| Übersicht | bearbeiten | neu | beliebt | top bewertet | suchen | << zurück
 
| Erich-Kästner-Schule |
 

  • Erich-Kästner-Schule

    Die fliegende Kiste ist das Logo der Erich-Kästner-Schule

    Das ganze Kollegium half mit

    Der ganz normale Tag ist ein besonderer Tag
    Wenn Sie auf die Überschrift klicken führt der Link zur Erich-Kästner-Schule.

    Den Namen “Erich Kästner-Schule” wählten 1989 die damaligen Eltern und Kinder unserer Schule. Auch unser Schullogo “Das fliegende Klassenzimmer” wurde aus mehreren Vorschlägen gemeinsam ausgesucht. Seitdem ist es auf dem Briefkopf der Schule zu sehen. Die Erich Kästner Schule ist eine modern ausgestattete zweizügige Gemeinschafts-Grundschule, die z. Zt. von 182 Schülern besucht wird.
    Ein Gedicht von Elif Klasse 4 b
    Normal:
    Einer ist dick
    Einer ist dünn
    Keiner ist normal
    Jeder ist anders
    Der eine kann nicht sehen
    Der andere kann nicht stehen
    Einer ist klein
    Das kann man nicht entzweien
    Wir sind alle verschieden
    Und doch sind wir verschieden.

    Ein Gedicht von Joyce Klasse 4 b

    Jeder Mensch ist nicht wie du
    darum füge ihm nichts zu.
    Einer dick, einer dünn-
    Kümmert das den Einen.
    Einer im Rollstuhl, einer nicht-
    wichtig ist es eigentlich nicht!
    Denn jeder Mensch ist anders als du-
    Darum lasse ihn in Ruh!

    | Klicks: 38 Bewertung: 0 Stimmen: 0 | bewerten |

  • Ein ganz normaler Tag an der Erich-Kästner-Schule?

    Susanne Winther liest die Brailleschrift

    Manfred Glasmacher schreibt auf der Blindenschreibmaschine
    Text von Eva Bode

    So ganz normal war der 29.05.2008 wohl nicht, denn im Rahmen ihrer Projekttage hatten die Schüler heute Besuch von der E & B Weik-Stiftung mit dem cSc-Team. Den Schülern sollte nahegebracht werden, wie anders das Leben für Behinderte sein kann. Dazu durchliefen die Schüler klassenweise verschiedene Stationen.


    Da waren zum Beispiel die Übungen für Blinde, bei denen ein echter Blinder den Kindern die Brailleschrift erklärte und jedem seinen eigenen Namen auf einer Blindenschreibmaschine ausdruckte. Die anschließende Kontrolle, ob der Name richtig geschrieben war, führten die Schüler allerdings lieber mit den Augen als mit den Fingern durch. „Das ist viel zu schwierig,“, meinte Jan, machte sich aber gemeinsam mit Dennis doch die Mühe noch einen weiteren Satz zu entziffern. Dann gab es sprechende Uhren und „gezinkte“ Karten zu bewundern. Bei der Erklärung des Schachspiels wurde deutlich, dass die Schüler sich noch nicht so ganz in die Situation des Blinden hinein versetzt hatten, denn auf seine Frage, wie man die weißen und schwarzen Figuren unterscheiden könne, meldeten sich einige ganz ordentlich, ohne zu bedenken, dass ein Blinder ihre erhobenen Hände ja gar nicht sehen kann.


  • Die Eltern sind wichtige ehrenamtliche Helfer

    Gehen mit einem Blindenstock war kein Problem

    Ballwerfen nach Gehör  ist eine Kunst
    Aber für Blinde gibt es ja noch ganz andere Hindernisse, wie die Kinder beim Gehen mit verbundenen Augen und Blindenstock feststellen konnten. Mit Hilfe der Geräusche, die der Stock verursachte, versuchten sie den Hindernissen auszuweichen, erklärte Dina. „Das ist aber ganz schön schwierig.“ Einige gewitzte Schüler versuchten, sich den Weg schon einzuprägen, bevor sie die Augen verbunden bekamen. Das merkten die betreuenden Mütter aber schnell und stellten die Hindernisse immer wieder an eine andere Stelle.







    Für manche Mütter war die Betreuung der Stationen auch nicht ganz ungefährlich. Beim Dosenwerfen für Blinde war eine Mutter damit beauftragt, kurz vor dem Wurf am Dosenstapel zu klappern, damit die Schüler die richtige Richtung orten konnten. Obwohl sie dann schnell zur Seite flüchtete, war sie einige Male trotzdem das Ziel des Wurfes.


  • Blindheit, Schwergewichtigkeit und Gehörlosigkeit sind eine Herausforderung

    ADFC Piloten fahren zuverlässig mit dem Tandem

    Klettern mit viel Gewicht ist beschwerlich

    Die Gebärdensprache benötigt sehr viel Übung
    Ganz besonders beeindruckt hat viele Kinder das Tandem-Fahren, auch wenn viele sich nicht so gut merken konnten, wie dieses Fahrrad heißt. Vorne saß jeweils ein erwachsener Pilot und hinten durften die Kinder wieder mit verbundenen Augen Platz nehmen. Dann wurde eine kleine Runde durch Langenfeld gedreht. Wieder auf dem Schulhof angekommen, stiegen die Kinder völlig aus dem Häuschen vom Fahrrad. „Das war hammer“, konnte man schon mal hören. Carla war froh, dass alles gut gegangen war, obwohl sie manchmal die Befürchtung hatte umzukippen. Anna erklärte: „Da waren so viele Hubbel, da hab ich mich immer erschreckt.“ Und Nina meinte:“Es waren viele Autos unterwegs, das habe ich gehört. Aber wo sind wir eigentlich lang gefahren?“

    Auf dem Klettergerüst der Schule sollten die Kinder heute mit Westen klettern, die mit Gewichten beschwert waren, was für die Größeren kein großes Problem darstellte, für die Erstklässler allerdings sehr mühsam war. Hier wurde demonstriert wie es ist wenn ein Kind übergewichtig ist. So erfahren sie, wie es ist, mit einem Handicap leben zu müssen. Und für diese Menschen sensibel zu werden.

    Um sich in die Situation von tauben Menschen zu versetzen, sollten die Kinder versuchen, sich gegenseitig von den Lippen abzulesen, was aber nicht so gut klappte. Deswegen wurde das Alphabet der Gebärdensprache gemeinsam geübt. „Da muss man aber genau aufpassen“, betonte Lino. „Denn wenn man einen Finger mehr ausstreckt, wird aus einem Y ganz schnell `Ich liebe dich´.“


  • Rollstuhl fahren ist immer eine Attraktion des Projekttages

    Knoten mit den Zehen sind ja nicht ganz leicht

    Im Ernstfall sind Krücken unbedingt notwendig

    Rollstuhl fahren machte allen Spaß
    Genauso wie in der Judohalle, wo das Leben von Armgeschädigten nachempfunden werden sollte. Mit den Füßen einen Knoten in ein Seil zu machen, ist nämlich gar nicht so leicht. Und mit den Füßen zu malen, war das schwerste von allem, fand Emircan.









    Da war das Laufen mit Krücken nicht ganz so schwierig. Trotzdem konnte man beobachten, dass einige Kinder den zweiten Fuß auch aufsetzten, wenn sie sich unbeobachtet glaubten.






    Am allerbesten hat zumindest den großen Jungs das Rollstuhl fahren in der Turnhalle gefallen. Bei mehr als zwanzig Rollstühlen, die auf einmal unterwegs waren, entstand zuerst der Eindruck eines Autoscooters, aber alle achteten doch darauf, die Fahrzeuge nicht zu beschädigen und möglichst schnell zu fahren, ohne die anderen zu berühren.. Und richtig Geschwindigkeit zu entwickeln, hat Emircan am meisten Spaß gemacht. „Nur die Hände tun einem dann weh.“


  • Bei soviel gesunder Kost läuft einem das Wasser im Munde zusammen

    Nicht aufdringlich  gegenüber Behinderten sein

    Zuhause schmeckt das Gemüse nicht so gut

    Frisches Obst und Gemüse von der Firma Hövener gestiftet
    Auch wenn einiges für sportliche Kinder einfacher war, wie die Lehrerin Frau Waldeck meinte, so konnten doch alle mitmachen und sich ein bisschen in andere hinein versetzen, was ihnen vielleicht im Umgang mit Behinderten helfen wird.











    Ein wichtiger Punkt ist jedoch das gesunde Leben, das gesunde Essen. „Wir haben ein Schulprojekt „Gesundes Essen“ zusammen mit der Verbraucher-zentrale NRW durchgeführt und bekamen dafür ein Gütesiegel“, berichtet Marlies Münch-Rippel, Leiterin der Schule. Gesundes Essen wurde und werde nicht nur im Sachunterricht behandelt. Auch Lehrer und Eltern hätten sich zu diesem Thema fortgebildet„






    Auch beim ganz normalen Tag kommt gesundes Essen ins Spiel, denn Bernhard Weik sorgt für frisches rohes Gemüse und Obst, gestiftet vom Frischecenter Hövener an der Schneiderstraße.




Siehe auch:
 
Suchoptionen
 
Seiten am 6-09-2010 um 15:47:20 aktualisiert. zur Homepage