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Menschen hinter dem cSc
Bernhard Weik motiviert viele Ehrenamtliche
Text und Bilder von Jürgen Steinbrücker
Langenfeld (jste). Hinter jeder Veranstaltung stehen viele Menschen. Beim capp Sport cup (cSc) „gemeinsam rollt’s“, einem Wettkampf für Menschen mit und ohne Behinderung, sind viele ehrenamtliche Frauen und Männer engagiert im Einsatz. Sie sorgen dafür, dass alles möglichst reibungslos funktioniert. Das Team der Ehrenamtlichen zur Unterstützung der veranstaltenden E & B Weik-Stiftung hat sich von Jahr zu Jahr vergrößert, wenn auch die „Stamm-Mannschaft“ geblieben ist.
Mehrere Teams sind das Rückgrat der Organisation des cSc. Zum Team von Günter Cramer gehören Ute Piegeler, Carsten Lüdorf, Jürgen Steinbrücker, Susanne Mey, außerdem die Aktivensprecher Maria Draser (Handbike), und Steffie Alscher (Inline Skater). Sie sind zuständig für Start- und Ergebnislisten, Siegerurkunden, Bilder- und Pressedienst, Verbindung zur Zeitmessung und zur Moderation.
Teamleiter Wolfgang Schmelz und Elmar Widera sammeln um sich Petra Schmelz, Svenja Schmelz, Michael Bunte, Claudia und Ewald Stock sowie die Moderatoren Dieter Sportmann und Carsten Ohle. Gerd Knipper und Horst Möhring versorgen alle helfenden Vereine mit Wasser und Strom. Weiterhin gibt es den Infostand mit den Helfern Heike Cramer,Manfred Wirtz und Ralf Schmidt. Das Team kümmert sich um Startaufbau, Beschallung, Blumen, Banner, Getränke und Speisen und hat immer ein offenes Ohr für Fragen von Teilnehmern und Besuchern. Die Hüpfburg für Kinder wird von Cäcillia Labonde und Aloisia Büskes betreut. Hans Spooren rundet das Team ab und kümmert sich um die teilnehmenden Musikgruppen.
Beim Team von Alexandra Sportmann sind Kristel Menzel, Andrea Wirtz, Beate Wirtz, Karl Heinz Rothstein, Uwe Thamm, Maria Fußbach, Gabriele und Rainer Pfläging dabei. Das Team richtet das Meldebüro ein und hat die Startgeldkasse.
Oliver Ulka und Siggi Schlegel betreuen das Team mit Horst Stader, Werner Mey, Horst Labonde, Uschi und Oliver Gericke, Willi Schlumm und einigen Beamten der Polizei mit Krad und zu Fuß, sowie viele Pfadfinder von Castanea sind zuständig für Strecke und Straße, Absperrungen, Parkplätze, „Safety-Fahrrad“.
Lutz Rothstein koordiniert den gesamten Startablauf der Veranstaltung.
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Als stille Ehrenamtler helfen mit:
Karl Heinz Rothstein, der mit viel Eifer die Buchhaltung und Bilanz erledigt, Elke Kramer-Müller beschäftigt sich am PC mit der Datenerfassung, Ralf Schmidt ist E-Mail-Experte und schreibt an alle Vereine und Verbände. Dirk Engelhardt betreut die Internetseite. Sebastian Christian Doll und Victor Heinze reparieren die Tandems für die Schulen, bereiten die Fotoausstellung vor und nehmen die Plakatierung vor.
Als neues Team ist das „Dreidel-Team“ um Harri Schlicht hinzugekommen. Bernhard Weik war auf der Suche nach etwas, „das alle Kinder haben wollen.“ Harri Schlicht hat dafür ein altes Kreisel-Spiel neu erfunden. Das jahrtausende alte, traditionsreiche Spielzeug, das auf das jüdische „Chanukka“-Lichterfest zurückgeht, hat Harri Schlicht für den cSc neu gestaltet und mit Bernhard Weik sowie dem „Dreidel-Team“ bereits auf mehreren Stadtfesten ausprobiert. Zu diesem cSc Dreidel Team gehören: Ingrid Bembennek, Maria Fußbach, Victor Heinze, Karin Krumbach, Beate Wirtz, Thorsten Weber.
Ein weiteres Team entstand in der Gebrüder-Grimm-Schule anlässlich des Projektes „Ein ganz normaler Tag“, bei dem sich Schüler/innen in die Lage von körperbehinderten Kindern hineinversetzen konnten. Ob blind, gehörlos, beinamputiert, querschnittsgelähmt, übergewichtig – hier wurde Sensibilität im Umgang mit einer Behinderung geprobt und erfahren. In das Team eingebunden waren Harri Schlicht Ingrid Bembennek, Annemarie Trimborn, Rektorin Anne Widera, Marion Küppers, Maria Fußbach, Elmar Widera u.a.m. Auch sie gehören damit zum cSc-Team.
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All die vielen Unterstützer
All die vielen Unterstützer und cSc-Team-Mitglieder, die hier nicht alle genannt werden können, tragen ebenfalls zum Erfolg des cSc „gemeinsam rollt’s“ bei – dem großen Sportfest, bei dem eine Behinderung keine Rolle spielt, dafür aber das gemeinsame Erleben, das Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap.
Die Stadtwerke Langenfeld schenken kostenlos frisches Trinkwasser aus, das RWE Langenfeld stellt die Straßenmasten für die Beflaggung kostenlos zur Verfügung, die Hüpfburg kommt kostenlos über Reiner Ockenfels von der Firma Braas, der Sanitätsdienst mit Einsatzwagen wird von den Langenfelder Maltesern übernommen
Die internationale cSc-Schlemmermeile wird von folgenden Vereinen mit unzähligen ehrenamtlichen Helfern beschickt: Förderverein Batangas, Koreanische Trommler Gruppe, Türkische Kulturgemeinde, Schützenverein Langenfeld 1834 e.V., Arbeiterwohlfahrt, Behindertensport Gemeinschaft , Sportgemeinschaft Langenfeld - Handball, Kinderhilfsorganisation „PLAN Deutschland“.
Mit im Boot des Veranstalters, der E & B Weik-Stiftung, sind der Stadtsportverband, Bürgerverein Langfort, Initiativkreis Bad – Kanuclub, die Behinderten-Sport-Gemeinschaft, die Sportgemeinschaft Langenfeld SGL und die Rollstuhlvereine des Kreises Mettmann.
Viel Unterstützung erfährt Bernhard Weik vom Schirmherrn des cSc Langenfeld, Bürgermeister Magnus Staehler, der 1. Beigeordneten Marion Prell, dem Referat Recht und Ordnung, dem Betriebshof Langenfeld und vielen anderen städtischen Mitarbeiter/Innen. Die Verwaltung der Stadt Langenfeld unterstützt den cSc vom ersten Tag an.
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Dem Regen getrotzt
6. cSc (capp Sport cup) war wieder ein großes Fest
Bericht von Jürgen Steinbrücker
Langenfeld (jste). Marc Verhaert kam mit seinem Handbike aus Antwerpen. Er ist seit dem ersten Mal beim cSc in Langenfeld dabei. Mit Blick auf die dunklen Wolken erinnert er sich: „Beim ersten Mal war ich klitschnass.“ Es sei aber immer schön, das Umfeld sehr gut. Mit dem Handbike war auch Sven Kaiser (17) aus Niederkrüchten gekommen. „Für den Regen bin ich nicht verantwortlich“, meinte Bernhard Weik bei der Eröffnung des 6. cSc „gemeinsam rollt’s“. „Vielen Dank, dass Ihr so treu auch bei Regenwetter mitmacht“, rief der Veranstalter den Sportlern zu.
Wie jedes Jahr waren wieder mehrere hundert Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Handicap aus Deutschland und mehreren europäischen Ländern am Start. Mit Inlinern, Tandems, Handbikes, Liegerad und Dreirad rollten sie um die Wette. Zu ihnen gehörte auch Tim Gottlieb (11) aus Rösrath. Er habe schon beim cSc-Sponsorenlauf an seiner Schule teilgenommen und sei jetzt das zweite Mal mit dem Dreirad dabei, erzählt seine Mutter, die ihn begleitet hat. Tim sei halbseitig gelähmt, Schaltung und Bremse seien deshalb links. „Er muss die ganze Kraft aus dem linken Fuß holen.“ Zu den jüngsten Teilnehmern zählte Samuel Küppers (10), der erstmals mit seinem Handbike auf den 2,3 km langen Rundkurs ging und auf Anhieb 2 Runden schaffte. Weniger Glück hatte das Tandem mit Holger Kirsten (Leipzig) mit seinem taubblinden Sozius Gerd Jeremies (Kreis Bautzen). „Die Gangschaltung hat das Kettenblatt verbogen.“ So mussten sie nach der ersten Runde aufgeben. Dagegen waren Mitarbeiter/innen der WFB Langenfeld erfolgreich mit Inlinern, Dreirad/Fahrrad und Tandem auf dem Rundkurs.
Manfred Stuckmann, stellv. Bürgermeister Manfred Stuckmann sagte zur Begrüßung der Sportler/innen: „Nach der olympischen Idee ist Mitmachen alles.“ Und so ging es auch nicht nur um den Sieg, sondern in erster Linie darum, dabei zu sein. „Das Anliegen von Stiftungsgründer Bernhard Weik ist es, Sportler mit und ohne Handicap zusammenzuführen“, sagte Dieter Sportmann, der im Wechsel mit Werner Schneider und Hanspeter Detmer vom RIV die Moderation übernommen hatte.
Der cSc erfahre viel Unterstützung vom Schirmherrn und Bürgermeister Magnus Staehler, der 1. Beigeordneten Marion Prell, dem Referat Recht und Ordnung und dem Betriebshof sowie vielen anderen Stellen der Verwaltung.
Trotz Regenwetter beim ersten Lauf ließ sich der Fanclub Adolf-Spieß-Straße nicht davon abhalten, die Sportler anzufeuern. Katharina, Lotti und Nike (7), Silvia (9), Christina und Felicitas (11) standen wie jedes Jahr am Straßenrand, in den Händen Rasseln und andere „Instrumente“, um den Sportlern zuzujubeln. Am Weißenstein unterhielt der Spielmannszug Richrath die vorbeifahrenden Sportler, später waren es die Koreanischen Trommler und die Trommelgruppe „ganza absurdo“. Die cSc-Schlemmermeile mit internationaler Beteiligung bot eine Fülle an Speisen und Getränken, die keine Wünsche offen ließ. „Wir loben den NHC und Herrn Weik, hier ist die gleich gute Stimmung wie immer, davon ist 50% den guten Würstchen von Elmar Widera zu verdanken“, war die Meinung einer Handbiker-Gruppe, die sich zusammen gefunden hatte. Dass die Veranstaltung sicher für Sportler und Zuschauer ablief, war neben den Streckenposten, unter Leitung von Siggi Becker, auch den Polizeibeamten zu Fuß, Frank Scheffler und Manfred Hemme, sowie mit dem Krad, Marco Bernzen und Dietmar Silbermann, zu verdanken.
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Seltenes Schachturnier beim cSc
Blinde spielten gegen Schüler der Schach-AG des KAG
Text: Jürgen Steinbrücker
Langenfeld (jste). „F 8 nach F 5“ sagt Katharina Geuer (11) zu ihrem Gegenüber, Wolfgang Selig aus Essen. Katharina hat ein großes, normales Schachbrett vor sich, Wolfgang Selig ein kleines Steckschachbrett. Wolfgang Selig zieht auf seinem Brett nach. Die schwarzen Figuren haben oben einen kleinen Metallkopf.. Die schwarzen Felder des Steckschachbrettes sind herausgehoben. So können blinde und stark sehbehinderte Schachspieler fühlen, welche Figuren auf welchen Feldern stehen.
Schülerinnen und Schüler der Schach-AG des Konrad-Adenauer-Gymnasiums unter Leitung von Kersten Linke haben beim 6. cSc zum zweiten Mal ausprobiert, wie gut Sehende und Sehbehinderte bzw. Blinde miteinander spielen können. Die Gäste kamen von den Blinden- und Sehbehinderten-Schachvereinen aus Köln-Bonn und Essen. Zu Beginn stand die körperliche Betätigung im Mittelpunkt. Drei Piloten des ADFC stellten drei Tandem von der Weißen Speiche Langenfeld zur Verfügung und fuhren mit den Schachspielern jeweils eine Runde um die Wettkampfstrecke „Rund um den Freizeitpark“. Danach war der Kopf frei für intelligente Schachzüge.
„Beim ersten Turnier gegen die Schach-AG vor einigen Monaten in den Räumen des Blindenvereins in Köln war ich auch dabei“, sagt Wolfgang Selig, der stark sehbehindert ist. Gegen Blinde spiele man grundsätzlich mit zwei Brettern. „Am großen Brett kann ich mit Brille noch etwas sehen“, wenn ich die Brille absetze sehe ich nur noch Nebel“, erklärt er seine Sehbehinderung. Beim Blindenschachclub Essen spiele er schon seit 1980. Katharina Geuel erzählt, dass sie wie ihre Zwillingsschwester Susanne schon mit acht Jahren angefangen habe, Schach zu spielen.
Auch aus Essen kommt Jürgen Mankiewicz. Schach sei ein schönes Spiel, das Konzentration und Kopfarbeit erfordere. Man könne einige Züge vorausplanen. Jürgen Mankiewicz ist von Geburt an blind, sieht nur noch hell und dunkel. Oben sei alles dunkel. Zum Spielverlauf erklärt er: „Wir sind alle Sieger, Hauptsache, man ist dabei.“ Er zeigt sein Steckschachbrett, weist auf Besonderheiten hin. „Das Brett wurde in der Mitte durchgesägt und mit Scharnieren versehen, nun passt es auch in eine kleine Tasche hinein.“
Zum Abschluss des Turniers spielt der blinde Schachspieler Ewald Heck aus Köln gegen vier Schüler der Schach-AG simultan: Simon Altmann, Michael Herbut, Mourad Maaroufi und Alexander Meinert.
„Wir haben auch eine Streifenmaschine mitgebracht, da lernen die Kinder ihren Namen schreiben“, sagte einer der Gäste. Die Begegnungen wolle man fortsetzen.
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„Samuel besitzt ein Handbike. Was ist das ?“
Text: Familie Küppers
Samuel Küppers (10) fährt gerne Fahrrad, so wie alle Jugendlichen seines Alters. Also etwas ganz Alltägliches, wenn seine Beine nicht gelähmt wären und er nicht auf einen Rollstuhl angewiesen wäre. Während nichtbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim Fahrrad fahren kräftig mit den Füßen (lat.: "pes, pedis") in die "Pedale" treten können, um sich fortzubewegen, muss man sich bei Rollifahrern etwas anderes einfallen lassen. Genau das haben pfiffige Techniker getan: Sie haben die Tretkurbel nach oben verlegt, so dass z.B. Querschnittsgelähmte nun mit der Hand (engl. "hand") kurbeln können. So ist das “Bike“ (deutsch: Fahrrad) ein Vorsatzfahrrad, das an fast jeden modernen Rollstuhl angeklemmt werden kann. Eine noch sportlichere Variante ist, das Samuel die großen Reifen ca. 20 cm nach hinten versetzen kann. Eine ausgereifte Version von einem "Handbike", so wie Samuel es besitzt, hat eine 7-Gang-Nabenschaltung, die auch beim Stillstand des Gefährts betätigt werden kann; der Schalthebel befindet sich zwischen den Kurbeln in Handnähe. Das Handbike hat auch eine Trommelbremse, die durch Rückwärtsdrehen der Antriebskurbeln betätigt wird; dadurch können beim Bremsen beide Hände an den Handgriffen bleiben. Die zweite Bremse, eine normale Felgenbremse, kann auch als Feststellbremse benutzt werden. Gelenkt wird das Bike durch Drehen der Handkurbeln. Durch den Anbau des einrädrigen Bikes wird durch einen speziellen Mechanismus aus dem vierrädrigen Rollstuhl ein Dreirad (also eigentlich:" trike") mit allen Vor- und Nachteilen: Besonders in Kurven muss Samuel gehörig aufpassen, dass er nicht umkippt. Natürlich ist ein Fahrradcomputer an Bord; so kann Samuel immer sehen, welche Entfernung er gerade, insgesamt und in welcher Zeit zurückgelegt hat.
Rückstrahler, Beleuchtung etc. machen aus dem Handbike ein verkehrstüchtiges Fahrzeug.
Fazit: Wir sind froh, dass Samuel seinen jugendlichen Bewegungsdrang ausleben kann. Auch Radtouren, größere an den Rhein wie auch kleinere zum Eiscafé, sind uns durch das "Handbike" wieder möglich geworden."
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Gedreitelt und gebastelt
Ein cSc-Event für Kinder und Erwachsene
Text: Jürgen Steinbrücker
Langenfeld (jste). Jungen und Mädchen hatte das Dreidelfieber gepackt. In Harri’s Dreidelwerkstatt anlässlich des 6. cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“ in Langenfeld war ständig etwas los. Schleifmaschine, Laubsäge, Feinsäge, Raspel, Feile, Borglehre, Schraubstock, Schleifpapier – alles, was man so braucht, um einen Dreidel oder Kreisel zu basteln, war vorhanden. Und dazu die helfenden Hände von Harri Schlicht, Victor Heinze und ihrer Helfer, die nicht nur zeigten, wie einzelne Teile für den Fadenkreisel hergestellt werden, sondern auch bei schwierigen Arbeiten selbst Hand anlegten.
Auch Eltern halfen mit, den ersehnten Kreisel zusammen zu bauen, einzelne Teile herzustellen.
Die Freude am Werkeln und der Erfolg, wenn das Stück dann endlich fertig war und funktionierte, war den Kindern anzusehen. Die Idee von Harri Schlicht und Bernhard Weik, für Kinder eine sinnvolle Beschäftigung auf dem cSc-Gelände zu finden, hatte sich voll bewährt.
Während innerhalb der Werkstatt kleine eifrige Handwerker zugange waren, wurde vor Harri’s Dreidelwerkstatt die 1. Langenfelder Dreidel-Meisterschaft ausgetragen und die Dreidel-Meister unter den Kindern und den Erwachsenen ermittelt. Wie lange dreht sich der Dreidel? Während in den Vormittagsstunden und am frühen Nachmittag die Vorläufe stattfanden, ging es ab 15:00 Uhr (Kinder) bzw. 16:00 Uhr (Erwachsene) zur Sache. Im Endlauf stellte sich allerdings heraus, dass die höchsten Werte (über 38 Sek.) nicht unbedingt in der letzten Entscheidung erzielt wurden.
Und das sind die Endergebnisse der Meisterschaft:
Kinder-Dreidelmeister: 1. Platz Colin Dömer 32,5 Sek.
2. Platz Jan Konz 28,1 Sek.
3. Platz Max Freidhof 27,1 Sek.
Dreidelmeister der Erwachsenen:
1. Platz Wolfgang John 31,8 Sek.
2. Platz Thomas Ziskofen 31,6 Sek.
3. Platz Josef Spieth 30,5 Sek.
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Langenfeld rollt gemeinsam
„Rund um den Freizeitpark“
Langenfeld. Niemand ist »normal«. Jeder Mensch hat Eigenschaften, die ihn anders machen, die ihn von anderen Menschen unterscheiden. Das ist normal. Warum aber werden Menschen mit einer Behinderung oftmals nicht als »normal« angesehen? Dafür gibt es keinen Grund.
Um diese Barrieren, die einzig im Kopf existieren, abzubauen, haben Elisabeth und Bernhard Weik aus Langenfeld eine Stiftung ins Leben gerufen, die inzwischen auch in Sportkreisen Fuß gefasst und viele Anhänger gefunden hat. Grund dafür ist der cSc, der »capp Sport cup«. Dabei handelt es sich um eine Sportveranstaltung für jeden Menschen – egal, ob mit oder ohne Behinderung. Die Bezeichnung »capp« leitet sich aus dem englischen Wort »handicap« (Behinderung, Beeinträchtigung, Nachteil) ab. In den Augen der Stiftungsgründer Elisabeth & Bernhard Weik war diese Wortschöpfung notwendig geworden, weil das deutsche Wort »Behinderung« (ungewollt) mit einem negativen Charakter behaftet ist. Beim capp Sport cup kommen alljährlich »Capps« und »No-Capps« zusammen, um gemeinsam Sport zu treiben. Gemeinsam – das ist das Stichwort, das Elisabeth & Bernhard Weik angetrieben hat, sich so stark für Capps zu engagieren. Denn Capps .und No-Capps haben viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.
Beim cSc „gemeinsam rollt’s" der großen Freizeitsportveranstaltung in Langenfeld rund um den Freizeitpark, rollen Capps und No-Capps um die Wette – auf dem Tandem-Fahrrad, dem Handbike, auf Inline- Skates, mit Rollstühlen und allem, was Räder hat..
Große und kleine Sportler sind dabei.
Während Capps und No-Capps ihre sportlichen Leistungen gemäß dem Motto: „gemeinsam rollt`s“ in zahlreichen Disziplinen, die mit Rädern oder Rollen unterlegt sind, messen, können sich die Besucher auf der cSc Schlemmermeile mit Salaten, Gegrilltem, Kuchen, Obst, Eintopf und Getränken aller Art, die hier noch auf richtigem Geschirr mit Besteck und richtigen Tassen/Gläsern herausgegeben werden, verwöhnen. Dabei darf man nicht dem Irrtum verfallen, dass es sich um kurzweilige Vergleiche der Sportler handelt: einige der Rennen werden sogar im Rahmen des National Handbike Circuit Germany (NHC) gewertet. Bei den vielfältigen Disziplinen und Distanzen ist für jeden etwas dabei: Renn-Tandem, Handbike, Liegeräder, Rollstühle und Inline-Skates. Die Distanzen, die zu bewältigen sind, erstrecken sich über 2,3 km, 4,6 km 11,5 km, 40 Minuten oder 90 Minuten, ein wenig abhängig vom Alter des Sportlers und der Disziplin. Zur Teilnahme aufgefordert sind auch alle körperbehinderten Sportler einschließlich Blinden, Sehbehinderten und Gehörlosen.
Was einen cSc (capp Sport cup) von anderen Sportfesten unterscheidet, kann man kaum in Worte fassen. Andrea Ballentin beschreibt dies so: „Es ist die Atmosphäre, das Familiäre, die Freundlichkeit, die Offenheit, die Gemütlichkeit – einfach das Gefühl, welches sich bei jedem einstellt, der anwesend ist – egal ob als aktiver Sportler oder als Beifall spendender Besucher. Worte sind hier ähnlich aussagekräftig, als versuche man, das Gefühl „Liebe“ zu beschreiben“.
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München 2006
beliebt
Alle haben tapfer gekämpft, aber es kann immer nur einer der Schnellste sein.
Dieses Jahr waren es die Liegeräder. Im Voraus wollte ich Wetten annehmen, dass die 2 Stunden unterboten werden,
ob es nun tatsächlich geklappt hat können Sie hier nachsehen.
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