5 neue Einträge
"Allgemein"
-
Die Stiftung ist für die Zukunft gut aufgestellt
neu
cSc:
Seit zehn Jahren gibt es das integrative Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderung mit dem Namen cSc und dem Slogan „gemeinsam rollt’s“. Hier wird deutlich, dass die Gemeinsamkeit auf allen Ebenen der Begegnung und des sportlichen Wettstreits Mittelpunkt dieser Idee ist. In Langenfeld haben seit 2001 mehr als 4.000 Teilnehmer an den sportlichen Wettkämpfen teilgenommen, von 175 beim ersten cSc bis über 600. Zusätzlich wurde der cSc in München von 2001 bis 2006 veranstaltet, daran nahmen insgesamt mehr als 2.400 Sportler/innen teil.
Für den cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ wurde die Weik-Stiftung mit dem cSc-Team von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten aus mehr als 2200 Bewerbungen als „ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet.
Ein großes integratives Sportfest für Menschen mit und ohne Handicap, das in dieser Form wohl einmalig in Deutschland veranstaltet wird. Allein schon die Vielzahl der verschiedenen Räder und Rollen ist bemerkenswert: Handbike, Adaptivbike, Rollstuhl, Tandem, Fahrrad, Dreirad, Inliner, Tretroller, Einrad – dazu ein großes Programm für sehbehinderte und blinde Menschen mit Tandem fahren, geführtem Inlineskating für Blinde, Blindenschießen und Blindenschach. Teilnehmer sind Menschen mit Körperbehinderung, mit geistiger Behinderung und Gehörlose ebenso wie viele gesunde. ´
Der ganz normale Tag:
Eine große Erfolgsserie wurde für die Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung auch „der ganz normale Tag“ in den bisher 15 Grundschulen. Schülerinnen und Schüler werden hier spielerisch dafür sensibilisiert, dass Menschen mit einem Handicap trotzdem fröhlich und gleichberechtigt ihr Leben gestalten können. Die Schüler/innen laufen an Krücken, fahren im Rollstuhl, erleben blinde Menschen, lassen sich mit verbundenen Augen führen. Seit 2006 haben neun Grundschulen in Langenfeld, Hilden und Monheim mit 3059 Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Weitere Schulen sind 2010 waren es sowohl in Langenfeld als auch außerhalb der Stadtgrenzen (Hilden, Wülfrath, Witzhelden, Monheim, Velbert, Radevormwald). Bisher hat die Weik-Stiftung dafür 34.830 € aufgewendet.
Auch für den „ganz normalen Tag“ wurde die Weik-Stiftung mit dem cSc-Team von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ aus mehr als 2000 Bewerbungen als „ausgewählter Ort im Land der Ideen“ 2009 ausgezeichnet.
LVR-Schulen:
Im Jahre 2004 begann die Weik-Stiftung mit den Sponsoren-Läufen in den Schulen des Landschaftsverbandes Rheinland für Kinder und Jugendliche mit einer Körperbehinderung. Der erste Lauf fand in Leichlingen statt. An bisher 17 Schulen des Landschaftsverbandes Rheinland nahmen 3.914 Schüler/innen teil. Die erlaufene Summe beträgt bisher 134.368 €.
Die Weik-Stiftung unterstützte die Schulen bei diesen Sponsoren-Läufen mit 40.897 €.
Alle 3.914 Kinder erhielten ein cSc-T-Shirt.
Dreideln:
Eine Idee, die von Erwachsenen und Kindern gleichermaßen gerne angenommen wird, sind die Dreidel-(Kreisel)Wettbewerbe auf Stadtfesten, beim internationalen Kinder- und Familienfest und im Rahmen des cSc-Sportfestes. Hier wurden bereits mehrere Tausend Dreidel von Kindern gewonnen und eine ganze Reihe von „Dreidelmeistern“ ausgezeichnet. Der viereckige Dreidel (oder Kreisel), der schon vor Jahrhunderten von den Kindern auf dem jüdischen Lichterfest „Chanukka“ gedreht wurde, hatte auch hier schnell die Herzen der Kinder erobert.
Mozart im Internet:
Zu den weiteren Aufgaben der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung gehört auch die Förderung von jungen Interpreten der Musik Mozarts („Ich höre fast jeden Tag seine Musik“, sagt Bernhard Weik).
Die Vereine, Chöre oder Orchester werden bei Ihren Mozartkonzerten finanziell unterstützt. Die Musik Mozarts wird live mitgeschnitten und ist im Internet abzuhören. (www.mozart-w-a.de)
Tierschutz:
Tierschutz ist eine Herzensangelegenheit von Elisabeth Weik. Jeden Morgen geht ihr erster Gang in den Garten zu ihren Vögeln. Abends füttert sie regelmäßig mehrere Igel im Garten. Unterstützt werden unter anderem die Kraniche, Schreiadler, Elefanten im Zoo und Tierheime.
„Eine Stiftung soll den Stifter überdauern“, erklärt Bernhard Weik. Deshalb möchte er Vorsorge treffen, dass diese Arbeit auch durch ein homogenes cSc Helfer-Team fortgeführt wird, wenn er sie nicht mehr selbst wahrnehmen kann. „Nach dem Tod von mir und meiner Frau wird deshalb auch alles Privatvermögen, das übrig bleibt, in die Stiftung fließen.“ Mindestens ebenso wichtig wie Geld seien jedoch die Ideen der Stiftung, die Menschen begeistern und ihnen etwas schenken, woran sie sich lange erinnern. Der Stifter dankt dem ganzen cSc-Team, in dem sich jeder einzelne für die Belange behinderter Menschen einsetzt, für das bisherige, außergewöhnliche Engagement.
Mehr Informationen findet man im Internet unter www.gemeinsam-csc.de.
|
"cSc Langenfeld"
-
Der cSc in Zahlen und Fakten
neu
Wie der cSc nach dem 10. Mal aussehen wird, stellt sich erst nach der Veranstaltung heraus. Aber für die ersten neun Jahre liegen schon eine ganze Reihe Zahlen vor, die das cSc-Teammitglied Wilhelm B. Volkert aus vielen Tausend Daten herausgefiltert hat.
So gab es beim 1. cSc nur 215 Teilnehmer, beim 9. cSc wurde die höchste Teilnehmerzahl mit 601 erreicht. Insgesamt nahmen in neun Jahren 4.276 Sportlerinnen und Sportler teil.
Zwischen 26 und 36% der Teilnehmer waren Frauen, wobei die höchsten Werte in den beiden letzten Jahren erreicht wurden. Mit durchschnittlich einem Drittel bleibt aber noch „Luft“ nach oben.
Die jüngsten Teilnehmer waren zwischen 2001 und 2007 zwischen 5 und 7 Jahre alt, in den beiden letzten Jahren 3 bzw. 4 Jahre. Bei den Senior(en) waren die ältesten zwischen 75 und 84 (2006) Jahre alt. Ein Zeichen dafür, dass auch im fortgeschrittenen Alter noch eine Menge Fitness vorhanden ist. Immerhin sind mehr als 16% älter als 50 Jahre. Stark zugenommen hat auch die Anzahl der Kinder/Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren, die bei 10 (2001) begann und sich bis 2009 auf 78 steigerte.
Insgesamt 41% der Sportlerinnen und Sportler haben am cSc zweimal oder öfter teilgenommen. 22% brachtan es auf mindestens 3 Teilnahmen, 13% haben mindestens 4-mal teilgenommen und 14,5% waren zwischen 5- und 9-mal dabei.
Fast ¾ aller Teilnehmer sind Mitglied in einem (Sport-)Verein. Absolut steigerte sich die in Vereinen organisierten Teilnehmer im letzten Jahr bis auf knapp 87% aller Teilnehmer. Wer also regelmäßig Sport treibt, ist auch eher bereit, aktiv beim cSc mitzumachen.
Von den deutschen Teilnehmern (95%) kommen die meisten (ca. 90%) aus Nordrhein-Westfalen, danach folgen Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Niedersachsen. Die neuen Bundesländer sind bisher nur gering vertreten. Die internationale Riege wird angeführt von den Niederlanden, Polen und Beldien. Die bisher weiteste Anreise hatte ein Teilnehmer aus Kanada.
Was die Sportgeräte betrifft, so machten die Inlineskater zuletzt ca. 2/3 aller Teilnehmer aus, gefolgt von den Tandems und Handbikes. Im Kommen sind die Tretroller, und auch die Einradfahrer, die 2009 erstmalig mitrollten, werden wohl noch zulegen. Die Vielfalt der rollenden Sportgeräte (Inliner, Tandem, Handbike, Rolli, Einrad, Liegerad, Dreirad, Rennrad, Tretroller) dürfte beim cSc wohl einmalig sein.
Text: Jürgen Steinbrücker
Statistik-Auswertung: Wilhelm B. Volkert
|
-
Das machen wir für Euch umsonst
neu
"Das machen wir für Euch umsonst" sei der schönste Satz, den er seit langem gehört habe, sagte Bernhard Weik zu einem der vielen Firmen und Organisationen, die den cSc seit Jahren aktiv unterstützen und sich für seine Ziele engagieren.
Eine außerordentlich große Unterstützung leisten die Malteser aus Langenfeld. Sie stellen ein großes Sanitätszelt auf und stehen mit 2-3 Sanitätswagen für Sportler und Besucher einschl. der großen Mannschaft der Sanitäter bereit. Sie versehen den Streckendienst mit Fahrrad-Ersthelfern, ihre Funkzentrale dient als Vermittlung für die Streckenposten und das cSc-Team. Letzteres wird auch bei der Erstellung der Notfallpläne unterstützt. Biertischgarnituren werden in großer Anzahl gestellt sowie ein Extrazelt mit spezieller Einrichtung für Mütter mit Kleinkindern zum Windeln wechseln und zum Stillen. Die Elektroversorgung der Stände an der cSc-Schlemmermeile erfolgt durch die technische Truppe in Zusammenarbeit mit Horst Möhring, der bereits in den vergangenen zwei Jahren auf diesem Gebiet für den cSc große Verdienste erworben hat. Damit bei Problemen an einem einzigen Stand nicht alle ohne Strom sind, wurden schon vor zwei Jahren neun Unterverteiler mit je vier Steckern und entsprechenden Sicherungen angeschafft.
Auch der real-Markt unterstützt den cSc zum wiederholten Male mit der kostenlosen Lieferung von 20 kg Äpfel und 40 kg Bananen, die den Sportlern nach den Läufen zur Verfügung gestellt werden und den Vitamin- und Mineralienbedarf wieder auffüllen.
Nicht nur für die vielen notwendigen Durchsagen oder die Eröffnungsreden ist eine Beschallungs- bzw. Lautsprecheranlage notwendig. Vor allem für die Kommentierung der einzelnen Läufe durch die Moderatoren Dieter Sportmann, Carsten Ohle und Marion Schirrmacher, aber auch bei der Organisation und den Durchsagen für die Menschenkette durch Manfred Stuckmann ist sie unerlässlich. Die Beschallungsanlage wird in diesem Jahr von CBB Walter Stahl aus Mönchengladbach zur Verfügung gestellt und installiert.
Die Sicherheit der cSc-Rennstrecke rund um den Freizeitpark Langfort ist einer der wichtigsten Punkte bei jedem cSc. Besucher, Anwohner und Sportler nehmen zwar aufeinander Rücksicht, trotzdem sind Absperrungen notwendig. Die Absperrgitter stellt der Betriebshof der Stadt Langenfeld zur Verfügung. Um diese Hilfe für den cSc kümmert sich dort Michael Knott, Thomas Behmer und Markus Kaminski, unterstützt von Mitarbeitern des Referates Umwelt, Verkehr und Tiefbau, wie z.B. Markus Kalke. „Alles Material, was die Stadt zur Verfügung hat, ist an diesem Tag im Einsatz“, erklärt Christian Benzrath, Referatsleiter Recht und Ordnung.
„Nach dem Lauf hängt einem die Zunge aus dem Hals, ist die Kehle staubtrocken“, weiß ein Teilnehmer. Damit der Durst schnell gelöscht werden kann, stellen die Stadtwerke jedes Jahr die Wasser-Oase kostenlos zur Verfügung. Dabei stehen immer eine ganze Reihe gefüllter Becher bereit, damit niemand lange warten muss. „Das Langenfelder Wasser schmeckt nicht nur den cSc-Sortlern“, erklärt Walter Schindler vom Kundenzentrum der Stadtwerke.
Auch die Pfadfinder des Stammes Castanea von der kath. Kirche Christus König, Mariä Himmelfahrt und die Weltjugend, die aus allen kath. Ortsteilen Langenfelds stammen, sind seit Jahren fleißige Helfer bei der cSc-Veranstaltung. Sie sind als Streckenposten eingesetzt und hier für die Sicherheit von Sportlern und Besuchern verantwortlich. Als Fahrradkuriere vor dem Feld und während der Rennen stellen sie eine wichtige Verbindung zwischen der Rennstrecke und der Rennleitung sicher. Und am Spülmobil sind sie wahre Perlen: Sie verteilen das Geschirr und Besteck an die Stände, sammeln schmutziges Geschirr ein, bedienen die Maschinen, spülen in rasantem Tempo und liefern wieder an die Stände aus.
Die Räumlichkeiten und Außenanlagen am Schwimmbad und in der SGL sind für den cSc unverzichtbar, ohne sie könnte der cSc nicht stattfinden. SGL und die Stadt Langenfeld sind von Anfang an gute Partner der Weik-Stiftung und des cSc-Teams.
Auch auf die Hilfe und Unterstützung durch die Polizei ist der cSc angewiesen. Mit Fußstreifen und Kradfahrern ist die Polizei regelmäßig im Einsatz und sorgt für zusätzliche Sicherheit an und auf der Strecke.
Kinder erwarten Spielangebote des Fördervereins „Anders Sein e.V.“ mit Enten angeln und am Glückrad drehen sowie eine Hüpfburg der Malteser Haan, wo man sich so richtig austoben kann. Diese Malteser-Gruppe stellt auch das Spülmobil.
Alle Personen, Firmen und Institutionen aufzuführen, die sich neben dem großen ehrenamtlichen cSc-Team für das integrative cSc-Sportfest „gemeinsam rollt’s“ einsetzen, würde den Rahmen sprengen.
Aber allen sei herzlich gedankt, dass sie die großartige Idee des cSc mittragen. Durch ihr Engagement als cSc-Kooperationspartner haben sie sich auch für die Besucher empfohlen.
Text: Jürgen Steinbrücker
|
Rütli - News
"Allgemein"
-
Daten der Weik-Stiftung geordnet
neu
Text: Jürgen Steinbrücker/Dirk Engelhardt
Der Dirk kann ganz toll programmieren
Bernhard Weik hat mit seiner Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung einen umfangreichen Datenbestand. Neben tausenden Fotos aus zehn Jahren cSc und vier Jahren „Der ganz normale Tag“ in den Grundschulen sind auch andere unzählige Datensätze auf seinem Computer, der gerade neu angeschafft und von Dirk Engelhardt eingerichtet wurde. „Der Dirk kann ganz toll programmieren“, sagt begeistert Bernhard Weik, der sich freut, dass Dirk Engelhardt, der nach einem Unfall mit einer Behinderung leben muss, so zuversichtlich ist und sich dem ehrenamtlichen cSc-Team angeschlossen hat. Er leistet seinen Beitrag für den cSc „gemeinsam rollt’s“ und andere Aktivitäten der Weik-Stiftung, arbeitet in den Programmiersprachen Delphi, SQL, PHP, TYOP3, Perl.
Der große Einschnitt im Leben von Dirk Engelhardt ist jetzt gut zehn Jahre her. Der damals 33-jährige fuhr im März 2000 mit ein paar Freunden in die Schweiz zum Snowboard fahren. Am zweiten Tag erlitt er bei der Abfahrt links eine spontane Gehirnblutung. Er sackte auf der Piste zusammen und blieb dort eine Zeitlang liegen, bis ihn ein Freund fand, der den Notarzt rief. Bald darauf wurde er mit einem Hubschrauber ins nächste Krankenhaus, anschließend nach Lausanne in eine Spezialklinik geflogen und dort auch operiert. „Direkt nach dem Unfall war ich zwar ansprechbar, konnte aber selbst nicht sprechen. An die folgenden sechs Monate kann ich mich nicht erinnern“, berichtet Dirk Engelhardt. Die anfängliche Hoffnung, wieder ganz zu genesen, machte nur langsam der Erkenntnis Platz, für immer eine Behinderung zu behalten. „Ich erlebte nach dem Aufenthalt in der Rehaklinik eine schwere Phase, in der ich nicht verstand, warum es gerade mich getroffen hatte, ich war ja noch so jung.“
Ein Lichtblick war für ihn die Unterstützung durch Verwandte und Freunde, die ihm halfen, zurück ins Leben zu finden, nicht aufzugeben und wieder ein selbständiges Leben zu beginnen. „Nach diversen Reha-Aufenthalten lernte ich in Wilhelmhaven meine Frau kennen. Damit fing für mich ein neues Leben an.“ Dirk Engelhardt habe sich in den letzten Jahren stark verändert, sagen ihm viele seiner Freunde. Er sei sanfter und sensibler geworden. Über diese positive Entwicklung freuen sie sich mit ihm. Die Einschränkungen durch seine Krankheit machen sich im rechten Arm und Fuß sowie in der Sprache bemerkbar, was ihm aber die Lebensfreude nicht nimmt. „Ich bin trotzdem ein sehr glücklicher Mensch und froh, die plötzliche Krankheit überlebt zu haben, und meine Freunde sind der Meinung, dass ich jetzt viel glücklicher und zufriedener bin als vor dem Unfall“, sagt Dirk Engelhardt.
Der ehrenamtlichen Arbeit für die E & B Weik-Stiftung möchte er auch weiterhin treu bleiben. Bernhard Weik ist darüber sehr froh, hat ihm doch Dirk Engelhardt schon manches Problem lösen können. Auf der Homepage www.SoftSell-net.de von Dirk Engelhardt ist natürlich auch ein Link zum capp Sport cup.
|
|