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Bild vom gesamten cSc Team
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Das Speed-Skater-Rennen beim 9. cSc
beliebt
Text: Peter Löhr
20 Grad und ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken, so lauteten die heiteren Wetteraussichten für Sonntag, den 6. September 2009. Optimale Bedingungen also für Ausdauerwettkämpfe, wie den cSc , der nun schon zum neunten Mal in Langenfeld ausgetragen wurde. Diese besondere Veranstaltung, bei der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ihre Kräfte messen, hat auch in diesem Jahr wieder eine beachtliche Zahl von Teilnehmern angezogen. Dementsprechend zufrieden war Veranstalter Bernhard Weik. Sein Credo ist es, mit diesen Wettbewerben die Gemeinsamkeiten der Sportler herauszustellen, gleichzeitig aber auch zu zeigen, dass der Leistungssportgedanke dabei nicht hinten anstehen muss.
Wie in den letzten Jahren auch stand deshalb das Speedskater-Rennen wieder auf dem Programm. 90+x waren zu absolvieren, was so viel bedeutet wie 90 Minuten lang Runde um Runde auf dem 2,3 Kilometer langen Kurs rund um den Langforter Freizeitpark zu sammeln.
Knisternde Spannung war den Teilnehmern schon beim Aufwärmen anzumerken, als sie vor dem Startbereich auf und ab rollten. Als um 15:20 endlich der erlösende Startschuss fiel, strömten die über 200 Starter auf die Strecke. Da dauerte es schon eine Weile, bis der letzte die Startlinie passiert hatte.
In den ersten Runden gab es ein munteres Wechselspiel im Feld und spannende Positionskämpfe an der Spitze. Es sah beeindruckend aus, wie die einzelnen Teams bis zu 9 Personen in Formation hinter einander über den Asphalt glitten. Deutlich unter 4 Minuten benötigten die Top-Läufer für die Umrundung des Freizeitparks. Wie schnell das ist, erkennt man, wenn man den Vergleich zu den Liegeräder aus dem Rennen vorher zieht, die nicht viel schneller waren.
Gerade als sich die Positionen im Feld so langsam festigten, geschah in der neunten Runde das Unglück. Ein Skater stürzte schwer. Das Rennen wurde unterbrochen. Nach eingehender Beratung wurde schließlich entschieden, den Wettbewerb bis zum Abbruch zu werten (für die WSC-Wertung wurde das Langenfelder Rennen total Annulliert)und das Rennen nicht noch einmal neu zu starten. Sicherlich eine richtige Entscheidung. Genauso wie die, vor allem wegen der weit angereisten Teilnehmer und für die vielen Zuschauer bis zum Ende der 90 Minuten ohne Wertung weiter skaten zu lassen. Das Publikum honorierte dies mit Applaus und hofft für das nächste Jahr wieder auf spannende und unfallfreie Wettkämpfe.
Die Ergebnisse nach Abbruch des Rennens:
Frauen:
1. Friederike Sagurna, Experts in speed, 7 Runden, 30:02:89
2. Karolina Kierzkowski, LC Solbad Ravensberg, 7 Runden, 30:02:95
3. Mayke Exterkate, Neusser Inline Club7 Runden, 30:03:06
Männer:
1. Thomas Krämer, TSV Bayer 04 Leverkusen, 8 Runden, 30:19:29
2. Daniel Hönigl, etap-race-team, 8 Runden, 30:19:44
3. Markus Beulertz, etap-race-team, 8 Runden, 30:19:61
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Liegeräder, Handbiker und Tandems im Wettkampf vereint
Text: Peter Löhr
Der Leistungssportgedanke zeigt sich besonders im 3. Rennen des Tages, in dem Handbiker, Liegeräder und verschiedene Tandems an den Start gehen. 90+x lautet die Devise, unter der die Sportler die 2,3-Kilometer-Schleife anderthalb Stunden lang durchfahren, ehe die letzte Runde eingeläutet wird. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, auf welche Geschwindigkeiten die Athleten mit ihren teils sehr unterschiedlich konstruierten Sportgeräten kommen.
Bei den Liegerädern sah alles nach einem Start-Ziel-Sieg des Niederländers Hans Wessels aus. „Razz Fazz“ prangte als Schriftzug auf der hinteren Verkleidung seines Sportgeräts und Ratz-Fatz setzte er sich mit einem Juchzer unmittelbar nach dem Startschuss an die Spitze des Feldes. Fünf weitere Liegeräder schlossen sich ihm an und fortan setzte sich die Gruppe mit rasanter Geschwindigkeit immer weiter vom Feld ab. Dass die erste Überrundung bereits in der zweiten Runde erfolgte, zeigt, wie breit diese Veranstaltung angelegt ist.
Das macht auch den Reiz für die Zuschauer aus. Sie bekommen rasantes Tempo an der Spitze geboten, erleben packende Positionskämpfe im Feld, können zeitgleich aber auch den nicht minder aufregenden Kampf vieler Athleten mit sich selbst hautnah beobachten. Der reichlich gespendete Applaus ist jedenfalls allen Teilnehmern Gewiss.
Eine weiterer Aspekt, der dieses Rennen so attraktiv und abwechslungsreich macht, ist die unterschiedliche technische Gestaltung der Sportgeräte. Gleichgültig ob Liegerad, Tandem oder Handbike. Wenn das Liegerad als Doppelsitzer konstruiert wird, verschwimmen auch schon mal die Grenzen zwischen den Kategorien.
Bereits ab der Hälfte des Rennens kann man den Fahrern die Anstrengung deutlich ansehen. Aber aufgeben will keiner und so geht es Runde um Runde weiter. Als schließlich nach 90 Minuten die letzte Runde eingeläutet wird, ist die Spitzengruppe nahezu unverändert beieinander, Hans Wessels immer noch vorneweg. Doch zum Erstaunen aller kommt drei Minuten später nicht er als erster über die Ziellinie geschossen sondern sein Landsmann Niels van der Wal gefolgt von Matthias König aus Deutschland. Und dann war lange Zeit nichts. Die vier übrigen Männer aus der Spitzengruppe sind auf der letzten Runde gestürzt und kamen humpelnd, teils ihr Rad schiebend mit Schürfwunden ins Ziel. Dritter wurde dabei Alain Hinzen
vom RV Schwalbe Trier vor Hans Wessels. Alle haben in den 90 Minuten 30 Runden absolviert. Die einzige Frau bei den Liegerädern war Kathrin Küpper, die 19 Runden schaffte.
Für die Handbiker in den verschiedenen Divisionen gab es ein munteres Wechselspiel der Positionen. Eine klare Spitzengruppe wie bei den Liegerädern gab es nicht. Dennoch wurde Team-Arbeit groß geschrieben und das Windschattenfahren wie bei der Tour de France betrieben. Es waren eher kleiner Gruppen im Feld, die sich so ihre Kräfte für die gesamte Distanz besser einteilen konnten. Viele Handbikes haben dazu eine Querstange zwischen den hinteren Rädern montiert, um zu dichtes Auffahren und Unfälle zu vermeiden.
Den Sieg in der Division C trug schließlich Torsten Purschke davon, der 24 Runden in 1:31:23 schaffte. Nicht ganz eine Minute dahinter kam ebenfalls mit 24 Runden Jörg Pieper vom Team Otto Bock als Sieger der Divison B ins Ziel. Mit jeweils 18 Runden trugen sich Lily Anggreny vom RSV Bochum (Divison F) und der Niederländer Willem Takke (Divison A) in die Siegerlisten ein.
Mit von der Partie bei den Handbikern (Divison C) war auch in diesem Jahr Marc Verhaert. Er hat bislang keinen cSc ausgelassen und wird hoffentlich im nächsten Jahr zum 10-jährigen Jubiläum auch wieder nach Langenfeld kommen.
Nur unwesentlich langsamer als die schnellsten Handbiker war das Tandem Josef Sekulla und Ulrich Ziegler es siegte mit 23 Runden vor dem Team Martin Siegmüller und Massimo Varricchio (20 Runden). Schneller war da das gemischte Team Ulrike Hampel und Ralf Buschmann, die mit 21 Runden die Mixed-Konkurrenz für sich entschieden. Mit 16 Runden schließlich gewannen Gabriele Hinge und Monika Schwenk den Wettbewerb bei den Damen.
Beachtlich war jedoch die Leistung aller Athleten auf der Piste, die ihren Schweiß und ihr Herzblut in diesen Wettbewerb gelegt haben. Unabhängig von der Platzierung können sich deshalb alle Teilnehmer als Sieger fühlen. Und Sieger kommen hoffentlich nächstes Jahr gerne wieder zu dieser gelungenen Veranstaltung.
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9. cSc (capp Sport cup) – das große integrative Sportfest
Das cSc-Team der Weik-Stiftung bereitete den ca. 600 Sportlern einen unvergesslichen Tag
Text von Jürgen Steinbrücker.
Unter dem Motto „gemeinsam rollt’s“ treffen sich alljährlich am ersten September-Sonntag in Langenfeld die Sportlerinnen und Sportler des cSc (capp Sport cup), einem integrativen Sportfest für Menschen mit und ohne Handicap. „Neben den Sportlerinnen und Sportlern, die aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland anreisen, ist das cSc-Team das wichtigste Pfand, um jedes Jahr dieses großartige Sportfest durchführen zu können“ erklärt Bernhard Weik, Stifter und Organisator des cSc. Rund 80 ehrenamtliche Helfer umfasst das cSc-Team mittlerweile. „Anders wäre eine Mammutveranstaltung wie der cSc auch gar nicht mehr zu schultern“, pflichtet ihm Bürgermeister Magnus Staehler bei, seit neun Jahren Schirmherr des cSc. Zusammen mit den Pfadfindern und Ministranten, die als Streckenposten und am Spülmobil tätig sind, den Vereinen an der cSc-Schlemmermeile und den Schülern einer Realschule am AWO-Seniorenzentrum sind es wohl über 150 Helfer, die dafür sorgen, dass sich die Sportler und Zuschauer an diesem Tag wohl fühlen.
Vielseitige Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des cSc werden von Jahr zu Jahr vielgestaltiger. Waren es zu Beginn hauptsächlich Inlineskater, Tandems, Rollis, Handbikes und Adaptivbikes, die auf dem 2,3 km langen Rundkurs um den Sieg kämpften oder einfach nur dabei sein wollten, so kam im Laufe der Zeit das Dreirad/Fahrrad hinzu, um auch den geistig behinderten Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, die keine Inlineskater sind. Danach folgte als neue Disziplin das Liegerad, der Tretroller mit Luftbereifung in verschiedenen Größen und in diesem Jahr erstmals auch das Einrad. „Die Hand- und Adaptivbikes werden wie die Rollis nur mit den Händen bewegt, was sehr viel Kraft kostet“, beschreibt ein Teilnehmer diese Sportart.
Vier Läufe gibt es beim cSc
Ob körperbehindert, geistig behindert, gehörlos, blind oder sehbehindert oder gesund -
beim cSc kann jeder mitmachen. Die von Bernhard Weik bezeichneten „Capps“ (mit einem Handicap) oder „No-Capps“ sind wie eine große Familie. Bereits beim ersten Rennen, dem Jedermann-(jedefrau-) Freizeitlauf mit Inlinern, waren Väter und Mütter mit Kindern ab 4-5 Jahren, aber auch Erwachsene um die 80 Jahre auf der Strecke. Alle wollen zeigen, dass sie mithalten können.
Im zweiten Lauf kommen die Handbikes, Adaptivbikes, Rollis, Tretroller, Dreirad/Fahrrad, Einrad und gemütliche Tandems an die Reihe. Hier wird 40 Minuten auf den Rundkurs gefahren. Das dritte Rennen über 90 Minuten gehört den schnellen Tandems (Renntandems), Liegrädern, Handbikes. Hierbei ist äußerste Vorsicht geboten, wenn man die Strecke überqueren will, denn die Geschwindigkeiten werden oft unterschätzt.
Das vierte und letzte Rennen ist den Speedskatern vorbehalten. Moderatorin Sandy Auert ist hierbei „ein alter Hase“, kennt sich mit diesem Sport und den Teilnehmern bestens aus.
Blinde und sehbehinderte Inlineskater erhielten Begleitläufer
„Schon immer war es unser Wunsch, auch blinden Inlineskatern das Erlebnis des Dahingleitens zu bieten. Das konnte in diesem Jahr erstmals eine ganze Gruppe erleben“, freut sich Bernhard Weik. Dank der Bereitschaft der Langenfelder Rolling Angels, sich als Begleitläufer zur
Verfügung zu stellen, wurde dieses Problem rasch gelöst. Die Rolling Angels hatten dafür wochenlang trainiert. Am Samstag vor dem Rennen machten sie sich mit den blinden Inlineskatern bekannt und fuhren schon mal die Strecke ab.
Die blinde Martha Kosz gehörte 2002 als Jugendliche zu denen, die das Inlineskaten ausprobierte. Danach sagte sie: „Ich kann es nur jedem Blinden empfehlen, das Inlineskaten selbst einmal zu probieren und genauso ein tolles Gefühl im Bauch zu haben wie ich, durch die Welt zu gleiten und sie mal ganz anders zu empfinden.“
Die Stadt Langenfeld steht voll hinter dem cSc „Als Schirmherr freue ich mich auch bei der neunte Auflage des cSc, dass neben den zahlreichen aktiven Sportlern auch viele Besucherinnen und Besucher den Weg nach Langenfeld-Langfort finden, um die Teilnehmer lautstark anzufeuern oder einfach nur die gute Atmosphäre bei Leckereien und kühlen Getränken zu genießen“, erklärte Bürgermeister Magnus Staehler vor der Veranstaltung. Sein erster Stellvertreter Manfred Stuckmann war oft zur Stelle, um den cSc zu eröffnen und bei Siegerehrungen mitzuwirken. Auch in diesem Jahr hat er den 9. cSc eröffnet. Ute Piegeler und Carsten Lüdorf vom Schulreferat bringen sich ebenso ein wie Christian Benzrath vom Referat Recht und Ordnung. Drängelgitter und Müllcontainer stellte Reiner Singendonk vom Betriebshof zur Verfügung. Um das übrige Absperrmaterial kümmerte sich Günter Mielke vom Referat Umwelt, Verkehr und Tiefbau, unterstützt von Markus Kalke. Dies sind Beispiele einer unverzichtbaren Unterstützung durch die Stadt Langenfeld.
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Ohne Technik geht es nicht
Text von Jürgen Steinbrücker.
Elektrotechniker Helmut Möhring vom cSc-Team weiß genau, wie viel hundert Meter Drehstromleitungen verlegt werden müssen, damit alle Stände an der cSc-Schlemmermeile genügend „Saft“ für ihre Küchengeräte bekommen. Jeder Stand wurde einzeln abgesichert, damit bei Defekten nicht die gesamte Schlemmermeile lahm gelegt wird.
Für die Beschallungs- und Lautsprecheranlage zeichnete wie im letzten Jahr Carsten Schneider von der Firma „Licht und Ton“ verantwortlich, der inzwischen von Langenfeld nach Hilden umgezogen ist. Aber: „Wir bleiben dem cSc treu.“ Die Moderatoren Dieter Sportmann, Carsten Ohle und Sandy Auert wissen das zu schätzen. Die Anlage ist auch wichtig für die Eröffnungsreden, die Siegerehrungen und die Musik.
Köstlichkeiten von der Schlemmermeile
Spanische, türkische, kroatische und koreanische Köstlichkeiten lassen einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Auch die deutsche Küche bietet von Gegrilltem, Bratkartoffeln, Reibekuchen, Salaten, Waffeln und Kuchen alles, was das Herz begehrt. Dazu kommt eine große Getränkeauswahl aller beteiligten Nationen.
20 kg Äpfel und 40 kg Bananen, vom real-Markt gestiftet, füllen den Vitamin- und Mineralbedarf der Sportlerinnen und Sportler nach den Läufen auf. Sie greifen gerne nach den von fleißigen Helfern handlich portionierten Obstteilen. Ebenso löschen die Teilnehmer gerne den ersten Durst an der Wasser-Oase der Langenfelder Stadtwerke – ebenfalls kostenlos. „Direkt nach einem Rennen stellen wir die gefüllten Becher hin, damit niemand warten muss“, sagen die Helfer. Und wenn die Teilnehmer dann wieder etwas zur Ruhe gekommen sind, lassen sie es sich an der cSc-Schlemmermeile schmecken. Schließlich sind im Startgeld bereits Wertmarken über 5 € enthalten.
Das AWO-Seniorenzentrum und die Schüler/innen der Johann-Gutenberg-Realschule
„Diesmal bauen wir auf jeden Fall ein Zelt auf“, kündigten die Verantwortlichen vom AWO-Seniorenzentrum an, nachdem im vorigen Jahr der Regen einiges „verhagelt“ hat. Besucher aus Richtung Weißenstein konnten so schon vor dem Start/Ziel-Bereich das erste kulinarische Angebot vorfinden und es sich schmecken lassen. Für die Bewohner wurden Tische und Stühle herausgetragen, damit sie sich die Rennen bei Kaffee und Kuchen anschauen konnten. Den Service übernahmen Schülerinnen und Schüler der Gutenberg-Realschule unter Anleitung ihrer Lehrerin Andrea Mennicken.
Zu den Gemeinsamkeiten gehört das Gespräch
Wenn das sportliche Kräftemessen dann vorbei ist, sitzt man gemütlich zusammen, erneuert alte Freundschaften, schließt neue und tauscht Erfahrungen aus. Dabei sitzen dann oft Sportler neben Zuschauern, Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Handicap sind vergessen. Die vielen Tische und Bänke direkt neben den Ständen der Schlemmermeile laden dazu ein, sich auszuruhen, zuzuschauen, was gerade auf der Strecke passiert. Für den Transport der Biertischgarnituren stellte die Fa. Weeger GmbH & Co. KG Container & Kieswerk in Langenfeld jedes Jahr einen Container zur Verfügung. „Das machen wir für Euch umsonst“ ließ Joachim Weeger dies Bernhard Weik wissen.
Pfadfinder sorgen für sauberes Geschirr und Besteck
„Hier wird nur mit richtigem Geschirr und Besteck gegessen“, erklärt Bernhard Weik. Von den Maltesern wurde eine Spülmaschine zur Verfügung gestellt. Pfadfinder vom Stamm Castanea
von der kath. Pfarrei Christus König tragen das Geschirr und Besteck zur Spülmaschine, bestücken sie und entnehmen die gespülten Teile zur neuen Verwendung. Magda Schlegel hat die Truppe voll im Griff.
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Unterhaltung für Jung und Alt
Text von Jürgen Steinbrücker
Die Hüpfburg kommt jedes Jahr von den Maltesern. Sie wiegt etwa 400 kg, wenn sie ausgeladen und an ihren Standort transportiert wird. Die Kinder freuen sich, dass sie sich richtig austoben können. Gleich nebenan hat der SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) seine Spielangebote und ein Glücksrad aufgebaut.
An der Schlemmermeile zeigten in den Renn-Pausen die CLL Lonestars (Cheer Leader Langenfeld) und die Dancing Sweetharts ihre artistischen Tanzeinlagen. Einen großen Auftritt hat seit Jahren die Koreanische Trommelgruppe Pung-Nyon-Dan und erfreute mit ihren heißen Rhythmen Sportler und Zuschauer. „Da staunen die Leute, wie man mit verschiedenen Trommeln und Gongs richtig Musik machen kann“, meint Bernhard Weik.
Blindenschach und akustisches Schießen
Der Schützenverein Langenfeld von 1834 macht nicht nur bei der Schlemmermeile mit, er stellte auch seine Räumlichkeiten für weitere Aktivitäten zur Verfügung.
Im großen Raum sitzen blinde und sehbehinderte Schachfreunde aus Köln/Bonn und Essen an mehreren Tischen, ihre Gegner sind Schülerinnen und Schüler der Schach-AG des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, die von Kersten Linke geleitet wird. Man kennt sich schon seit einigen
Jahren. Die blinden und sehbehinderten Schachspieler habe besondere Bretter und Figuren. Jeder Zug wird angesagt. Lia Huo hatte die Idee, es mal mit Chinesischem Blindenschach auszuprobieren.
Am ersten Schießstand wird akustisches Schießen angeboten. Der Blinden- und Sehbehinderten-Verein Rhein-Wupper übt das regelmäßig im Schützenheim der Schützenbruderschaft Langenfeld-Richrath mit den Schießmeistern Heinz Müller und Dirk Schäfer, die auch heute vor Ort sind. Beim akustischen Schießen wird nach Gehör geschossen und abgedrückt, wenn der Signal-Ton im Kopfhörer die höchste Stelle erreicht hat.
An einem weiteren Schießstand gibt es Kleinkaliberschießen mit Schießleiter Christian Ollhoff vom Schützenverein Langenfeld von 1834.
Sicherheit ist beim cSc besonders wichtig
Hartmut Zerfaß und Siegfried Schlegel (er wollte sich unbedingt wieder einen Muskelkater beim cSc holen) sind für die Streckensicherheit verantwortlich.
„Bei diesen hohen Geschwindigkeiten muss vor allem darauf geachtet werden, dass Teilnehmer und Zuschauer die Strecke nicht auf eigene Faust überqueren“, meint Hartmut Zerfaß. Deshalb
habe man bereits seit zwei Jahren Übergänge eingerichtet, die von Mitgliedern des cSc-Teams im Auge behalten werden. Auch den Streckenposten müsse Folge geleistet werden. Wichtig sei
außerdem, dass Eltern ihre Kinder immer im Blick behalten, damit diese nicht in gefährliche Situationen gerieten. „Schließlich werden hier bei den Rennen zum Teil sehr hohe
Geschwindigkeiten erreicht, zum Beispiel bei Liegerädern mehr als 50 km/h, bei den Speedskatern 35-40 km/h und bei den Renntandems bis 45 km/h. Für den cSc werde deshalb
ein Absperrplan erstellt, um die Zuschauer nicht zu gefährden. Zusätzlich gebe es an neuralgischen Punkten Streckenposten. „Der Rundkurs wurde vor Rennbeginn nochmals mit dem Fahrrad abgefahren, um alles zu kontrollieren“, berichten Zerfaß und Schlegel. Außerdem werde darauf geachtet, dass kein Teilnehmer ohne Helm startet.
Die Polizei – Freund und Helfer des cSc
Kein cSc ohne die Hilfe der Polizei. Schon bei den Vorbesprechungen über die Sicherheit auf der Strecke beim ersten Polizei-Hauptkommissar Hubert Ibisch in Langenfeld war Polizei-Oberkommissar Frank Scheffler dabei, der mit seinem Kollegen und Bezirksbeamten Helmut de la Motte „zu Fuß auf Streife“ ging. Hinzu kam ein Kradfahrer der Kreispolizei Mettmann. Alle kannten sich bereits gut auf der Rennstrecke aus. Die Strecke sichern helfen war ihre Aufgabe – als Freund und Helfer der Sportlerinnen und Sportler und der Zuschauer.
Die cSc-Fangruppen
„Wir sind von Anfang an dabei“, erzählt Kyra Becker. Die Familie Becker wohnt an der Adolf-Spieß-Straße und hat nur wenige Schritte zur Rennstrecke zurückzulegen. Jedes Jahr wird ein Stand unter einem kleinen Zelt aufgebaut, Getränke werden herangeschafft, für den Grill eingekauft. Und die Kinder – meist in cSc-T-Shirts – sitzen oder stehen mit Rasseln, Pfeifen und anderen „Krachmachern“ am Bordstein und feuern zusammen mit den Erwachsenen die Sportler an. „Wir laden Freunde dazu ein, und alle bringen etwas mit.“
Gegenüber hat sich längst eine zweite Fan-Gruppe gebildet, die beim Anfeuern nicht zurück stehen will.
Nach dem cSc ist noch viel zu tun, bis alles weggeräumt, alle Transparente abgehängt sind. Und danach kommt noch viel schriftliche Arbeit auf die Weik-Stiftung zu. Das cSc-Team v ersammelt sich, um zu schauen: „Was war gut? Was können wir im nächsten Jahr noch besser machen?“ Denn: Nach dem cSc ist vor dem cSc! 2010 gibt es ein erstes Jubiläum.
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Zuschauen und mitfeiern anstatt wegzufahren
Am 06. September bleibt das Auto rund um den Freizeitpark am besten in der Garage
Die Wettkampfstrecke ist von 10:00 bis 17:00 Uhr gesperrt. Nur an zwei Zeitfenstern von 12:20 Uhr bis 12:50 Uhr und von 14:40 Uhr bis 15:10 Uhr wird die Sperrung für Anwohner/Besucher aufgehoben.
Dies betrifft folgende Straßen bzw. Zufahrten: Weißenstein/Langforter Straße, Ludwig-Wolker-Straße/Weißenstein, Weißenstein/Zum Stadion, Zum Stadion/Walter-Kolb-Straße, Zum Stadion/Jahnstraße, Stichwege in östlicher Richtung der Langforter Straße. Zusätzlich ist in der Straße Weißenstein der dortige Fußweg zur Jahnstraße als Behelfsein- und Ausfahrt während der Veranstaltung geöffnet.
Die Strecke zwischen SGL-Sportzentrum und Lindberghstraße bleibt von 8:00 bis 17:00 Uhr durchgehend gesperrt. Die Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung sowie das gesamte cSc-Team danken den Anwohnern für ihr Verständnis und hoffen, dass sie bei diesem großartigen Sportfest für Menschen mit und ohne Handicap dabei sein können.
Mehr Infos über den 9. cSc gibt es unter www.gemeinsam-csc.de. Oder per E-Mail: b.weik@gemeinsam-csc.de, Telefon (02173) 270 233.
*In der Wortschöpfung „capp Sport cup“ von Bernhard Weik ist die Bezeichnung „gehandicaped“ = behindert enthalten, sie weist deshalb auf Menschen mit einem Handicap bzw. einer Behinderung hin.
Text: Jürgen Steinbrücker
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Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen
Auch beim 9. cSc gibt es ein internationales Speisenangebot
Langenfeld/Region Düsseldorf (jste). Das cSc-Rennen ist gelaufen, der Hals ist trocken. Schnell zur Wasser-Oase der Stadtwerke Langenfeld und einen Becher Langenfelder Wasser gekippt, oder zum nächsten Getränkestand geflitzt. Ist der Durst gestillt, meldet sich der Appetit. Aber das ist bei dem Riesen-Angebot der internationalen cSc-Schlemmermeile kein Problem. Man kann ja schließlich wählen: koreanische, türkische, spanische, kroatische oder deutsche Küche – alles ist auf wenigen Metern zu haben! „Fast wie im Schlaraffenland“, meint ein Besucher, dem es letztes Jahr besonders schmeckte. Champignon-/Zwiebelpfanne, Fleisch und Wurst vom Grill, Waffeln, frische Salate in großer Auswahl, Tappas oder Serrano-Schinken, Reibekuchen, Kartoffelbratpfanne, Cevapcici und Krautsalat, allerlei türkische Spezialitäten, viele Kuchen und Torten – da fällt einem die Auswahl schon richtig schwer. Am besten, man probiert hier und da und nimmt sich reichlich Zeit, isst sich durch die verschiedenen Länderspezialitäten. Die BSG Langenfeld, die Koreanische Trommelgruppe, der Waldkindergarten und die Kroatische Gemeinschaft, Longfield United und der Spanische Elternverein, die 2. Herren der SGL Handball, Schützenverein Langenfeld von 1834, Plan Deutschland, TC Grün-Weiß und der Schulverein Don-Bosco, der Förderverein Dancing Sweethearts und DITIP Deutsch-Islamische Gemeinde sind mit Speisen und Getränken dabei. Wer vom Weißenstein kommt oder dorthin wandert, kann am AWO-Seniorenheim Station machen und ausreichend essen und trinken, süß oder deftig. Gegessen wird von richtigen Tellern mit richtigem Besteck, und viele Pfadfinder von Christus König und St. Maria Himmelfahrt stehen am großen Spülmobil, um ständig die benutzten Teller und Bestecke zu reinigen.
Dann kann man nur noch guten Appetit wünschen, falls der nicht schon längst da ist. Der Erlös aus dem Verkauf bleibt bei den einzelnen Vereinen. „Die vielen freundlichen Helfer geben Sportlern und Besuchern das Gefühl, in einer großen Familie willkommen zu sein“, sagt Bernhard Weik, Organisator und Stifter des cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“, der großen Sportveranstaltung für Menschen mit und ohne Handicap.
Auch Unterhaltung wird geboten, während man es sich bei Speis und Trank gemütlich macht. Die Koreanische Trommelgruppe tritt auf, die Lonestars der Cheer Label Langenfeld (CLL) sowie die Dancing Sweethearts zeigen akrobatisches Können, für Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut und der SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) bietet Spiele und Schminken.
Auskünfte zur Teilnahme gibt es auch bei Bernhard Weik, Telefon (02173) 270 233, e-Mail: b.weik@gemeinsam-csc.de.
Text: Jürgen Steinbrücker
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Es lohnt sich, beim 9. cSc dabei zu sein
Der 9. cSc capp Sport cup wird wieder ein rundum stimmiges Event
Langenfeld (jste). Wem es anderswo zu teuer ist, der kommt am besten nach Langenfeld. Denn hier werden den über 500 Teilnehmern des 9. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ exzellente Bedingungen rund um den Freizeitpark Langenfeld geboten. Ob mit oder ohne Handicap, aus Düsseldorf, Köln, der gesamten Bundesrepublik und dem angrenzenden Ausland, hier ist jeder/jede herzlich willkommen. Da spielt es auch keine Rolle, ob man drei Jahre oder 80 Jahre alt ist. Zum 9. Male veranstaltet die Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung mit ihrem hoch motivierten und erfahrenen cSc-Team dieses großartige Event. Die Sportlerinnen und Sportler sollen jedoch nicht nur ihre Kräfte messen, sondern auch einen wunderschönen Tag in außergewöhnlicher Gemeinschaft verbringen.
Start und Ziel ist das Freibad an der Langforter Straße. Der cSc-Rundkurs rund um den Freizeitpark Langenfeld beträgt 2,3 km. Wer beim Jedermann-(jedefrau-)Familienlauf-Freizeitsport als Inline Skater um 10:30 Uhr startet – das ist der erste von vier Läufen – kann sich aussuchen, ob er 2,3 km, 4,6 km oder gar 11,5 km km laufen möchte. Jede(r) Sportler/in hat die Wahl, sich der eigenen Leistungsfähigkeit anzupassen und diese vielleicht von Jahr zu Jahr zu steigern. Auch um 11:30 Uhr, beim zweiten Lauf, geht es noch eher verhalten zu, wenn gemütliche Radtandems, Dreirad, Adaptivbike, Rolli und Tretroller auf die Piste gehen, um sich dem Wettbewerb zu stellen. 2,3 km, 4,6 km oder gar 11,5 km oder 40 Minuten kann jeder die Runden drehen. Rasantes Tempo legen um 13:00 Uhr Liegerad, schnelle Radtandem und Handbike hin, die 90 Minuten + X unterwegs sein werden (der schnellste Sportler beendet das Rennen für alle Teilnehmer nach mindestens 90 Minuten). Die gleiche Zeit dauert das schnelle Rennen der Speedskater. Um an den Start gehen zu können, müssen sie die Marathonzeit unter 100 Minuten schaffen.
Egal mit welchen Geschwindigkeiten gefahren wird, ein großes Plus gibt es dieses Jahr für alle Teilnehmer. Denn der Rundkurs hat im Bereich Langforter Straße vom AWO-Seniorenheim bis zur Jahnstraße eine neue Asphaltdecke erhalten, „glatt wie ein Kinderpopo“, meinte dazu Klaus Eggert vom Referat Umwelt Verkehr, Tiefbau der Stadt Langenfeld gegenüber Bernhard Weik.
Wie jedes Jahr wird wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet, und die internationale Schlemmermeile bietet viele Köstlichkeiten, um Hunger und Durst zu stillen. Das cSc-Sportfest für Menschen mit und ohne Handicap ist gleichzeitig ein Fest der Begegnung, auf dem die Sportlerinnen und Sportler Erfahrungen austauschen, neue Freundschaften schließen, gemeinsam mit Besuchern die Köstlichkeiten der cSc-Schlemmermeile genießen und sich so einen Tag des freundschaftlichen Wettbewerbs gestalten.
Im Stargeld sind Wertchips in Höhe von 5 € enthalten, dazu gibt es außerdem ein Präsent für jeden Teilnehmer (Badetuch oder T-Shirt oder Sportsocken, Auswahl solange der Vorrat reicht).
Der cSc steht seit neun Jahren unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Magnus Staehler.
Meldungen und weitere Informationen sind im Internet unter www.gemeinsam-csc.de möglich.
Dort sind auch die Bankdaten aufgeführt. Bernhard Weik, Stifter der E & B Weik-Stiftung, Organisator und Veranstalter, gibt zu allen Fragen gerne Auskunft über Telefon (02173/270 233), Fax (02173/270 232) oder eMail: b.weik@gemeinsam-csc.de.
Text: Jürgen Steinbrücker
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Begleitläufer für blinde Inlineskater gesucht
beliebt
Foto/Text: Jürgen Steinbrücker
Der Aufruf
Sportlerinnen und Sportler mit Handicap kommen aus der ganzen Bundesrepublik Deutschland sowie den angrenzenden europäischen Ländern zum 9. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ am 6. September nach Langenfeld. Gemeldet hat sich auch eine Gruppe einer Schule von Blinden und Sehbehinderten aus Nürnberg, die mit Inlinern starten wollen. Dafür werden Begleitpersonen auf Inlinern gesucht.
„Wenn man etwas Gefühl dafür hat, wie blinde und sehbehinderte Sportlerinnen und Sportler auf Inlinern laufen können und welche Hindernisse man ihnen ansagen muss, dann ist es gar nicht so schwierig, sie an der Hand zu nehmen“, meint dazu Bernhard Weik, Organisator und Stifter des cSc.
Schon seit Jahren sind solche Sportler beim cSc gestartet.
Bereits 2003 lief ein blindes, damals 14-jähriges Mädchen, Tanja Maul, an der Hand von Volker Springhart mit. Obwohl sie kurz vor dem Ziel stolperte und auf allen Vieren landete, fuhr sie tapfer weiter, wie in ihrem Bericht danach zu lesen war. Und war stolz, die Strecke von rund 10 km geschafft zu haben. Auch in den vergangenen Jahren waren immer wieder blinde Inlineskater am Start, die von anderen Sportlern geführt wurden und das Ziel erreichten. So im vergangenen Jahr der blinde Jörg von de Venn, der von Mayke Exterkate geführt wurde. Das Tempo spielt dabei keine Rolle, wichtig ist für die blinden und sehbehinderten Sportler, dabei zu sein, den Mut zu haben, mitzumachen.
Das Ergebnis des Aufrufes
Blinde Inlineskater erhalten Begleitläufer.
Beim 9. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ soll jeder mitmachen können
Das hat Bernhard Weik in den kühnsten Träumen nicht erwartet:
Sein Aufruf, sich als Begleitläufer für blinde Inlineskater beim 9. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ zur Verfügung zu stellen, erhielt ein riesiges Echo. Ursprünglich hatten sich sieben blinde Inlineskater mit ihrem Trainer Volker Springhart aus Nürnberg angemeldet. Jetzt haben sich so viele Begleitläufer gemeldet, dass weitere blinde Inlineskater mitlaufen und das großartige integrative Sportfest der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung rund um den Freizeitpark Langenfeld miterleben können. „Ich bin überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft (besonders von der Gruppe Rolling Angels), die sich in vielen Teilen Deutschlands manifestiert“, so Bernhard Weik.
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Der 9. cSc capp Sport cup wirft seine Schatten voraus
Langenfeld (jste). Wem es anderswo zu teuer ist, der kommt am besten nach Langenfeld. Denn hier werden den über 500 Teilnehmern des 9. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ exzellente Bedingungen rund um den Freizeitpark Langenfeld geboten. Ob mit oder ohne Handicap, aus Düsseldorf, Köln, der gesamten Bundesrepublik und dem angrenzenden Ausland, hier ist jeder/jede herzlich willkommen. Da spielt es auch keine Rolle, ob man drei Jahre oder 80 Jahre alt ist. Zum 9. Male veranstaltet die Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung mit ihrem hoch motivierten und erfahrenen cSc-Team dieses großartige Event. Die Sportlerinnen und Sportler sollen jedoch nicht nur ihre Kräfte messen, sondern auch einen wunderschönen Tag in außergewöhnlicher Gemeinschaft verbringen.
Start und Ziel ist das Freibad an der Langforter Straße. Der cSc-Rundkurs rund um den Freizeitpark Langenfeld beträgt 2,3 km. Wer beim Jedermann-(jedefrau-)Familienlauf-Freizeitsport als Inline Skater um 10:30 Uhr startet – das ist der erste von vier Läufen – kann sich aussuchen, ob er 2,3 km, 4,6 km oder gar 11,5 km km laufen möchte. Jede(r) Sportler/in hat die Wahl, sich der eigenen Leistungsfähigkeit anzupassen und diese vielleicht von Jahr zu Jahr zu steigern. Auch um 11:30 Uhr, beim zweiten Lauf, geht es noch eher verhalten zu, wenn gemütliche Radtandems, Dreirad, Adaptivbike, Rolli und Tretroller auf die Piste gehen, um sich dem Wettbewerb zu stellen. 2,3 km, 4,6 km oder gar 11,5 km oder 40 Minuten kann jeder die Runden drehen. Rasantes Tempo legen um 13:00 Uhr Liegerad, schnelle Radtandem und Handbike hin, die 90 Minuten + X unterwegs sein werden (der schnellste Sportler beendet das Rennen für alle Teilnehmer nach mindestens 90 Minuten). Die gleiche Zeit dauert das schnelle Rennen der Speedskater. Um an den Start gehen zu können, müssen sie die Marathonzeit unter 100 Minuten schaffen.
Das Startgeld beträgt für Teilnehmer bis 17 Jahre 5 €, ab 18 Jahre 10 €, wenn die Anmeldung bis zum 31. August 24 Uhr online erfolgt und der Betrag bis zum 01. September 12 Uhr auf dem Konto der Weik-Stiftung eingegangen ist. (Die Teilnehmer des Speedskater-Rennens um 15:20 Uhr zahlen 14 €, weil das Wettkampfgericht für den WSC Westdeutscher Speedskating Cup höhere Kosten verursacht.)
Und jetzt fängt das Sparen bei rechtzeitiger Anmeldung und Bezahlung an. Denn wer sich erst am Starttag anmeldet, zahlt doppelt: Teilnehmer bis 17 Jahre berappen dann 10 €, ab 18 Jahre 20 €. Deshalb nicht vergessen: Frühzeitig anmelden hilft Geld sparen. Im Startgeld sind übrigens Bons über 5 € für Essen und Trinken und ein Präsent enthalten, so dass, wer sich rechtzeitig als Jugendlicher anmeldet und zahlt, quasi umsonst teilnimmt und auch als Erwachsener immer noch sehr preisgünstig wegkommt.
Meldungen und weitere Informationen sind im Internet unter www.gemeinsam-csc.de möglich.
Dort sind auch die Bankdaten aufgeführt. Bernhard Weik, Stifter der E & B Weik-Stiftung, Organisator und Veranstalter, gibt zu allen Fragen gerne Auskunft über Telefon (02173/270 233), Fax (02173/270 232) oder eMail: b.weik@gemeinsam-csc.de.
Wie jedes Jahr wird wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet, und die internationale Schlemmermeile bietet viele Köstlichkeiten, um Hunger und Durst zu stillen.
Text: Jürgen Steinbrücker
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