| Übersicht | bearbeiten | neu | beliebt | top bewertet | suchen | << zurück
 
| Capp- und Nocapp-Schulen |
 

  • Projektwoche in der Christopherus-Schule

    Schüler der Christopherus-Grundschule

    Rollstuhl-Kurs
    „Gemeinsam und im sozialen Miteinander lernen“ heißt ein Arbeitsschwerpunkt, den sich die Kinder und Lehrer der katholischen Christopherusschule in Langenfeld gesetzt haben. Sozial engagiert und im gegenseitigen Miteinander wollen die Kinder und Lehrerinnen der 210 Kinder „starken“ Grundschule lernen und arbeiten. Natürlich findet soziales Lernen für jedes Kind erlebbar an jedem Schultag statt. Jedoch soziale Kompetenz erwerben die Kinder auch in anderen Projekten. So gibt es beispielsweise seit mehreren Jahren ein „Patensystem“ von Klasse 1 und 4, bei dem die älteren Schüler die Patenschaft für einen Schulneuling und damit eine gewisse „Verantwortung“ für ihn übernehmen. Als „starke Schule“ „erläuft“ die Schülerschaft in Form eines Sponsorenlaufes Spenden zu Gunsten eines guten Zwecks (z.B. SOS Kinderdorf).

    Mit dem Gewaltpräventionsprojekt „Faustlos“, welches nach einem Curriculum in allen Jahrgangsstufen durchgeführt wird, lernen die Kinder Möglichkeiten für einen sozialen und gewaltfreien Umgang miteinander kennen und trainieren diese ein. Die Elternschaft der Schule zeigt sich mitsamt dem Schulverein bei allen sozialen Aktivitäten stets engagiert und hilfsbereit. Sie unterstützen Schüler und Lehrer tatkräftig und aktiv.

    In der letzten Aprilwoche 2010 fand im Rahmen einer Projektwoche unter dem Motto „Jedes Kind ist einzigartig“ auch „Der ganz normale Tag“ der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung an der Christopherus-Schule statt. Die Schülerinnen und Schüler haben eine Woche lang in jahrgangsübergreifenden Gruppen zusammen an verschiedenen Themen gearbeitet. Am Aktionstag der Weik-Stiftung am 27. April sind die Kinder um eigene, wertvolle und praktische Erfahrungen bereichert worden. Sie konnten erleben, wie es ist, mit körperlichen Einschränkungen im Alltag leben zu müssen und wurden so sensibilisiert für den Umgang mit Menschen mit einem Handicap.

    Aber nicht nur sozial, sondern auch kreativ sollen die Kinder der Schule in der sog. „Creativwerkstatt Christopherus“ lernen und arbeiten. „Creativwerkstatt-Christopherus“ bedeutet, dass die Kinder der Schule zusätzliche Lehrangebote im musisch-künstlerischen Bereich erhalten, die sie über die normale Stundentafel hinaus wahrnehmen. Dies sind von Jahr zu Jahr unterschiedliche Angebote aus den Bereichen Musik, Kunst, Tanz und Theater. So wurden an der Schule neben einem Schulchor und Keyboard bzw. Flötengruppen auch eine Musicalgruppe mit 54 Schülerinnen und Schülern eingerichtet. Die künstlerischen Ergebnisse, die aus verschiedenen Schul- und Unterrichtsprojekten erwachsen, können im eigens angelegten und gut ausgestattetem Kunst- und Musikraum der Schule sowie in Schaukästen auf den Fluren in Form von „Mini-Ausstellungen“ bewundert werden. Ein weiterer Ausbau der Kreativwerkstatt in Richtung „Theater“ ist in naher Zukunft mit einer „Puppenbühne“ geplant. Gemeinsame Schulprojekte wie „Der Trommelzauber“ sind bereits geplant. Text: Andrea Karig.


  • Schüler geben Gas für Spiel und Spaß

    Miss cSc

    Gruppe Inline Speedskater in voller Fahrt
    Sponsorenläufe zugunsten von Schulen für körperbehinderte Kinder

    Langenfeld/Köln/Leichlingen (jste). „Gerade Menschen mit einer Behinderung sollten viel Sport treiben, die Teilnahme und der Erfolg fördern das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.“ Bernhard Weik, Stifter, Veranstalter und Organisator des cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“, einem Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderung, hat den nächsten Schritt getan. Sportliche Veranstaltungen in Schulen für körperbehinderte Kinder sind zu einem weiteren Aufgabengebiet für ihn geworden. So hat er für Sponsorenläufe die Grundfinanzierung übernommen und für alle Schülerinnen und Schüler T-Shirts gestiftet.
    „Wir gehen in die Schulen und hoffen, damit auch den Nachwuchs für den cSc zu bekommen“, sagt Bernhard Weik. So half er mit seiner Stiftung im Jahre 2003 erstmals mit, eine neue Art des Sportfestes an der Donatusschule Brauweiler für körperbehinderte Kinder umzusetzen, die „Wiggers-Idee“ zu verwirklichen.
    „Die Idee eines Sponsorenlaufes ist nicht neu“, wusste die Initiatorin Aggi Wiggers-Sembritzki, „aber neu ist die Umsetzung dieser Idee an einer Schule für körperbehinderte Schülerinnen und Schüler.“ Die Lehrkräfte des Fachbereichs Sport, das gesamte Kollegium, die Eltern und vor allem die Schüler/innen mussten dafür gewonnen und darauf eingestimmt werden. Bereits ein Jahr vorher wurde mit dem Ausdauertraining begonnen. Beteiligt waren Fußgänger, Walker, Tandemfahrer, Inlineskater, Handbike und Rollifahrer. „Den Sponsoren musste im Vorfeld bewusst gemacht werden, dass die Leistungsfähigkeit eines jeden Schülers individuell zu bewerten und zu entlohnen war“, berichtete Aggi Wiggers-Sembritzki.
    Die Runde habe 400 m betragen, führte vom Schulhof auf eine für den Verkehr vorübergehend gesperrte Straße bis zu einem Wendepunkt mit Verpflegungsstation. Der Sponsorenlauf habe über den finanziellen Aspekt weitere positive Aspekte gehabt. Der Lauftreff finde immer noch wöchentlich statt, es bestünden Inliner-Ags und Rollstuhlsport-Angebote mit vermehrtem Zuspruch.
    Bernhard Weik hat inzwischen weitere Schulen für körperbehinderte Schüler gesponsert: So z.B. die Schule für Körperbehinderte in Leichlingen im Jahr 2004 und in den folgenden Jahren insgesamt 17 Schulen in NRW. Insgesamt wurden 3914 T-Shirts verteilt, die Gesamtkosten für die Weik-Stiftung beliefen sich auf 40 897 €. In den 17 Schulen wurden für eigene Zwecke über 119568 € eingenommen.



 
Suchoptionen
 
Seiten am 3-02-2012 um 10:45:10 aktualisiert. zur Homepage