgänger trainierten entsprechend ihrer physischen Möglichkeiten das Laufen, das Walken, das Tandemfahren oder das Inlinern. Die Rollifahrer, bezogen auf ihre Behinderungsart, das selbständige Rollstuhlfahren, entweder mit einem Sportrolli, mit einem Handbike oder mit dem E-Rolli.
Wöchentlich fand ein „Lauftreff“ statt, an dem die SchülerInnen, die zusätzlich zu ihrem Klassensportunterricht ihre Ausdauerleistung verbessern wollten, teilnahmen.
Sponsoren
Einige Wochen vor dem eigentlichen Lauf erhielten die SchülerInnen die sogenannte Sponsorenliste. Jedes Kind hatte die Aufgabe, sich möglichst viele Sponsoren in seiner Familie und seinem Bekanntenkreis zu suchen, die für jede gegangene, gelaufene oder gefahrene Runde einen selbst gewählten Betrag zu zahlen bereit waren.
Den Sponsoren wurde im Vorfeld bewusst gemacht, dass die Leistungsfähigkeit eines jeden Schülers sehr individuell zu bewerten und zu entlohnen war. So konnte eine gefahrene Runde von „Lieschen Müller“ genauso viel wert sein wie drei Runden vom schnellen „Juppes Schmitz".
Beim Sponsorenlauf selbst standen jedem Kind 20 Minuten für den Wettbewerb zur Verfügung. Es starteten immer jeweils 3 bzw. 4 Klassen gemeinsam, die zum Teil von ihren LehrerInnen oder Therapeuten begleitet wurden. Die Schwerstmehrfachbehinderten wurden von ihren LehrerInnen oder Zivildienstleistenden gefahren. Jedes Kind trug eine Startnummer und konnte so während des Laufens persönlich angesprochen, ermutigt und gelobt werden.
Für eventuelle ärztliche Versorgung standen die Krankenschwestern der Schule zur Verfügung. Der Samstag, er wurde durch einen Springertag ausgeglichen, eignete sich durch die rege Beteiligung der Eltern am Besten.
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Das großartige Event
Eine Runde betrug etwa 400m, begann auf dem Schulhof vor dem Schulgebäude, führte auf die Straße (die für diese Zeit für den Verkehr gesperrt wurde) bis zu einem Wendepunkt, an dem eine Verpflegungsstation ( Wasser und Banane wurden hier gereicht) aufgebaut war.
Der Schulhof eignet sich am Besten, weil alle Versorgungsmöglichkeiten (Umkleiden, Toiletten, Küche) auch bei ungünstiger Witterung vorhanden sind. Im Start- Zielbereich wurden die absolvierten Runden registriert und bei jedem Schüler auf der eigenen Karte, die er um den Hals trug, abgestempelt.
Diese Stempelkarten wurden im Kunstunterricht in den Wochen vorher von jedem Schüler selbst hergestellt und gestaltet. Anschließend wurden die gelaufenen, gefahrenen Runden auf der Sponsorenliste eingetragen und per Computer ausgewertet, d.h. der „erlaufene“ Betrag ermittelt.
Nach Beendigung des Laufes erhielt jeder Schüler eine Urkunde und ein Zielfoto.
Das so vereinnahmte Sponsorengeld wurde für Spiel- und Sportgeräte im Außengelände der Schule verausgabt und kam so letztlich wieder den SchülerInnen zu Gute.
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