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| cSc Langenfeld |
 

  • Bernhard Weik dankt dem cSc-Team

    cSc-Team vor Hajek-Plastik

    cSc-Team vor St. Josef

    cSc-Team auf Treppe im Marktkarree
    Text: J. Steinbrücker. Foto: Susanne Mey

    Wenn Bernhard Weik zum „Dankeschön-Abend“ des cSc einlädt, bekommt er viel Besuch. So auch diesmal am 03. Oktober, an dem sich – trotz Feiertag – 65 Personen im Mongolian Royal zusammenfanden. „Ich danke Euch Ehrenamtlichen, dass Ihr Eure Verbundenheit mit unserem cSc durch Euer Erscheinen zum Ausdruck bringt“, begrüßte er sein cSc-Team. Ein Beweis der Verbundenheit drücke eine E-Mail aus Kalifornien aus. ADFC-Pilot Peter Hahnel, sowohl beim cSc-Rennen als auch beim “ganz normalen Tag“ im Einsatz, schrieb: „Ich sitze jetzt in Kalifornien am PC. Danke für die Einladung, ich wäre gern gekommen. Grüße alle aus dem Team – habt viel Spaß an dem Abend und gutes Gelingen.“
    „Das großartige, ehrenamtliche cSc-Team ist die Seele des cSc“, zitierte Weik aus dem Gesamtbericht über den 11. cSc capp Sport cup „gemeinsam rollt’s“. „Ohne dieses hervorragende Team wäre der cSc niemals machbar gewesen. Die Stamm-Mannschaft – unschwer an den grünen T-Shirts zu erkennen – agiert in vielen Fällen selbständig, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung des cSc.“ Die rund 525 Sportlerinnen und Sportler hätten die gute Organisation und freundschaftliche Atmosphäre zu schätzen gewusst. Einen besonderen Dank richtete Weik an seine Frau Elisabeth, „die mir von Anfang an den Rücken gestärkt hat, um meine Arbeit fortzuführen.“
    „Jeder an seinem Platz ist ein Mosaikstein in der Erfolgsgeschichte des cSc“, erklärte Bernhard Weik. Dabei wies er auch auf die „stillen Ehrenamtlichen“ hin, wie zum Beispiel Karl-Heinz Rothstein, der das ganze Jahr an der Buchhaltung arbeite, sowie das Team aus Elmar Widera, Hermann Walter Zillekens, Petra Schütze, Wilhelm Volkert, Dirk Engelhardt und Jürgen Steinbrücker, die sich mit dem großen Projekt einer neuen Homepage befassten. Oder Hans-Günter Steinhaus, der eine neue Bilddatenbank aufbaue. Für 10-jährigen ehrenamtlichen Einsatz im cSc-Team wurden Kristel Menzel, Karl-Heinz Rothstein und Jürgen Steinbrücker von Bernhard Weik und Elmar Widera geehrt.
    Bevor sich das cSc-Team das vielseitige und schmackhafte chinesisch-mongolische Büffet schmecken ließ, stellte es sich zum Foto auf: An der Edelstahlskulptur „Stadtzeichen“ von Otto Herbert Hajek am Marktplatz und auf der Rolltreppe des Marktkarrees.
    Der nächste cSc capp Sport cup findet am Sonntag, dem 02. September 2012 statt. Dort sollen die verrücktesten, mit Muskelkraft rollenden Vehikel aus ganz Deutschland zu bewundern sein – einen kleinen Vorgeschmack gab es bereits beim 11. cSc zu sehen.




  • Der 11. cSc mit vielen Überraschungen

    Text von Jürgen Steinbrücker

    525 Sportlerinnen und Sportler aus der Bundesrepublik und dem Ausland lieferten sich spannende Wettbewerbe in harmonischer Atmosphäre.
    Zum 11. Mal waren die Sportlerinnen und Sportler nach Langenfeld gekommen, um sich auf dem 2,3 km langen Rundkurs rund um den Freizeitpark in spannenden Wettbewerben zu messen, sich gemütlich an der Schlemmermeile zusammen zu setzen, Erfahrungen auszutauschen, neue Freundschaften zu schließen. „Gemeinsamkeit, Geschwindigkeit und Geselligkeit – die drei großen „G’s“ bilden die Markenzeichen des cSc capp Sport cup „gemeinsam rollt’s“. Erstaunlich sind die vielen verschiedenen Rolluntersätze, die sich in vier verschiedenen Rennen „auf die Piste wagen“ und den Zuschauern sowohl harte sportliche Wettkämpfe liefern, wo es um Bruchteile von Sekunden geht, als auch die eher gemütlichen Wettbewerbe für die Fun-Sportler.

    Das großartige, ehrenamtliche cSc-Team ist die Seele des cSc.
    Die Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung mit Bernhard Weik als Stifter und Organisator veranstaltet den cSc jedes Jahr am ersten Septembersonntag. „Wir können dabei auf ein gut eingespieltes cSc-Team setzen, in dem sich etwa 80-120 ehrenamtliche Helfer und Mitorganisatoren teilweise schon seit dem 1. cSc engagieren“, freut sich Bernhard Weik. „Ohne dieses hervorragende ehrenamtliche Team wäre der cSc niemals machbar gewesen.“ Die Stamm-Mannschaft ist unschwer an den grünen cSc-T-Shirts zu erkennen. Sie agiert in vielen Fällen selbständig, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung des cSc. „Es ist die gute Organisation und die freundschaftliche Atmosphäre, die wir in Langenfeld schätzen“, betonen immer wieder Leistungs- und Fun-Sportler wie auch die zahlreichen Zuschauer. Die 525 Sportlerinnen und Sportler waren jedenfalls hoch zufrieden.

    Die Eröffnung des cSc ist immer ein besonderer Akt
    Schirmherr und Bürgermeister Frank Schneider hat es sich nicht nehmen lassen, den 11. cSc persönlich zu eröffnen. Man merkt ihm an, dass ihm der cSc als integratives Sportfest für Menschen mit und ohne Handicap eine Herzensangelegenheit ist. Und als künftigen „Mitstreiter“ bringt er regelmäßig seinen Sohn Leon mit, der wie vor vielen Jahren er früher selbst die Brüder-Grimm-Gemeinschaftsgrundschule bis vor kurzem besucht hat.
    Bereits Magnus Staehler hatte sich als Vorgänger von Frank Schneider im Amt des Schirmherren und Bürgermeisters voll mit den Zielen des cSc-Teams und der Weik-Stiftung identifiziert. Daran hat sich auch nichts geändert, seit Frank Schneider als Schirmherr die großartige Unterstützung der Stadtverwaltung erneut zu einem festen Bestandteil des cSc machte. Als Ergebnis dieser Bemühungen sieht Frank Schneider, dass sich auch die Bevölkerung Langenfelds den cSc immer mehr zu ihrem Anliegen macht. „Bernhard Weik hat unter den Sportlern mit Handicap einen guten Ruf, und ich freue mich, dass ich ihn bei dieser Aufgabe begleiten darf“, sagte der Bürgermeister zur Eröffnung. „Dass dieses Großereignis Jahr für Jahr Hunderte Sportbegeisterte aus ganz Deutschland und aus anderen Ländern in ihren Bann zieht und zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer an den Start bringt, ist kennzeichnend für den enormen Bekanntheitsgrad dieser etablierten Veranstaltung und unterstreicht zugleich die hohe gesellschaftliche Bedeutung des gemeinsamen Erlebnisses von Menschen mit und ohne Handicap“, schrieb Bürgermeister Frank Schneider in seinem Grußwort.

    Beauftragter der Bundesregierung als Ehrengast
    In diesem Jahr gab es einen besonderen Ehrengast. Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung und Vater eines behinderten Sohnes, nahm nicht nur an der Eröffnung teil, sondern beteiligte sich auch zusammen mit Ute Piegeler von der Stadtverwaltung und dem stellv. Landrat Manfred Krick an der ersten Siegerehrung. „Hier ist jede Form von Behinderung vertreten“, stellte Hubert Hüppe fest. Jeder können so starten, wie er ist, ob mit Behinderung oder ohne, und er wolle sich das mal anschauen. Der cSc sei der Anfang der Inklusion. „Die Initiative des cSc soll Vorbild dafür sein, dass Menschen mit und ohne Behinderung immer mehr zusammen kommen und sich überall begegnen.“ Manfred Krick als Vertreter des Landrats meinte: „Das Wetter scheint gut zu sein“ und wünschte gute sportliche Wettkämpfe. Als eine der schönsten Veranstaltungen bezeichnete die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll den cSc. „Ich bedanke mich dafür bei allen Ehrenamtlichen und Sponsoren.“ Respekt und Anerkennung zollte Dieter Braschoss den Sportlerinnen und Sportlern. „Es geht hier aber nicht nur um die Leistungen im Sport, sondern auch um die tollen organisatorischen Leistungen des cSc-Teams und der Weik-Stiftung“, so Braschoss.




  • Die Vielseitigkeit des cSc wird immer größer


    Text von Jürgen Steinbrücker

    Seit 11 Jahren trifft sich alles, was rollt, jedes Jahr wieder am 1. Septembersonntag auf dem 2,3 km langen Rundkurs rund um den Freizeitpark Langenfeld. Mittlerweile sind dies Inlineskater, Rad-Tandems, Einrad, Dreirad/Fahrrad, Liegerad, Tretroller, Handbike, Adaptivbike und Rolli, bei den Rad-Tandems zusätzlich die Rennräder und bei den Inlineskatern die Speedskater.
    In diesem Rahmen werden auch Meisterschaften ausgetragen, so der Deutsche Tretroller-Cup, der WSC Westdeutsche Speedskating Cup und NHC (National Handbike Circuit Germany). In diesem Jahr ging es um die Einrad-Landesmeisterschaft. Mit 69 Einrädern am Start stellte diese Disziplin eine große Gruppe.

    Jedes Rennen hat sein Tempo
    Im ersten Rennen um 10:15 Uhr starten traditionsgemäß die Inlineskater beim Jedermann- (jede Frau und Familien-) Fun-Cup. Da sieht man die Kleinen an der Hand von Mutter und Vater, Kinder, Jugendliche, Erwachsene bis hin zu Senioren. Dieses Rennen ist teils gemütlich, aber auch mit viel Ehrgeiz und Einsatz um die besten Plätze bestückt. Zahlreiche Sportlerinnen und Sportler kommen jedes Jahr wieder, um sich im Wettbewerb zu messen und um zu versuchen, ihr Ergebnis zu steigern. Capps (Sportler/innen mit Handicap) und No-Capps, Menschen mit Sehbehinderung, Gehörlose, Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung und gesunde Sportler prägen den cSc. „Das Gemeinsame steht wie immer im Vordergrund“, so Stifter und Organisator Bernhard Weik. „Dabei sind die Unterschiede in der Leistung geringer, als sich manche vorstellen, aber sie verbindet die gemeinsame Freude am Sport und am sportlichen Wettbewerb.“
    Beim zweiten Rennen um 11.30 Uhr sind die gemütlichen Rad-Tandems (auch Sehbehinderte und Blinde auf dem Sozius) auf der Rennstrecke, dazu Einräder, Tretroller, Handbikes, Adaptivbikes, Dreirad/Fahrrad und Rolli.
    Liegeräder, schnelle Handbikes und Renn-Tandems starten beim dritten Rennen. Während die ersten beiden Rennen über 40 Minuten laufen, geht es am Nachmittag bei Rennen drei und vier über 90 Minuten, auch beim letzten Rennen der Speedskater. Liegeräder erreichen Geschwindigkeiten von mehr als 50 km/h, Renntandems kommen auf bis 45 km/h und Speedskater erreichen immerhin noch eine Geschwindigkeit von ca. 35-40 km/h.

    Spitzensportler mit und ohne Handicap
    Bei den Einrädern besetzten im Rahmen der Landesmeisterschaft bei den Frauen die Zwillinge Alina und Leonie Czimek vom ERC Dorsten die Plätze 1 und 2. Auf der Vier-Runden-Tour überboten sie dabei sogar die Männer in der offenen Klasse um 14 bzw. 29 Sekunden. Rolf Leonhardt und Jan Logemann starteten beide für den TV Frischauf Lennep.
    Nicht ganz zufrieden war der sehbehinderte Triathlon-Sportler Ralf Arnold mit seinem Piloten Alexander Obert vom RRC Endspurt Mannheim auf dem Rad-Tandem. Fast die ganze Zeit waren sie vorn, und erst auf den letzten Metern beim Endspurt wurden sie Matthias Bölk und seinem Piloten Hans Martin Kissing vom RSC 77 Schwerte abgehängt. Es ging um acht Hundertstel Sekunden.
    Bei den eher gemütlichen Rad-Tandems schaffte es Vivien Kleinekofort von der BSG Behinderten Sport Gemeinschaft Langenfeld über 9 Runden mit ihrem Piloten, dem Sparkassendirektor Stefan Noack, auf Anhieb auf Platz 1. Vivien arbeitet in der WFB Werkstatt Langenfeld, Kronprinzstraße 39. Stefan Noack, der mit drei weiteren Kollegen von der Stadt-Sparkasse Langenfeld auf dem Tandem gestartet war, meinte hinterher: „Das war nicht nur ein Riesenspaß für mich, sondern auch eine große Freude und hat mir persönlich unglaublich gut getan.“ Und so nahm er sich fest vor, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
    Überhaupt haben es die Sportler/innen mit geistiger Behinderung, die größtenteils für die BSG oder die Lebenshilfe Sportgruppe starteten, auf beachtliche Leistungen gebracht. In der Disziplin Inlineskater – Funskater-Cup offene Klasse – erreichte Dirk Kullmann, der zur Lebenshilfe-Sportgruppe gehört und ebenfalls in der WFB Langenfeld arbeitet, unter 64 Startern den beachtlichen Platz 31. Sportler mit Handicap sind beim cSc keine „Eintagsstarter“, sondern jedes Jahr wieder erneut am Start. Wie Maria Draser, die mit dem Handbike als erste Frau Münchens Hunderter geschafft hat, und dies unter 5 Stunden.


  • Schweißrollender Spaß






  • Schweißrollender Spaß

    Text von Moritz Löhr

    Liegeräder
    Die Menge am Straßenrand jubelte, als er es wieder tat. Just nachdem der Liegeradfahrer auf die internationale Schlemmermeile des 11. cSc eingebogen war, fuhr er durch ein geschicktes Manöver nur noch auf zweien seiner drei Räder. Ingo Maloseiw heißt der Mann, welcher einer von vielen Teilnehmern der Rennen rund um den Freizeitpark war. Dabei ist es egal, ob Menschen mit oder ohne körperliche Behinderung (capps and no-capps) antreten; jeder, der sich auf Rollen bewegte, konnte an den Wettkämpfen am 4. September teilnehmen.

    Als sehr beliebtes, weil schnellstes Fortbewegungsmittel, sticht Jahr für Jahr das Liegerad heraus, das zusammen mit Handbikes und Radtandems im dritten Rennen gefahren werden konnte. Unterschiede existieren dabei in den Bauarten der Liegeräder: so gibt es Varianten mit zwei und drei Rädern.

    Im Rennen, das gegen 13 Uhr vom Landtagsabgeordneten Hans-Dieter Clauser gestartet wird, fahren die Sportler 90+x Minuten um einen 2,3 km langen Kurs. Schnell entsteht ein Bild, das dem im vorherigen Jahr sehr ähnlich ist, denn wieder ist David Linke, er fährt allerdings ein zweirädriges Liegerad, mit einer konstanten Rundenzeit von knapp unter drei Minuten der Führende. Entschieden ist bis zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts, da dessen Konkurrenten Karsten Crazius und Matthias König noch immer auf Schlagdistanz sind und zumal nur eine kleine Unachtsamkeit bei solch hohen Geschwindigkeiten (durchschnittlich 46 km/h an der Spitze) zum Unfall führen kann.

    Die Zuschauer am Straßenrand hoffen natürlich nicht, dass sie einen solchen zu sehen bekommen, und feuern die Fahrer stattdessen an. Dies scheint auch dringend nötig, werden die Gesichtszüge der Sportler doch Runde für Runde immer verkrampfter. Die Beine werden schwerer, das Blickfeld immer verschwommener. Doch es ist keineswegs der Spaß, sondern eher der herunterrollende Schweiß der Sportler, der auf der Strecke liegen bleibt. Und so erhört mancher Athlet die lauten Bitten der jubelnden Kinder an der Adolf-Spieß-Straße und schickt im Fahren ein breites Lächeln in die bereitgehaltene Kamera.

    Kurz vor Ende des Rennens ist die Rangfolge an der Spitze unverändert. David Linke kann seinen 3-Minuten-Schnitt beibehalten und einen kleinen Vorsprung zu Karsten Crazius und Matthias König herausfahren, die die Plätze zwei und drei weiter unter sich ausmachen. Doch am Ende im Ziel soll es keinerlei Veränderungen mehr geben, denn Karsten Crazius konnte sich in den letzten drei Runden entscheidend absetzen und Podestplatz Zwei sichern. Die ersten drei Fahrer fuhren jeweils 32 Runden und legten damit eine Distanz von 73,6 (!) km zurück.

    Handbiker
    Zwar waren die Liegeräder die schnellsten des dritten Rennens, doch mit ihnen gingen auch die Handbiker 90 Minuten auf den 2,3 km langen Rundkurs. Schnell kristallisierte sich mit Jean-Francois Deberg, der konstant Rundenzeiten zwischen 3:50 und 4:00 Minuten fuhr, ein sehr souveräner Führender heraus, da der Zweitplatzierte Ulli Freitag jede Runde rund 10 Sekunden abreißen lassen musste. Waldemar Pritzkau belegte nach den ersten Runden den dritten Platz und war Freitag dicht auf den Fersen. Doch schien die Nr. 571 Pritzkau sich ein wenig zu viel vorgenommen zu haben, denn er verlor schlagartig an Boden zu seinem Vordermann und musste den Podestplatz nach fünf Runden an Bert la Lau vorerst abgeben.

    Gerade in diesem Rennen spiegelte sich das großartige Prinzip der Veranstaltung wider. Die ausschließlich körperlich beeinträchtigten Handbiker zeigten zusammen mit den unversehrten Liegeradfahrern, wie einfach es sein kann, Capps und No-Capps zusammenzuführen. Besonders beeindruckend, wenn man die Leistungen und den Willen der Handbiker betrachtete, die trotz schwerster Beeinträchtigung Runde für Runde drehten und zeigten, dass sie ihr Handicap zwar zu mobilen Einschränkungen zwingt, ihnen aber keineswegs den Spaß an der Sache raubt. Die Zuschauer quittierten diesen außerordentlichen Einsatz mit großem Applaus.

    Jean-Francois Deberg drehte derweil einsam seine Runden und gewann das Rennen letzten Endes vor Ulli Freitag. Beide starteten in der Kategorie B. Gesamt Drittschnellster war Bert la Lau, der mit gefahrenen 50,6 km in der Wertung C sogar gewann. Insgesamt wurde nach drei Kategorien unterschieden, die die Schwere der Behinderungen berücksichtigen. In der Kategorie A, welche die schwerste Behinderung beschreibt, konnte Raphael Blaise die meisten Runden vorweisen. Maria Draser – als weibliche Handbikerin – legte 27,6 km zurück.




  • Das Skater-Rennen - Millimeter Entscheidungen

    Inlineskater beim 3. Rennen

    Inlineskater beim 3. Rennen

    Inlineskater beim 3. Rennen

  • Das Skater-Rennen - Millimeter Entscheidungen

    Text von Moritz Löhr

    Mit dem Rennen der Skater sollte der sportliche Teil des 11. cSc abgerundet werden. Dabei ist es egal, ob Menschen mit oder ohne körperliche Beeinträchtigung (Capps and No-Capps) antreten. Jeder, der sich auf Rollen oder Rädern bewegte, konnte an den Wettkämpfen rund um den Freizeitpark am 4. September teilnehmen.

    Viele sind es, die kurz vor Beginn des Rennens, in dem die Fahrer 90+x Minuten um einen 2,3 km langen Kurs kreisen, hinter der Startlinie Stehen und darauf warten, endlich losrollen zu dürfen. Die Fahrer sind nicht einmal eine Runde auf der Strecke, schon bilden sich einzelne Gruppen, die besonders beim Skaten, aufgrund des Windschattens, von großer Wichtigkeit sind. Bei den Frauen liegt eine Vierergruppe in Front, die für die 2,3 km durchschnittlich 4:40 Minuten benötigt und vermeintlich ungefährdet ihre Runden dreht. Die männlichen Skater sind mit 4:13 Minuten ein wenig schneller unterwegs und fahren dazu in einer viermal größeren Gruppe.

    Das Wetter zeigt sich unterdessen nicht von seiner besten Seite. Es beginnt zu regnen, ausgerechnet beim Rennen der Skater. Wer hier die falschen Rollen vor Beginn des Rennens wählte, besaß in den nassen Kurven keinerlei Halt mehr, sodass einige Fahrer aus Sicherheitsgründen sogar aussteigen mussten.

    Nach der hälfte des Rennens starten fünf Skater aus jener Männgergruppe einen Angriff und können sich entscheidend absetzen. Bei den Frauen hat sich zu diesem Zeitpunkt zwar nichts verändert, aber nun ist endgültig klar: die vier Frauen an der Spitze werden den Sieg unter sich ausfahren – und so kommt es schließlich auch.

    Doch vor den Frauen kommen die Männer im Ziel an. Aus der Fünfe- ist inzwischen eine Dreier-Gruppe geworden, die nach dem Einbiegen auf die Langforter Straße zum Schlussspurt ansetzt. Diesen kann Markus Beulertz für sich entscheiden. Er erreicht nur 9 Hunderstel vor Lukas Wannagat und 19 Hunderstel vor Christian Tominski die Ziellinie.

    Die Frauen liefern sich einen ähnlich spannenden Finish. Hier sind es noch immer dieselben vier Skaterinnen, die auf der Zielgeraden versuchen, letzte Kräfte zu mobilisieren. Die dabei Erfolgreichste ist Claudia Maria Henneken, die 18 Hunderstel vor Silke Röhr im Ziel ankommt. Die Plätze drei und vier belegen Karolina Kierzkowski und Silke Zimmermann.

    Das Skaterrennen war der perfekte Abschluss des Tages, welcher wieder einmal Massen begeisterte. Und am Ende gingen alle, Sportler und Zuschauer, zufrieden nach Hause, denn wieder hat der cSc gezeigt, dass es sich lohnt, gemeinsam Sport zu treiben, egal ob Capp oder No-Capp.


  • Die Stadt Langenfeld steht voll hinter dem cSc

    Herr Weik bei der Eröffnung

    Einteilung der Streckenposten

    Die Helfer von der Polizei
    Text von Jürgen Steinbrücker

    Nicht nur Schirmherr und Bürgermeister Frank Schneider hat den cSc zu seinem persönlichen Anliegen gemacht. Auch die Stadtverwaltung mit den Referaten Recht und Ordnung, Kindergarten/Schule/Sport und Tiefbau sowie der Betriebshof engagieren sich seit Jahren für den cSc. So sah man Christian Benzrath mit dem PKW die Strecke abfahren und Ute Piegeler wie seit Jahren bei den Siegerehrungen mitwirken (meist ist auch ihr Stellvertreter Carsten Lüdorf dabei). Das Tiefbaureferat sorgt zusammen mit dem Betriebshof für einen einwandfreien Straßenbelag, Problemstellen werden vorher ausgebessert oder markiert. Hartmut Zerfaß listete akribisch auf, wie viel Drängelgitter, Lübecker Hütchen und Straßenschilder benötigt wurden. Im Vorwege hatte er bereits ein sehr konstruktives Treffen mit Vertretern der beteiligten Referate organisiert: Christian Benzrath, Bastian Steinbacher, Willi Koch, Michael Knott, Franz-Josef Frank und Ingo Reiners. Elke Fehling vom Bürgermeister-Sekretariat sorgte dafür, dass die wichtigsten Presseinformationen an die gesamte Stadtverwaltung weitergeleitet wurden.

    Noch mehr Sicherheit
    Hartmut Zerfaß sorgt mit Siegfried Schlegel für die Streckensicherheit. Auch während der Rennen und zwischendurch sieht man sie die Strecke entlang radeln, um nach dem rechten zu sehen. Da ist die intensive Vorarbeit über mehrere Monate längst geschehen, aber auch Voraussetzung, dass es dann bei den Wettbewerben optimal läuft. Wer beim cSc mitmacht, weiß, dass er nicht ohne Schutzhelm starten darf. Insgesamt drei Übergänge zwischen AWO Seniorenzentrum und Ende der Schlemmermeile wurden installiert und von folgenden Gruppen / cSc-Teamern besetzt: Rolling Angels vor dem Schützenhaus, der ADFC vor dem SGL-Zentrum und Rolf Kramer mit seinen Helfern am AWO-Seniorenzentrum. Mit diesen bewachten Übergängen sowie den Streckenposten wurde die Sicherheit von Sportlern und Zuschauern weiter optimiert.

    Die Polizei – von Anfang an Freund und Helfer des cSc
    Ein reduziertes, aber trotzdem ausreichendes Aufgebot gab es seitens der Polizei mit Hauptkommissar Frank Scheffler als „Beamter zu Fuß“ an der Schlemmermeile und dem SGL-Zentrum, wo sich die meisten der Zuschauer und Sportler aufhielten, sowie dem Kradfahrer aus Mettmann, Oberkommissar Frank Schneider. Beide sind schon mehrmals beim cSc im Einsatz gewesen. „Wir schätzen, dass ca. 2000 Besucher gleichzeitig zuschauen“, meinte Frank Scheffler, der sich mit Bratkartoffeln des Schützenvereins stärkte. Besondere Vorkommnisse konnte er nicht vermelden – ein Zeichen für den friedlichen und wenig unfallträchtigen Ablauf dieses Sportfestes.

    Die Malteser Langenfeld sind wichtiger Bestandteil des cSc
    Für Unfallhilfsstelle, Fahrradstreife, technische Sicherheit, Elektroversorgung und Krankentransport hatte Einsatzleiter Christian Nitz 15 Malteser vor Ort eingesetzt. Je weniger zu tun ist, desto besser für alle Beteiligten. „Zum Glück ging es ohne große Blessuren ab“, berichtete Christian Nitz. „Einige Kältekompressen, einige Pflaster, und einen gestürzten Teilnehmer fuhren wir sicherheitshalber zum Röntgen ins Krankenhaus“, war das Fazit dieses Einsatzes. Bei der Elektroversorgung an den Ständen arbeitete die technische Truppe der Malteser wie in den Vorjahren mit Horst Möhring zusammen. Auch die Hüpfburg wurde von den Langenfelder Maltesern zur Verfügung gestellt.

    Schwimmbad und SGL geben dem cSc vielPlatz
    Es ist längst nicht selbstverständlich, dass das Freibad und die SGL dem cSc den so dringend benötigten Platz zur Verfügung stellen. Da sind das Spülmobil des DRK Haan und die Hüpfburg der Malteser zu nennen, die auf dem Gelände des Freibades stehen. Die Ausgabe der Unterlagen für die Sportler befindet sich an der Umkleide des Freibades, auf dem Außengelände stehen die Stände für die Nachmeldung und die Information. Auch die Siegerehrungen finden im Außenbereich vor den Vereinsräumen des Schwimmbades statt. Wie selbstverständlich ist der Bereich vor der SGL den Sportlern für die Vorbereitung zu den Rennen der geeignete Platz.
    Ins Bistro ist Christian Ey als neuer Wirt eingekehrt – er betreibt das Café im Freizeitpark – und sorgt sich um die cSc-Gäste.


  • Die Moderatoren waren den ganzen Tag beschäftigt



    Siegerehrung
    Text von Jürgen Steinbrücker

    Obwohl die vier Rennen von Anfang bis Ende begleitet wurden und zwischendurch jede Menge Durchsagen erfolgten und auch das Rahmenprogramm zu kommentieren war, hörte man keine heiseren Stimmen. Vermutlich hatten Dieter Sportmann, Carsten Ohle und Marion Schirrmacher sich vorher die Stimmbänder gut eingeölt. Jedenfalls konnten die zahlreichen Zuschauer immer genau verfolgen, wer gerade vorbeilief oder fuhr, und wer die Spitze hielt. Bedauert hat es nur die Fangruppe abseits der Schlemmermeile an der Straße „Zum Stadion/Walter-Kolb-Str., dass sie nichts davon mitbekam.

    Nachmeldungen, Ausgabe der Unterlagen, Zeitnahme, Siegerehrungen
    Alexandra Sportmann und ihr Team sind für die Nachmeldungen zuständig. Auf Laptops, die direkt mit der Zeitnahme verbunden sind, werden die Angaben blitzschnell eingegeben. Mancher Name muss dabei allerdings buchstabiert werden. Nur wenige Schritte weiter vom Nachmeldezelt befindet sich die Ausgabe der für die Teilnehmer wichtigen Unterlagen. Dort, im Bereich der Umkleide des Freibades, ist auch die Ausgabe der Wertchips für die Schlemmermeile und der Präsente; wahlweise Badetücher, cSc-T-Shirts oder Sportsocken. „Diesmal waren es nicht so viele Nachmeldungen“, berichtet Alexandra Sportmann. Vielleicht sind manche Teilnehmer doch überzeugt worden, sich frühzeitig anzumelden, denn damit spart man Geld.
    Zwischen Zeitnahme, Ausdruck der Urkunden und Siegerehrung spurtete Udo Walber hin und her. Durch die Zusammenfassung von Sportdisziplinen und Altersgruppen geht es jetzt wesentlich flotter mit den Siegerehrungen vonstatten. Das macht sich positiv für die Sportler bemerkbar. Da sie keine langen Wartezeiten mehr hinnehmen müssen, können sie sich noch gemütlich zusammen setzen und die Zeit bis zur Abreise genießen. Udo Walber und Elmar Widera haben hier eine wesentliche Verbesserung erreicht. Urkunden gibt es nur noch für die Erstplatzierten und auf besonderen Wunsch, sonst druckt man sie über das Internet selbst aus. Bei den Siegerehrungen sind zwei Trompeter der Musikschule Langenfeld aktiv tätig gewesen: Fionn Buckley (12) und Pasc al Lenski (14) bliesen die „Festliche Fanfare“.

    Die Zahlen und Fakten der letzten zehn Jahre cSc
    Wie viele Sportlerinnen und Sportler sind in den einzelnen Jahren (1.-10. cSc) gestartet, wie teilen sie sich nach Geschlechtern auf, in welchen Altersgruppen gibt es wie viele Starter, aus welchen Bundesländern kommen sie, wie ist die Aufteilung nach Sportgeräten, z. B. Inlineskater, Handbiker, Rad-Tandems, Einräder, Tretroller oder Liegeräder? Diese und viele andere Zahlen hat in den letzen zwei Jahren Wilhelm B. Volkert vom cSc-Team aufbereitet, nach einem von ihm erarbeiteten Statistikprogramm herausgefunden.




  • Die internationale cSc Schlemmermeile war stark umlagert

    Pfadfinder bedienen das Spülmobil

    Helfende Pfadfinder

    Helfende Pfadfinder
    Text von Jürgen Steinbrücker

    „Essen und trinken tun die Leute immer“, meinte Bernhard Weik bei den Arbeitsbesprechungen des cSc-Teams. Die internationale cSc-Schlemmermeile bis ins Detail genau zu organisieren, darin hat Elmar Widera bereits viel Erfahrung. Auch wenn bis zur letzten Minute Änderungen erfolgen, bringt ihn das nicht aus der Ruhe. Jede Gruppe, jeder Verein hat seinen genauen Platz, jeder Stand seinen eigens abgesicherten Stromanschluss. Gekocht, gebraten, gebacken und gegrillt oder geschnippelt, gerührt und ausgeschenkt wird nicht nur deutsch, sondern auch kroatisch, portugiesisch (wir haben ja in Langenfeld gerade das Portugal-Jahr), italienisch, philippinisch, koreanisch und spanisch. „Alles ist so cool“, sagten unisono Svenja und Alina (16) und bissen herzhaft in ihre Lolli-Waffeln, die es mit und ohne Schoko-Überzeug gab. „Wir sind schon immer dabei“, erzählte die gemütliche Runde der Sportabzeichen-Abnehmer des Stadtsportverbandes Langenfeld.
    Am portugiesischen Stand wurden spezielle portugiesische Schnitzel kredenzt, „in Knoblauch, Koreander und Wein mariniert und in der Pfanne mit wenig Olivenöl gebraten“, wie die Helfer vom Portugiesischen Club Düsseldorf-Benrath eines ihrer Angebote beschrieben. Teigtaschen wurden mit Gehacktem, Schrimps oder Thunfisch gefüllt und frittiert, der Hefeteig war selbstverständlich selbst gemacht genauso wie die Stockfischbällchen und panierten Krebsschwänze von Hand gemacht wurden. Das Tiramisu der Italiener, mit Kakao bestreut, ging weg wie warme Semmeln, war es doch so lecker, dass man nicht widerstehen konnte und sich den „Nachtisch gerne gönnte. Frühlingsrollen schmeckten beim Förderverein Batangas. Sie sind mit Bohnen und Kohlrabi gefüllt, die kleineren mit Reis, alles lecker gewürzt und in Sonnenblumenöl gebacken. „Alles was gesund ist“, wurde betont. Auch die Schweinefleisch-spieße mundeten köstlich. „Wir sind schon so lange beim cSc, da war meine Tochter noch gar nicht geboren, und jetzt ist sie schon 9 Jahre alt“, sagte eine der Helferinnen.
    Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Speck, Würstchen und Steaks vom Grill, danach standen Besucher und Zuschauer beim Schützenverein Langenfeld von 1834 Schlange. Auch die Bratkartoffeln mit Leberkäs und Spiegelei von Longfield United ließen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und die BSG Behinderten Sport Gemeinschaft Langenfeld bot ein großes Salat-Büfett an - Vitamine en Gros - nicht nur für Vegetarier, sondern für alle, denen Frisches schmeckt. Auch davon konnte man satt werden. Und ein Gaumenschmaus sind jedes Jahr die koreanischen Pfannkuchen mit viel Schnittlauch und Gemüse.

    Unzählige Bänke und Tische hatten schon am frühen Morgen die Handballer der SGL vom Container zu den Ständen der Schlemmermeile transportiert, außerdem auch als Sitzgelegenheit gegenüber, damit Zuschauer nicht einfach weitergehen, sondern sich niederlassen können, um in aller Ruhe zuzuschauen und bei aufkommende Hunger oder Durst die Straßenseite zu wechseln.

    Vitamine von real
    Der erste Durst mit Langenfelder Wasser ist gelöscht. Nach den Anstrengungen des Rennens kommen jetzt die Vitamine und Mineralien an die Reihe, den verbrauchten Bedarf wieder aufzufüllen. Bereits seit einigen Jahren ist dabei der real-Supermarkt in Langenfeld ein weiterer freundlicher Helfer des cSc. „Ich konnte zum widerholten Male 20 kg Äpfel und 40 kg Bananen vom real-Markt abholen“, freute sich Bernhard Weik. Einige aus dem cSc-Team hatten die Vitamine in mundgerechte Stücke zerteilt und auf einem Tisch direkt an der Rennstrecke hingestellt.

    Geschirrberge werden im Minutentakt gespült und an die Stände zurückgebracht
    Das Spülmobil ist eine der wichtigsten Einrichtungen an der cSc-Schlemmermeile. Sorgt es doch mit der dafür zuständigen Gruppe von jugendlichen Pfadfindern des Stammes Castanea um Magda Schlegel von der kath. Kirche „Christ König“ für ständig sauberes Geschirr. Die Pfadis sind keine Neulinge, sondern ein eingespieltes Team. „Es hat geklappt wie immer“, sagt Magda Schlegel. Schwierigkeiten nimmt sie gelassen hin. Das Geschirr wird per Hand vorgespült, kommt dann in die Maschine, und hinterher gehen flinke Hände noch mit dem Geschirrtuch über jeden Teller. „Wir hatten zu wenig Gabeln“, bemängelt die Truppe, und so musste das Besteck noch schneller wieder in Umlauf.




  • Seltene Fahrräder auf der Strecke – ein Vorgeschmack auf 2012

    Seltene Gefährte

    Gerd Knipper auf dem Hochrad

    Tretroller
    Text von Jürgen Steinbrücker

    Es gibt schon eine Menge seltene fahrbare Untersätze, auch unter den sogenannten „Fahrrädern“. Vor ca. 40 Jahren erwarb Gerhart Stock vom Berghausener Blumentopf ein nachgebautes Hochrad aus Düsseldorf, das viele Jahre beim Schürreskarrenrennen in Langenfeld-Berghausen die große Attraktion war. Bis vor ca. zwei Jahren hat Gerhart Stock das Hochrad noch selbst gefahren. Jetzt hat Gerd Knipper (55), Inhaber eines Hausmeisterservice-Betriebs in Langenfeld, einige Tage damit geübt, um dann eine Runde beim 2. Rennen mitzufahren. Im von Manfred Stuckmann geliehenen Frack machte er eine hervorragende Figur, man fühlte sich in die Anfänge des Radfahrens zurück versetzt.
    Spezialisten-Räder wie ein Fahrrad mit drei Rädern, zwei Sätteln und zwei Tretlagern (Tridemrad) zeigte vorab der Japaner Takafumi Ogasawara. Auf einem der Räder muss man rückwärts treten, um vorwärts zu fahren. Wenn man auf dem hinteren Sattel sitzt und vorne tritt, muss man lange Beine haben. Für das Rahmenprogramm brachte er ein Vierrad mit, auf dem vier Personen Platz finden und das zusätzlich noch mehrere kleine Räder zum Lenken besitzt. Es kann nach allen Richtungen fahren und sich schnell um die eigene Achse drehen. Christian Rönner hat ein Rad mit vielen Halterungen, auf dem er unzählige schwarz-rot-goldene Fahnen befestigt. Mit diesem „Fahnenmeer“ kann er auch noch fahren. Auf einem Brett mit Luftrollen und zwei Stöcken zum Anschieben gleitet Frank Weber über den Asphalt.
    „Das ist ein Vorgeschmack auf 2012“, erklärt Bernhard Weik. Im nächsten Jahr wolle man möglichst viele solche ausgefallenen „Fahrzeuge“ auf den Rundkurs bringen, um den cSc noch interessanter zu machen. Voraussetzung: Alle müssen mit Muskelkraft angetrieben werden.

    Die Dancing Sweehearts – ein Augenschmaus
    Schon im letzten Jahr konnte man ihr Können bewundern – Tanz, Ballett und Artistik in einem. Die Dancing Sweethearts zeigten Gruppen- und Solotanz, auch als Pippi Langstrumpf. Trainiert werden sie von Susanne Guss von Susanne’s Balletschule in Langenfeld. „Sechs Mädchen im Alter von 9 bis 15 Jahren haben die Vorführungen beim cSc bestritten, die größeren im Gruppentanz. Insgesamt sind bei den Dancing Sweethearts um die 35 Mädels im Ballett-Unterricht, die kleineren trainieren zweimal die Woche, die größeren drei- bis fünfmal. Getragen wird der Unterricht von den Eltern und einem Förderverein“, berichtet Susanne Guss.

    Die Rhönrad-Vorführung der SGL beim 11. cSc
    Die Rhönräder sind im Sportalltag etwas Besonderes. Deshalb durften sich Zuschauer und Sportler des 11. cSc auch über das erste Schauturnen von sechs Kindern im Alter von 10 bis 12 Jahren mit drei Rhönrädern der SGL-Rhönradabteilung freuen. „Die Rhönrad-Abteilung feierte letztes Jahr ihr 20-jähriges Bestehen“, berichtete Karin Winter, eine von neun Trainern. Ca. 50 Mitglieder gehören der Rhönrad-Abteilung der SGL an, sie werden jeweils am Donnerstag und Freitag trainiert und betreut. Und beim cSc konnten sie zeigen, was sie bisher gelernt haben, zum Teil mit Übungen mit zwei Kindern in einem Rad. Dass sie dann auch mal obendrauf stehen, grenzt schon an artistisches Können.

    Die koreanische Trommelgruppe Pung-Nyon-Dan
    Ein Zungenbrecher ist der Name des Ensembles für koreanische Musik und Tanz, beim Publikum als koreanische Trommelgruppe bekannt. Es kommt schon seit Jahren zur Unterhaltung der Gäste und Sportler zum cSc, um in einer der Rennpausen und danch vor allem dort entlang zu laufen, wo sich die meisten Zuschauer befinden: gegenüber der Schlemmermeile. Während des Laufens in ihren bunten Kostümen zu tanzen und gleichzeitig noch Musik zu machen – vor allem auf den verschiedenartigen Trommeln wie Chango, Buck, Gängari oder Dsching genannt – ist sicher nicht einfach, aber die Frauen bewegen sich mit großer Sicherheit und spornen gleichzeitig die Sportler/innen an.




  • Fan-Gruppen feuern die Sportlerinnen und Sportler an



    Wasserbar der Stadtwerke

    Vor dem AWO-Seniorenzentrum
    Text von Jürgen Steinbrücker

    Die Familie Becker ist mit ihren Nachbarn und Freunden die älteste Fan-Gruppe des cSc. Von Anfang an dabei, sah man die Kinder jahrelang auf dem Bordstein direkt an der Rennstrecke sitzen, bewaffnet mit Rasseln, Pfeifen, Klappern, Tröten und allem, was Kracht macht und die Sportler anfeuert. Die Erwachsenen hielten sich eher im Hintergrund auf, waren mit Essen und Trinken beschäftigt, unterstützten die Kinder bei ihren Anfeuerungsrufen. „Jetzt sind die Kinder fast alle groß geworden, wollen dort sein, wo das meiste los ist“, sagt Kyra Becker. Sie müsse jetzt mit ihren Nachbarn und Freunden selbst in die erste Reihe und die Rasseln und Klappern betätigen.
    Eine neue Fan-Gruppe aus 23 Familien bildete eine Eigentümergemeinschaft „Zum Stadion/Walter-Kolb-Straße“. Die Eigentümer und Anwohner eines Garagenhofes ärgerten sich über die wenig einladende Optik von Grundstück und Garagen, beschlossen, das Grundstück in Ordnung zu bringen und die Garagen anzustreichen sowie die Dächer zu sanieren. „Aus Freude über den Zusammenhalt wurde nach Abschluss der Arbeiten ein Fest beschlossen, dafür habe man als idealen Zeitpunkt den cSc-Termin 04. September gewählt“, berichtete Peter Wevers. Mit den Essen und Trinken wurde gefeiert, ein Büffet zusammengestellt und den Sportlern zugeschaut. „Im nächsten Jahr wollen wir evtl. mit einigen Leuten auf Inlinern und Tandems mitfahren“, so Wevers. Dann wäre wieder ein Fest fällig, schließlich müsse man dann die eigenen Leute anfeuern. Wer eine neue Fan-Gruppe aufmachen möchte, wende sich bitte an Bernhard Weik. Er ist bereit, die Kinder mit cSc-T-Shirts auszustatten.

    Dank an die Anwohner
    Mit viel Verständnis für das cSc-Sportfest „gemeinsam rollt’s“ für Menschen mit und ohne Handicap reagieren die Anwohner des Rundkurses rund um den Freizeitpark. Viele lassen es sich nicht nehmen, selbst zuzuschauen. Die Anwohner werden vorher durch die Presse und durch Briefe auf die Straßensperren und Busumleitungen hingewiesen. „Seit wir auch während des ganzen Tages die Möglichkeit haben, herauszufahren, gibt es keine Probleme mehr“, erklärte ein Anwohner an der Straße „Zum Stadion“. Bernhard Weik dankt den Anwohnern ausdrücklich für deren positive Einstellung zu den notwendigen Straßensperrungen und Umleitungen.

    Die Schüler/innen helfen im AWO-Seniorenzentrum
    Andrea Mennicken hatte vor einigen Jahren die Idee, Schülerinnen und Schüler für ein Projekt im AWO-Seniorenzentrum zu begeistern. Konrektorin Gudula Oster hat sie dabei unterstützt. Jeweils am 1. Septembersonntag machen sich die Schülerinnen und Schüler sowie Ehemalige der Johann-Gutenberg-Realschule auf den Weg, um den Bewohnern des AWO-Seniorenzentrums einen schönen Tag zu bereiten. Die Bewohner/innen und ihre Gäste sollen wie andere Besucher des cSc zuschauen und dabei schmackhaftes Essen, Kaffee und Kuchen oder Waffeln verzehren können. „In diesem Jahr hatten wir wegen der Ferien nur acht Schüler/innen und Ehemalige zusammen bekommen“, berichtet Andrea Mennicken. Sie reichten aber aus, da es weniger zu tun gab als in den Vorjahren. „Die Bewohner saßen teilweise drin, sie trauten wohl den dunklen Wolken nicht.“ Die Schüler/innen buken Waffeln, bedienten am Tisch. Koch Jeróme Stocker hatte für Süßes und Herzhaftes gesorgt. 112 Bewohner gebe es im AWO-Seniorenzentrum, dazu 15 in der Tagespflege. Er bereite täglich ca. 150 Essen zu.




  • 11. cSc capp Sport cup – die Freude am Sport wurde sichtbar

    Rennradler und Liegeräder

    Einradfahrer

    Handbiker
    Texte von Jürgen Steinbrücker

    „Ich bin rundum sehr zufrieden“, äußerte sich Bernhard Weik nach den Rennen, der mit seinem großen ehrenamtlichen Team den mittlerweile 11. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ organisierte. Zufrieden waren auch die etwa 500 Sportlerinnen und Sportler, die sich in vier Rennen auf Inlinern, Tandem, Handbike, Adaptivbike, Dreirad/Fahrrad, Einrad, Liegerad und Tretroller auf dem 2,3 km langen Parcours rund um den Freizeitpark Langenfeld im fairen Wettbewerb messen konnten, über die sehr gute Organisation. Das Miteinander von Sportlern mit und ohne Behinderung betonte Schirmherr und Bürgermeister Frank Schneider. Bernhard Weik als Veranstalter habe einen guten Ruf und er freue sich, ihn zu begleiten.
    „Diese Initiative soll Vorbild sein“, erklärte Hubert Hüppe, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung.
    Und im Namen des Kreises Mettmann wünschte Manfred Krick als stellv. Landrat „gute sportliche Wettkämpfe“.

    „Ich habe den ersten Platz“, erzählte strahlend Vivien Kleinekofort, Mitarbeiterin in der WFB Langenfeld. Sie fuhr als Tandemsozia mit Sparkassendirektor Stefan Noack 9 Runden in 45:41,7 Minuten. Insgesamt vier Mitarbeiter der Stadt-Sparkasse Langenfeld, darunter auch leitende Angestellte, hatten sich als Tandem-Piloten zur Verfügung gestellt. Außer Stefan Noack waren dies Christoph Grote, Michael Gebhardt und Andreas Lüling. „Es war ein toller Tag und eine tolle Atmosphäre, es hat Spaß gemacht, wir fühlten uns wohl, und nächstes Jahr kommen wir wieder“, sagte Christoph Grote begeistert. Und Stefan Noack kommentierte: „Das war auch für mich eine große Freude und hat mir unglaublich gut getan.“

    Reger Betrieb herrschte schon frühzeitig auf der internationalen Schlemmermeile mit vielen Köstlichkeiten aus zahlreichen Ländern. Es wurde kroatisch, italienisch, portugiesisch, philippinisch, koreanisch, spanisch oder deutsch geschlemmt. „Alles ist so cool“, meinten Svenja und Alina (16) und bissen herzhaft in ihre Lolli-Waffeln. „Wir sind immer dabei“, erzählte die gemütliche Runde der Sportabzeichen-Abnehmer des Stadtsportverbandes. „Das Schlemmen war lecker, wir essen von den Schützen.“ Während es sich Sportler und Zuschauer an der Schlemmermeile gut gehen ließen, herrschte am Spülmobil hektisches Treiben. Die Pfadfinder des Stammes Castanea um Magda Schlegel von der kath. Kirche „Christ König“ hatten alle Hände voll zu tun, die Riesenberge von Tellern und Besteck zügig zu spülen. „Es klappt wie immer“, ließ sich Magda Schlegel nicht aus der Ruhe bringen, während sich Bernhard Weik persönlich bei der Gruppe bedankte.

    Auch die Malteser waren zuversichtlich, dass es ohne große Blessuren abging. „Einige Kältekompressen, einige Pflaster, und einen gestürzten Teilnehmer fuhren wir sicherheitshalber zum Röntgen ins Krankenhaus“, zählte Christian Nitz auf.

    Mitten im hektischen Getriebe übergab Bernhard Weik einen Sportrolli an Margarete Meyke von der Behinderten Sport Gemeinschaft (BSG) Langenfeld. So sorgt die Weik-Stiftung immer mal wieder dafür, dass sich Menschen mit Handicap sportlich betätigen können.

    Die Fangruppe um Familie Becker an der Adolf-Spieß-Straße feuert die Sportler/innen nun schon zum 11. Male an. Die Rasseln haben jetzt die Erwachsenen in den Händen, die Kinder wachsen langsam heraus. „Die sind dorthin gegangen, wo was los ist“, sagte Kyra Becker und meinte den Startbereich und die Schlemmermeile. Die neue Fangruppe aus 23 Familien, die „Zum Stadion/Walter –Kolb-Straße“, wohnt, feiert den ganzen Tag neben ihrem Garagenhof. Es gibt reichlich zu essen und zu trinken, und die gerade vorbeikommenden cSc-Sportler werden mit Beifall verwöhnt. „Vielleicht finden wir uns nächstes Jahr auch wieder zusammen, und einige machen aktiv mit“, wünscht sich Peter Wevers, der dieses Fest angestoßen hat.

    Schon einige Jahre schauen auch die Bewohner des AWO-Seniorenzentrums an der Langforter Straße zu. Dem AWO-Team steht dabei eine Gruppe von Schüler/innen und Ehemaligen der Johann-Gutenberg-Realschule zur Seite. Lehrerin Andrea Mennicken kam auf die Idee, und Konrektorin Gudula Oster unterstützt sie bei diesem Projekt. „Der Termin war dieses Jahr etwas ungünstig, weil noch Ferien sind, aber acht Schüler/innen und Ehemalige sind dabei“, berichtet Andrea Mennicken. Koch Jeróme Stocker hatte sich wieder allerlei Speisen einfallen lassen, die sich sowohl die Bewohner als auch deren Gäste und vorbeikommende Besucher schmecken lassen. Der Renner war am Nachmittag Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne.

    Auch der 11. cSc wurde seinem Motto „gemeinsam rollt’s“ wieder gerecht. Geschwindigkeit, Geselligkeit und Gemeinsamkeit sind die drei Grundpfeiler dieser außergewöhnlichen Veranstaltung. „Doch ohne die vielen Ehrenamtlichen des cSc-Teams wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich“, unterstreicht Bernhard Weik die große Bedeutung der vielen Helfer.


  • Auch beim 11. cSc gibt es neue Attraktionen

    Seltene Gefährte

    Gerd Knipper auf dem Hochrad

    Tretroller
    Texte von Jürgen Steinbrücker

    Seltene Gefährte und Räder rollen beim cSc am 04. September
    Auch der 11. cSc (capp Sport cup) hat mehr zu bieten als ein Sportprogramm mit vier Rennen für Menschen mit und ohne Handicap. Diese Rennen oder Wettbewerbe sind zwar das Wichtigste, der Mittelpunkt des cSc, aber am „Rande“ wird ebenfalls noch viel für Zuschauer und Sportler/innen geboten und auch dieses Jahr gibt es neue Überraschungen.
    Ein Spezialistenrad – das nach allen Richtungen fährt – bringt der Japaner Takafumi Ogasawara auf die Strecke.
    Christian Rönner befestigt an seinem Rad Dutzende schwarz-weiß-roter Fahnen, man kann schon sagen, ein ganzes Fahnenmeer.
    Auf einem Brett mit Luftrollen und zwei Stöcken zum Anschieben gleitet Frank Weber über den Asphalt.
    Bei den vier cSc-Rennen starten Inlineskater (Familien- und Freizeitlauf), Tandems, Renntandems, Speedskater, Handbikes, Adaptivbikes, Rollis, Tretroller, Liegräder, Dreiräder, Einräder. Sie werden wie immer spannend bis zur letzten Minute sein.

    Gerd Knipper radelt beim 11. cSc auf dem Hochrad mit
    Langenfelder, die schon vor Jahrzehnten beim Schürreskarrenrennen in Langenfeld-Berghausen dabei waren, kennen das Hochrad von Gerhart Stock vom Berghausener Blumentopf. Schließlich ist er viele Jahre selbst damit gefahren, bis vor ungefähr zwei Jahren. Und das war immer eine besondere Attraktion. „Das Hochrad ist ein Nachbau und kommt aus Düsseldorf“, berichtet Gerhart Stock. Jetzt hat Gerhart Stock einen neuen Radler für das Hochrad gefunden, der es auf dem 11. cSc rund um den Freizeitpark Langenfeld vorführen wird. Gerd Knipper (55), Inhaber eines Hausmeisterservice-Betriebs, der das cSc-Team schon bei früheren Rennen unterstützt hat, wird mit Frack und Zylinder (von Manfred Stuckmann ausgeliehen) das Hochrad beim 2. Rennen um 11:30 Uhr eine Runde lang fahren. „Ich habe immer mal wieder eine Stunde geübt, und jetzt klappt das“, sagt Gerd Knipper. Ungefähr so schnell wie ein Jogger, der stramm läuft, komme er voran und schätzt seine Geschwindigkeit auf ca. 12-14 km/h. Diese seltene Vorführung sollten sich die Zuschauer nicht entgehen lassen, denn ein solches „Gefährt“ bekommt man nicht alle Tage zu sehen, schon gar nicht in Aktion.

    Mit Schwung auf dem Tretroller fahren
    Der Rheinländer sagt: „Wenn etwas zum dritten Male stattfindet, dann ist es Tradition.“ Zum fünften Male sind beim 11. cSc (capp Sport cup) „Gemeinsam rollt’s“ auch die Tretroller dabei. 2007 war es ein Experiment, inzwischen sind sie nicht mehr wegzudenken. Im „tretroller-portal“ des Internets kann man nachlesen, dass der cSc „mittlerweile ein Klassiker der deutschen TretrollerfahrerInnen“ ist. Weiterhin stand dort zu lesen: „Nachdem wir im ersten Jahr unter „ferner liefen“ geführt wurden, bekamen wir im zweiten Jahr unsere eigene Kategorie und fuhren 2008 dort die Deutsche Meisterschaft aus. Die Veranstaltung besticht durch ein integratives Konzept (Behinderte und Nichtbehinderte gehen gemeinsam in verschiedenen Kategorien an den Start, eine tolle Vielfalt der Starter (Inliner, Tandems, Handbiker, Tretroller...) und nicht zuletzt durch die tolle Atmosphäre am Rand der Strecke bzw. im Start- und Zielbereich.“ „Das Schwungbein schwingt nach vorn, in der Abwärts-/Rückwärtsbewegung des Schwungbeins stoßen sich die Zehen vom Boden ab, Schwungbein und Arme strecken sich in der Ausfall-Bewegung, das Standbein wird angeknickt, den Roller rollen lassen.....“ klingt komplizierter, als es ist, rollern doch schon kleine Kinder, ohne lange zu überlegen, wie das eigentlich geht. Und das alles mit Muskelkraft. Große Laufräder rollen physikalisch wesentlich besser als kleine, beim Überrollen von Hindernissen ist die Sturzgefahr geringer. Der Lenker sollte so eingestellt werden, dass sich eine leicht gebückte Haltung ergibt. Öfters die Beine wechseln, in der Ebene nach ca. 6x abstoßen, am Berg öfters wechseln, z.B. 3-3. Meist hat man ein stärkeres und ein schwächeres Bein. Je nach Trainingsintensität kann das schwächere so gut wie das stärkere werden. Wie schnell ist ein Tretroller? Mit wenig Kraftaufwand werden 15 km/h erreicht, im Bereich bis 24 km/h braucht man bereits eine gute Grundkondition, bis 30 km/h eine spezielle Abstoßtechnik, über 30 km/h sind nur kurzzeitig auf ebener Strecke zu erreichen. Spitzenfahrer erreichen einen Schnitt von 32 km/h auf Marathonstrecken. Bei Steigungen sieht das natürlich anders aus. Untrainierte können schon mal einen Muskelkater in Muskelgruppen spüren, von denen sie bisher keine Ahnung hatten. Andererseits ist der Tretroller in Innenstädten dem Fahrrad überlegen, darf man doch auch auf schmalen Wegen, in Fußgängerbereichen, auf Gehwegen fahren, wo das Fahrrad tabu ist. Übrigens hat Bernhard Weik in diesem Jahr den Waldzwergen im Waldkindergarten drei kleine Tretroller zur Verfügung gestellt, die natürlich beim 11. cSc mit auf der Strecke sind.




  • Das bunte Rahmenprogramm





    Außer der beliebten internationalen cSc-Schlemmermeile mit Speisen und Getränken aus zahlreichen Ländern gibt es wieder ein großes buntes Rahmenprogramm mit den Dancing Sweethearts, der Rhönrad-Vorführung, den Koreanischen Trommlerinnen und dem akustischen Schießen (nach Gehör) für Blinde und Sehende sowie der Hüpfburg für Kinder.

    Schauturnen der Rhönräder beim 11. cSc Rhönräder sind im Sportalltag etwas ganz Besonderes. Deshalb dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer beim 11. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ am 04. September rund um den Freizeitpark auch über ein besonderes Schauturnen innerhalb des Rahmenprogramms freuen. Die Rhönrad-Abteilung der SGL feierte vergangenes Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Ca. 50 Mitglieder gehören zu dieser Abteilung, die jeweils am Donnerstag und Freitag von neun Trainern betreut wird. „Wir trainieren alle in der Landesklasse“, berichtet Karin Winter. Beim cSc werden sechs Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren mit drei Rhönrädern zeigen, was sie bisher gelernt haben, zum Teil zwei Kinder in einem Rad.
    „Im November wird Langenfeld die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften und den Deutschland-Cup in der KAG-Sporthalle ausrichten“, freut sich Karin Winter schon heute auf dieses sportliche Ereignis.

    Fast wie im Schlaraffenland
    Guten Appetit auf der internationalen cSc-Schlemmermeile
    Herzhaft oder süß, deftig oder kulinarisch, auf der internationalen cSc-Schlemmermeile wird nicht nur jeder satt, sondern es schmeckt auch köstlich. Schon wenn man an den vielen Ständen vorbei schlendert, steigt einem der Duft vieler Speisen verführerisch in die Nase, und es fällt einem schwer, sich zu entscheiden. Oder man probiert hier und dort, bis kein Bissen mehr hineinpasst. Die Cevapcici vom Grill mit Aiva, Zwiebeln und Krautsalat oder der kroatische Bohneneintopf von der Kroatischen Gemeinschaft, Bratkartoffeln, Leberkäse und darauf ein Spiegelei von Longfield United, Spaghetti mit verschiedenen Soßen vom Italienischen Heimatverein, koreanische Pfannkuchen und andere Spezialitäten dieses Landes, Tapas vom Spanischen Elternverein, die unvergleichlichen Reibekuchen und Bratkartoffeln des Schützenvereins 1834 – all dies lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Bei der internationalen cSc-Schlemmermeile sieht nicht nur alles lecker aus, sondern es schmeckt auch so. Der koreanische Pfannkuchen enthält zum Beispiel neben den üblichen Zutaten koreanischen Schnittlauch, Möhren, Zwiebeln, Ei und wird mit wenig Öl gebacken. Voraussichtlich werden sich auch die BSG mit ihrem frischen Salatbüffet, Plan Deutschland, das KAG und der Förderverein der Dancing Sweethearts und der TC Grün-Weiß mit Kuchen und Waffeln beteiligen, ebenso wie die Postalia mit Obstspießen, die SGL-Handballer mit Currywurst sowie der Portugiesische Club Benrath mit landestypischen Leckereien. Dazu passt die große, internationale Getränkeauswahl. Und für den ersten Durst nach dem Rennen steht die Wasser-Oase der Stadtwerke Langenfeld bereit. Danach schmeckt ein kühles Bier, Limo, Saft, Cola oder ein Gläschen Wein.
    Wer vom Weißenstein kommt, kann auch am AWO-Seniorenzentrum Station machen, sich unter die Bewohner mischen und Süßes oder Kräftiges genießen. „Wie in einer großen Familie, in der jeder willkommen geheißen wird, fühlt man sich beim cSc“, urteilte ein Teilnehmer. Und deshalb sitzen Sportlerinnen und Sportler, Zuschauer und Helfer einträchtig beieinander und lassen es sich gut schmecken. Guten Appetit!




  • cSc-Sportler werden angefeuert

    Jedes Jahr am ersten Septembersonntag wird zum cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ die Gartenparty der Familie Becker von der Adolf-Spieß-Straße an die Rennstrecke verlegt. „Wir sind seit dem ersten Mal dabei“, sagt Kyra Becker, und sie waren damals auch der erste cSc-Fan-Club. „Alles wird wie immer, wir stellen Tische und Bänke heraus, laden Nachbarn und Freunde ein.“ Dabei steht auch der Grill bereit, ein Fässchen und diverse andere Getränke. Kyra Becker ist die Organisatorin, die auch dafür sorgt, dass die cSc-Sportler/innen kräftig angefeuert werden. „In den ersten Jahren waren die Kinder noch klein, jetzt ist die Jüngste schon zwölf“, erzählt sie. Früher saßen die Kinder auf dem Bordstein, betätigten Rasseln, Pfeifen, Tuten, Klappern und andere lautstarke „Instrumente“ und feuerten damit die Sportler an. Inzwischen hätten die Erwachsenen zum großen Teil diese Aufgabe übernommen. „Es ist immer ein nettes Zusammensein, und ich hoffe, dass wir auch gutes Wetter haben“, meint Kyra Becker.

    Erstmalig bildet auch die Eigentümergemeinschaft „Zum Stadion/Walter-Kolb-Straße“ einen weiteren Fan-Club. „Unsere Häuser stehen jetzt seit ca. 30 Jahren, das Grundstück mit den Garagen der 23 Eigentümer machte einen wenig gepflegten Eindruck, die Eigentümer und Anwohner ärgerten sich über die Optik und die Grundstücksnutzung als Müllentsorgungsfläche und Hundetoilette“, beschrieb dies Peter Wevers den früheren Zustand. Die Eigentümer hätten sich daher gemeinsam entschlossen, das Grundstück in Ordnung zu bringen, die Garagen anzustreichen und deren Dächer zu renovieren. Inzwischen sind die Renovierungsmaßnahmen abgeschlossen. „Aus Freude über den Zusammenhalt und die Einigkeit der Eigentümer entschlossen wir uns, ein gemeinsames Grillfest zu organisieren“ berichtet Wevers. Als idealen Zeitpunkt habe man den 04. September gewählt, „weil man als Bürger Langforts an diesem Tag die sportlichen Aktivitäten des cSc als Zuschauer begleiten kann und selber etwas geboten bekommt.“ Der cSc biete eine Plattform für Sportler mit und ohne Handicap, die Sportler würden Nachbarn an der Strecke wissen, die sie anfeuern und motivieren.


  • Behinderte Teilnehmer beim 11. cSc





    WFB und Lebenshilfe rollen beim 11. cSc mit
    Der 11. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ ist ein Sportfest für Menschen mit und ohne Handicap. An den beiden ersten Läufen nehmen wie schon seit Jahren auch diesmal Menschen mit geistiger Behinderung teil. „Ich habe mich angemeldet“, „Ich mache auch mit beim cSc“ – solche und ähnliche Sätze sind in den WFB Werkstätten in letzter Zeit oft zu hören. „Kommst Du auch – ich komme auch“, so kündigen sich diejenigen an, die auf jeden Fall dabei sein möchten, als Zuschauer, um ihre Kolleginnen und Kollegen anzufeuern. Die Sportgruppe der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, in der auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trainieren, hat eine komplette Inlineskatergruppe angemeldet. Sie startet gleich beim ersten Lauf um 10:15 Uhr über 40 Minuten. Sie kommen aus Hilden, Monheim und Langenfeld, arbeiten in den WFB Werkstätten oder besuchen die Förderschule für geistige Entwicklung (Virneburgschule) in Langenfeld. Die meisten der Sportler/innen haben bereits bei zahlreichen Special Olympics-Wettbewerben wie zuletzt in Athen bewiesen, dass sie trotz ihrer Einschränkungen Außergewöhnliches im Sport leisten können. Rollerskating ist jedoch nicht die einzige Disziplin, an der sich die cSc-Teilnehmer aus den WFB Werkstätten und von der Lebenshilfe beteiligen. So fahren andere auf dem Dreirad/Fahrrad oder als Sozius auf dem Tandem mit. Sie alle zeigen, dass sportliche Betätigung den Beteiligten viel Freude bereiten kann.
    Die Rollerskating-Teilnehmer der Sportgruppe der Lebenshilfe: Patrick Bachmann, Justin Berner und Hannah Radeke von der Virneburgschule, Alexander Friese, Dirk Kullmann, Matthias Pütz, Julia Schmidt und Steffi Wiegel von den WFB Werkstätten.

    Ralf Arnold – sehbehinderter Radsportler und Triathlet
    „Leistungssport ist auch für Menschen mit Behinderung kein Hindernis“
    „Ich nehme nach 2008 bereits zum 2. Mal am cSc-Rennen teil. Das letzte Mal hatten wir leider mit Defekten an unserem Tandem zu kämpfen, uns fiel dreimal während des Rennens die Synchronkette herunter und das verhinderte somit eine gute Platzierung – wenn nicht sogar den Sieg.“ Der Spitzensportler Ralf Arnold (40) beurteilte den cSc in Langenfeld besonders positiv. „Er ist sehr gut organisiert und der Kurs angenehm zu fahren. Deshalb nutze ich jede Gelegenheit, daran teilzunehmen.“ Dass er die beiden letzten Jahre nicht habe teilnehmen können, sei mit Terminkollisionen der Para-Cycling- und Para-Triathlon-WM zu erklären. „Leistungssport auf hohem Niveau ist auch für Menschen mit Behinderung kein Hindernis. Es gilt nur, sich mit den gegebenen Einschränkungen zu arrangieren und sich durch nicht-behinderte Sportler über vorhandene Barrieren hinwegzusetzen.“ Nach dieser Devise hat der sehbehinderte Leistungssportler Ralf Arnold viele Siege und ganz vordere Plätze errungen. Das liest sich dann so: 1. Platz Tandem Sprint Grand Prix of Disability Wales 2008, Deutscher Meister Triathlon der Sehbehinderten 2008, Weltmeister Duathlon der Sehbehinderten 2008, Deutscher Meister Para-Triathlon 2009, Deutscher Meister Para-Cycling Tandem Zeitfahren Straße 2009, Deutscher Meister Para-Cycling Tandem Bahn 4000 m Zeitfahren 2009, 2. Platz ITU Para-Duathlon World Championships 2010 der Sehbehinderten, 3. Platz ITU Para-Triathlon World Championships 2010 der Sehbehinderten, Deutscher Meister Para-Cycling Tandem Straße 2010, Deutscher Meister Para-Cycling Tandem Bahn 4000 m Zeitfahren 2010, Deutscher Meister Para-Cycling Straße 2011, 2. Platz im Einzelzeitfahren 2011 (schnellstes Männertandem) ..... „Meine Jugend konnte ich noch ohne die Anzeichen meiner Augenkrankheit Retinitis Pigmentosa (RP) erleben, die im Jahre 1985 bei mir diagnostiziert wurde“, berichtet Arnold. Dies sei eine progressiv fortschreitende, bislang unheilbare Netzhautdegeneration mit zunehmender Nachtblindheit, Blendempfindlichkeit und fortschreitender Gesichtsfeldeinschränkung, die bis zur völligen Blindheit führen könne. 2000 habe er das Auto stehen lassen müssen, 2006 nach Beinahe-Unfällen das Rennrad. Danach begann er mit dem Triathlon-Training bei der MTG Mannheim. Zum Behinderten-Radsport sei er durch Zufall 2007 gekommen und habe gleich zwei Vize-Titel mit dem erfahrenen Tandem-Piloten Jan Ratzke bei der Deutschen Bahn-Meisterschaft Para-Cycling erreichen können. Hartes und diszipliniertes Training habe zu seinen Erfolgen geführt. Ralf Arnold möchte alle Menschen mit oder ohne Behinderung ermutigen, sich den Herausforderungen von sportlichen Leistungen zu stellen und die eigenen Grenzen kennen zu lernen, die weit höher liegen würden, als man anfangs vermute. „Mein Ziel ist die erfolgreiche Teilnahme an den Paralympics.“
    Mit seinem jetzigen Tandem-Piloten Alexander Obert befindet er sich auf dem besten Weg dorthin.

    Text: Jürgen Steinbrücker. Quelle: Webseite von Ralf Arnold. http://www.ralf-arnold.net/


  • Den cSc aktiv unterstützen





    Text von Jürgen Steinbrücker

    „Das machen wir für Euch umsonst“ sei der schönste Satz, den er seit langem gehört habe, sagte Bernhard Weik zu Joachim Weeger, eine der vielen Firmen und Organisationen, die den cSc seit Jahren aktiv unterstützen und sich für seine Ziele engagieren. Die Weeger GmbH & Co. KG Container und Kieswerk stellt schon mehrere Jahre einen LKW für den Transport von Bänken und Tischen kostenlos zur Verfügung und setzt den Container kurz vor und nach der Veranstaltung um.

    Eine außerordentlich große Unterstützung für den cSc liefern die Malteser aus Langenfeld. Sie stellen ein großes Sanitätszelt auf und stehen mit 2 Sanitätswagen für Sportler und Besucher einschl. der großen Mannschaft der Sanitäter bereit. Sie versehen den Streckendienst mit Fahrrad-Ersthelfern, ihre Funkzentrale dient als Vermittlung für die Streckenposten und das cSc-Team. Letzteres wird auch bei der Erstellung der Notfallpläne unterstützt. Biertischgarnituren werden in großer Anzahl gestellt. Ein Extrazelt mit spezieller Einrichtung dient Müttern mit Kleinkindern zum Windeln wechseln und für das Stillen. Die Elektro-Versorgung der Stände an der cSc-Schlemmermeile erfolgt durch die technische Truppe der Malteser in Zusammenarbeit mit Horst Möhring, der sich bereits in den vergangenen Jahren auf diesem Gebiet für den cSc große Verdienste erworben hat.
    Und Kinder freuen sich auf die Hüpfburg.

    Auch der real-Markt unterstützt den cSc. Bernhard Weik, Stifter und Organisator des 11. cSc, kann zum wiederholten Male kostenlos 20 kg Äpfel und 30 kg Bananen abholen, die den Sportlern nach den Läufen zur Verfügung gestellt werden und den Vitamin- und Mineralienbedarf wieder auffüllen.

    Nicht nur für die vielen notwendigen Durchsagen oder die Eröffnungsreden ist eine Beschallungs- bzw. Lautsprecheranlage notwendig, vor allem für die Kommentierung der einzelnen Läufe durch die Moderatoren Dieter Sportmann, Marion Schirrmacher und Carsten Ohle. Die Beschallungsanlage wird in diesem Jahr von Carsten Schneider aus Hilden und Carsten Ohle zur Verfügung gestellt und installiert.

    Die Sicherheit der cSc-Rennstrecke rund um den Freizeitpark Langfort ist einer der wichtigsten Punkte bei jedem cSc. Besucher, Anwohner und Sportler nehmen zwar aufeinander Rücksicht, trotzdem sind Absperrungen und andere Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Eine große Hilfe für den cSc sind in diesem Zusammenhang die Mitarbeiter des Betriebshofs und der Stadtverwaltung, hier insbesondere auch vom Referat Umwelt, Verkehr und Tiefbau. „Alles Material, das die Stadt zur Verfügung hat, ist an diesem Tag im Einsatz“, erklärt Christian Benzrath, Referatsleiter Recht und Ordnung. Sich nicht nur bei der Vorbereitung für den cSc einsetzen, sondern auch bei der Veranstaltung dabei sein möchte der Leiter des Betriebshofes, Sebastian Steinbacher. „Ich werde auf jeden Fall hinkommen“, kündigte er an.

    „Nach dem Lauf hängt einem die Zunge aus dem Hals, ist die Kehle staubtrocken“, weiß ein Teilnehmer. Damit der Durst schnell gelöscht werden kann, stellen die Stadtwerke jedes Jahr die Wasser-Oase kostenlos zur Verfügung. Und die Familien Stock, Schmelz und Bunte sind emsig dabei, das Wasser abzufüllen. Dabei steht immer eine ganze Reihe gefüllter Becher bereit, damit niemand lange warten muss. Zusätzlich liefert die Stadtwerke die Wasserversorgung für die Schlemmermeile und große Zelte für einige Vereine bzw. Zuschauer.

    Die Pfadfinder des Stammes Castanea von der kath. Kirche Christus König sind seit Jahren fleißige Helfer bei der cSc-Veranstaltung. Sie sind als Streckenposten eingesetzt und hier für die Sicherheit von Sportlern und Besuchern verantwortlich. Als Fahrradkuriere vor dem Feld und während der Rennen stellen sie eine wichtige Verbindung zwischen der Rennstrecke und der Rennleitung sicher. Und am Spülmobil, das vom DRK aus Haan kommt, sind sie wahre Perlen: Sie verteilen das Geschirr und Besteck an die Stände, sammeln schmutziges Geschirr ein, bedienen die Maschinen, spülen in rasantem Tempo und liefern wieder an die Stände aus.

    Die Räumlichkeiten und Außenanlagen am Schwimmbad und in der SGL sind für den cSc unverzichtbar, ohne sie könnte der cSc nicht stattfinden. SGL und die Stadt Langenfeld sind von Anfang an gute Partner der Weik-Stiftung und des cSc-Teams.

    Auch auf die Hilfe und Unterstützung durch die Polizei ist der cSc angewiesen. Mit zwei Fußstreifen und einem Kradfahrer ist die Polizei regelmäßig im Einsatz und sorgt für zusätzliche Sicherheit an und auf der Strecke.

    Alle Personen, Firmen und Institutionen aufzuführen, die sich neben dem großen ehrenamtlichen cSc-Team für das integrative cSc-Sportfest einsetzen, würde den Rahmen sprengen. Aber allen sei herzlich dafür gedankt, dass sie die großartige Idee des cSc mittragen. Durch ihr Engagement als cSc-Kooperationspartner haben sie sich auch für die Besucher empfohlen.


  • Dokumentarfilm vom 10. cSc mit der Menschenkette

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    Menschenkette3
    Die Videogruppe der VHS Langenfeld unter Leitung von Max Heribert Gierlichs wird bis Ende November einen Dokumentarfilm über den am 5. September 2010 stattgefundenen 10. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ mit der Menschenkette aus ca. 2.500 Bürger/innen aus Langenfeld und Umgebung fertig stellen. Wer daran teilgenommen hat – ob als Sportler/in oder Zuschauer/in – und den Film als DVD zur Erinnerung an das Jubiläumssportfest rund um den Freizeitpark Langfort bestellen möchte, kann dies jetzt schon tun.

    „Das integrative Sportfest mit ca. 600 Teilnehmern aus der ganzen Bundesrepublik und den angrenzenden Staaten ist vor allem durch die einmalige Bildung der Menschenkette rund um die Rennstrecke, die den Sportlern ihre Wertschätzung bekundete, sowie die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2010“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zur Besonderheit geworden“, erklärte Bernhard Weik, Veranstalter und Organisator des cSc und Stifter der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung. Der Film kann als DVD zum Preis von 15 € bei der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung erworben werden. Weitere Informationen zur Bestellung erhalten Sie unter www.gemeinsam-csc.de mit dem Link „Video Menschenkette“. Wer rechtzeitig bestellt, könnte die DVD noch vor dem Fest in Händen haben. Oder Bernhard Weik anrufen unter (02173) 270 233, Fax (02173) 270 232, e-Mail: b.weik@gemeinsam-csc.de.


  • Einladung für cSc-Team

    Eine organisatorische und logistische Meisterleistung nennt Bernhard Weik, Stifter und Organisator des cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“, die 10. und damit die Jubiläumsveranstaltung des cSc in Langenfeld am 05. September 2010 rund um den Freizeitpark Langenfeld. Das integrative Sportfest mit ca. 600 Teilnehmern aus der ganzen Bundesrepublik und den angrenzenden Staaten ist vor allem durch die einmalige Menschenkette rund um die Rennstrecke und die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2010“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zur Besonderheit geworden.„Ohne unser hervorragendes, ehrenamtliches cSc-Team hätte die Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung dieses außergewöhnliche Jubiläum nicht schultern können, dafür möchte ich mich bei jedem einzelnen herzlich bedanken“, so Bernhard Weik. Um diesem Dank auch Ausdruck zu verleihen, lädt Bernhard Weik sein gesamtes ehrenamtliches cSc-Team zu einem Dankeschön-Abend am Montag, dem 29. November um 18 Uhr in das Jahnhaus, Jahnstraße 9, ein.

    „Natürlich dürfen wir uns über die Erfolge der letzten zehn Jahre freuen, wollen aber auch Nachlese halten, um in jedem Jahr besser zu werden“, erklärt Bernhard Weik.
    Eine besondere Ehrung wird den cSc-Teammitgliedern zuteil, die über den gesamten Zeitraum von 10 Jahren engagiert zum Erfolg des cSc beigetragen haben.

    Höhepunkt wird dann um 20 Uhr die Uraufführung des Dokumentarfilms sein, den das VHS-Videoteam unter Leitung von Max Heribert Gierlichs aufgenommen hat. Er zeigt die Rennen, das Rahmenprogramm, die Ehrung der Weik-Stiftung und des cScTeams sowie vor allem die Bildung der Menschenkette, die den Sportlern ihre Wertschätzung bekundete. Der Film kann als DVD zum Preis von 15 € bei der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung erworben werden. Weitere Informationen zur Bestellung erhalten Sie unter www.gemeinsam-csc.de mit dem Link „Video Menschenkette“. Oder Bernhard Weik anrufen unter (02173) 270 233, Fax (02173) 270 232, e-Mail: b.weik@gemeinsam-csc.de.



 
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