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| Victor-Frankl-Schule |
 
Rheinische Förderschule mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung Aachen

  • Handi-Kap-Cup 2006 der Victor-Frankl-Schule Aachen

    Alle Kinder der Victor-Frankl-Schule waren glücklich

  • Sponsorenlauf unter dem Motto:
    „Bewegen und bewegt werden“


    Den Läufern kommen die ersten Schweißtropfen

    Die Vorbereitungen zum Start werden gewissenhaft durchgeführt

    Die Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun
    Bericht von Beate Jahn

    „Die Veranstaltung ist zum Selbstläufer geworden“, konnte ich bei der Eröffnung des sportlich heiteren Tages feststellen.








    Wenn ich als Schulleiterin der jetzigen Viktor-Frankl-Schule vom „Handi-Kap-Cup“ spreche, ist dies durchaus wörtlich zu verstehen.













    „KAP-CUP“ ist eine Abkürzung von „Handikap-Cup“und soll in Anlehnung einer alten irischen Tradition mit Hilfe eines so genannten Handikappers“ die Chancengleichheit aller Teilnehmer an diesem Wettkampf betonen.


  • Rund um den Ferberpark

    Über Stock und Stein dem Ziel entgegen

    Jeder wird für seine Leistung bewundert

    Die Stempelstation war immer überfüllt
    Am Samstag, den 16. September, liefen und fuhren knapp 300 Schüler im Ferberpark ihre Runden. Mit Eltern, Großeltern, Freunden und Bekannten wurde um das Honorar für jede Runde gefeilscht.









    Eine Schülerin ging richtig professionell vor. Sie hatte den Sponsorenzettel auf DIN A 3-Format kopiert, damit mehr Sponsoren darauf Platz hatten. Die Strecke, die die Läufer absolvierten, ist anspruchsvoll.













    Eine Runde ist 370 Meter lang, es geht auf und ab. Der Weg war keineswegs geteert sondern Schotterweg mit Sand ausgekleidet und vom Wasser ausgewaschen. Dies alles war für die rollenden Sportler kein Hinderungsgrund ihre vielen Runden zu drehen. Jeder wollte die meisten Stempel haben.


  • Die Leistungen übertrafen alle Erwartungen

    Auch die großen Leistungen werden still vollbracht

    Runde um Runde wurde gearbeitet für viele Stempel

    Beim Start wollten alle zuerst ganz vorne sein
    Das Startfeld ist sehr heterogen. Schüler und Schülerinnen mit Rollstuhl und Rollatoren sind genauso dabei wie Läufer, denen man ihre körperliche Behinderung kaum anmerkt.






    Sie liefen Runde um Runde, der Rundenrekord von Stefanie Poquett lag bei 32 Runden.














    Darüber hinaus hat der „Handi-Kap-Cup“ für alle noch weitere positive Effekte. Die Schüler und Schülerinnen sagen nicht: Wir sind körperbehindert, deswegen können wir so etwas nicht machen. Die Läufer und Läuferinnen haben genug Selbstbewusstsein, um jedem zu zeigen was sie können.


  • Der finanzielle Erfolg war großartig

    In der Gruppe will jeder der Beste sein

    Schulleiterin Beate Jahn mit dem Schirmherrn Bernhard Weik

    Alle laufen für das Bällchenbad und die Tastwände
    Der Erlös von etwa 6.000,-- € kam der Einrichtung eines neuen Förderbereiches für Schwerstbehinderte zu Gute. Von dem Geld soll ein Bällchenbad, Lichtsäulen und Tastwände angeschafft werden.






    Von Herrn Weik, unserem Schirmherrn, wurden wir sehr großzügig finanziell unterstützt. Mit 1.500,-- € bekamen wir unsere Anschubfinanzierung.








    Es war ein fröhliches Fest, jeder war eingeladen. Da das Fest Mitten in Burtscheid, einem Vorort von Aachen, stattfand, lud es auch viele Passanten zum Verweilen ein. Wir freuen uns auf nächste Mal!


  • Ein großes Kompliment und Dank an alle Akteure

    Die Eltern wurden durch den herrlichen Sonnenschein  für den großen Fleiß belohnt

    Motorradgang aus Düren waren ganz stark vertreten

    Die Eltern verbreiten überall gemütliche Atmosphäre
    Während und nach dem Lauf gab es im Park ein Sommerfest mit Picknick. Viele Spielstände, z.B. Dosenwerfen, Wasserschießen, Kegeln etc. erfreute die Kinder. Zur größten Überraschung lief gegen Mittag eine Motorradgang aus Düren mit ihren 10 Motorrädern ein. Die Schüler und Schülerinnen umringten die blinkenden Gefährte und ganz Mutige durften sich auf die schweren Motorräder draufsetzen.

    Fotografin Nicole Nellessen, Schwester einer Schülerin, lieferte brillante Bilder die in Zukunft unsere Schule schmücken werden. Die Versorgung der Sportler während des Wettkampfes wurde in erster Linie von unseren Therapeuten und Lehrern vorgenommen. Alle Lehrerteams waren mit Freude und Eifer dabei.

    Das Engagement der Eltern war riesengroß. Die Eltern haben diesen Lauf ins Leben gerufen. Sie organisieren ihn und sind für die kulinarischen Genüsse zuständig. Die Kulinarische Spezialitäten waren Muffins, Kuchen, Torten, Bratwürste mit Brötchen. Alles war köstlich.



 
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