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Endspurt des WSC Cup in Langenfeld/Rheinland
Bericht von Steffie Alscher
Am 03.09.2006 fand in Langenfeld das letzte Rennen des WSC statt.
Die Speed-Ladies NRW konnten dabei ihren Titel als schnellstes Team verteidigen.
Bei noch trockenem Wetter, wenn auch teilweise nasser Fahrbahn, setzte sich nach kürzester Zeit eine sechser Gruppe ab, welche das Rennen unter sich ausmachen sollte.
Aus dieser Gruppe attackierten Franziska NEULING und Anja KÜHNERT und konnten sich erfolgreich absetzten. Zwischenzeitlich wurde das Rennen durch einen Regenschauer verlangsamt.
Der Verfolgergruppe, bestehend aus Christina KOTTHOFF, Clarissa GERBER, Eva DÜSTERHAUD und Steffie ALSCHER, gelang es nicht mehr die zwei noch einzuholen.
Im Gegenteil sie wurden auf dem ebenen 2,3 km langen Rundkurs welcher 90 Minuten + 1 Runde
zu durchfahren war, kurz vor Schluss des Rennens von F. Neuling und A. Kühnert überrundet.
Im Zielspurt konnte sich Franziska NEULING vor Anja KÜHNERT durchsetzten.
Bei den Männern siegte Michael PUDERBACH vor Oliver ENGEL und Erwin BERGEN.
Note 1,66, die die Sportler des Westdeutschen Speedskater Cup der Langenfelder Veranstaltung erteilt haben, wäre für jedes Abitur hervorragend. Den Organisatoren des cSc Langenfeld genügt diese Note noch keineswegs. In einer Nachbesprechung des cSc Team wurde festgestellt, dass sich einzelne Punkte noch verbessern lassen. Bei der „Internationalen cSc Schlemmermeile „ wird es immer eng wenn um 17 Uhr das WSC Rennen zu Ende ist kommen auf einmal 250 Sportler mit ihren 2500 grünen Chips zu den Langenfelder Vereinen und wollen sich satt Essen. Die Vereine sind froh ihre selbst gebackenen Kuchen oder die Salate aus dem eigenen Garten vorher verkauft zu haben- was den Sportlern natürlich nicht gefällt. Hier sucht das cSc Team um den Organisator Bernhard Weik nach einer Lösung die Beiden gerecht wird.
Das prägende bei der Langenfelder Veranstaltung ist das Umfeld. Über zehn Vereine bringen sich mit Spezialitäten aus der Türkei, aus Korea, den Philippinen oder mit echten Rheinischen Schmankerl ein. Dieses Jahr konnten die Kinder in Harris Dreidelwerkstatt eifrig Schnurkreisel basteln Daneben wurde der Langenfelder Dreidelmeister ausgedreidelt.
Schülerinnen und Schüler der Schach-AG des Konrad-Adenauer-Gymnasiums unter Leitung von Kersten Linke haben beim 6. cSc zum zweiten Mal ausprobiert, wie gut Sehende und Sehbehinderte bzw. Blinde miteinander spielen können. Die Gäste kamen von den Blinden- und Sehbehinderten-Schachvereinen aus Köln-Bonn und Essen. Zu Beginn stand die körperliche Betätigung im Mittelpunkt. Drei Piloten des ADFC stellten drei Tandem von der Weißen Speiche Langenfeld zur Verfügung und fuhren mit den Schachspielern jeweils eine Runde um die Wettkampfstrecke „Rund um den Freizeitpark“. Danach war der Kopf frei für intelligente Schachzüge.
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Andrea Ballentin schreibt über die Kameradschaft bei Münchens Hunderter
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Inlineskating beim cSc (capp Sport cup) nur mit Helm
„Aus meinem Helm ist ein handtellergroßes Stück heraus- bzw. hereingebrochen. Wäre es nicht mein Helm gewesen – dann mein Schädel. So habe ich nur vorübergehend einen „scheiß Lidschatten“ – wie meine Freundin anschließend bemerkte.
Auf noch trockener Strecke starteten pünktlich um 13.00 Uhr beim cSc in München 29 Tandems, 9 Liegeräder, 15 Handbiker und 28 Skater. Gleich auf der ersten Geraden wurde deutlich, was der Wettergott sich diesmal für uns ausgedacht hatte: es herrschte ein gigantischer Gegenwind. Natürlich wollte sich keiner gleich am Anfang aufarbeiten, und so ging es erst einmal ziemlich gemütlich vorwärts. Nach den ersten beiden Kurven, auf dem Rückweg, zog die Schlange aber gehörig an. Und so wechselte das Tempo in den ersten 7 Runden von „gut machbar“ bis hin zu „ganz schön flott“. Dennoch blieb eine Schlange von etwa sieben Skatern fast die gesamte erste Hälfte des Rennens zusammen. Hannes Wolf konnte sich schließlich hinter ein überholendes Tandem klemmen, zwei Verfolger, Maximilian Klaus und Jochen Glasbrenner schafften es nicht ganz, dranzubleiben und begnügten sich mit einem anderen Tandem als Windschattenspender. So allmählich dünnte dann auch die restliche Schlange aus.
Schließlich lief ich mit zwei anderen Männern als Dreiergespann die Runden um den Regattasee. „Plötzlich, in der 10. Runde strauchelte mein Vordermann Hubert Kreuz aus Österreich, stürzte und ich machte einen „Köpfer“ über ihn hinweg. Der Schwung wurde in erster Linie von meinem Helm, danach von meiner rechten Schulter aufgefangen. Ich war recht schnell wieder auf den Beinen. Der Dritte in unserem Bunde Raphael Kling hatte inzwischen umgedreht und sah nach uns (in welchem Rennen gibt es das außer bei „Münchens Hunderter“ noch?) der zuerst gestürzte Hubert Kreuz schickte uns weiter, er selbst beendete das Rennen nach der 11. Runde
Der zunächst zögerlich einsetzende Regen beim 6.cSc München, der von der Weik-Stiftung ausgerichtet wurde, entwickelte sich zu einem richtigen „Schnürlregen“. Während wir die nächsten Runden liefen überlegte ich mir, ob diese natürliche Kühlung für mein pochendes Auge und meine schmerzende Schulter ausreichend sein würde. Durch den Aufprall hatte es mir den, Gott sei Dank, gut sitzenden Helm so tief in die Stirn gepresst, dass ich das Gefühl hatte, mein Auge würde vor der Augenhöhle vorstehen.
Anstrengend war es diesmal. Ab der 15. Runde schien sich die verbleibende Rundenzahl jedes Mal beim Zieldurchlauf zu verdoppeln. Nur die Erfahrung, dass es bestimmt ein Ende hat und mein gut gelaunter Vordermann Raphael Kling ließen mich durchhalten.
Den Zieleinlauf werde ich nie vergessen: Raphael Kling hatte mit mir seit dem Sturz jede Runde erkämpft. Er hatte immer wieder Tempo nachgelassen, als ich meinte abreißen lassen zu müssen. Beim Zieleinlauf wollte er mir gentlemanlike unbedingt den Vortritt lassen. Ich glaube, wenn ich dann nicht einfach durch das Ziel geschlendert wäre – wir hätten davor angehalten und diskutiert, wer dem anderen jetzt den Vortritt lassen darf..Beide hatten 3 Stunden 27:56 Minuten.
Tja, das ist „Münchens Hunderter“ – und „gemeinsam rollts“...
Am Sonntag ,unter dem Motto „gemeinsam rollt´s“, hieß es wieder: mit frischer Energie voran. Viele Rennen standen auf dem Programm und gleich zu Beginn, um 11 Uhr, hatten wir ganz besondere Gäste: Tanja Maul und Hein Johannes zwei blinde Skater hatten sich zum Start für die 20 km beim Familienlauf eingefunden. Die Favoritin, die 17-jährige Tanja Maul, hatte sich vorgenommen, die 20 Km in weniger als einer Stunde zu schaffen. Am Ende standen 65 Minuten und der 1. Platz in ihrer Alterklasse auf der Urkunde.
Es ist wirklich beeindruckend, mit welchem Mut sich die zwei auf die Strecke begeben haben und mit welchem Vertrauen in ihre Begleiter. 20 km/h – das ist ohnehin schon eine ganz respektable Geschwindigkeit – aber ohne die Strecke mit ihren Unregelmäßigkeiten zu sehen...für einen sehenden Skater unvorstellbar!
Doch auch der Regen und die eher herbstlichen Temperaturen konnten die Stimmung nicht trüben. Die Pfadfinder hatten leckere Schupfnudeln gekocht, natürlich gab’s wieder Kaffee und Kuchen vom SLIC, auch der MTV mit seinem Grillstand war wieder dabei und der Verein „Behinderte und Freunde“ bot etwas exotisches an: westafrikanisches Essen. Kinder boten für Kinder Gummitiere in verschiedensten Formen und Farben an und das Spielmobil, welches dieses Jahr erstmalig dabei war, erfreute sich großer Beliebtheit. Bei Essen und Trinken saß man gemütlich zusammen, ein bunter Mix vieler Nationen. Gemeinsam ließ man den Tag ausklingen.
Das Bayerische Fernsehen (BR3) war vor Ort und brachte noch am selben Abend im Rahmen der Reportage über das Event ein Interview mit Tanja Maul sowie mit dem Tandemgespann Gregor Cordes und Rolf Kislat.
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Fotos aus München 2006, klicken Sie hiiiier!
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Die Bilder am Sonntag fotografierte Herr Robert Gerigk. Am Sonntag entstanden ausschließlich Bilder vom BIC. Die restlichen Bilder von Walter Müller stellen wir in den nächsten Tagen ins Netz.
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Viele Überraschungen beim cSc München
Es gibt viele Gründe nach München zu fahren. Dieses Jahr kann die zweite Reihe ihre Stärken zeigen. Die erste Reihe ist in Mannheim und in Duderstadt unterwegs. Beim Preisgeld , von insgesamt 4200 Euro, hängen die Trauben dieses Jahr nicht so hoch. Nach dem anmelden auf unserer Homepage könnt ihr nur jeweils die eigene Anmeldung sehen, Sie können beruhigt sein Ihre Meldung ist in der Datenbank registriert. Wir bauen z. Z. die Meldedatenbank um deshalb können wir noch nicht alle anzeigen.
In München bekommt jeder Sportler den vom cSc Team München neu kreierten cSc „Buff“ in seinem wunderschönen Design als Präsent mit nach Hause.
Ein wichtiger Grund sind die Überraschungen im Rahmenprogramm.
Andrea Ballentin vom cSc Team München sagte : „Das wird keine übliche Sportveranstaltung, wir bieten unseren Teilnehmern und den Besuchern eine Rundumversorgung.“ Wer zu diesem sportlichen Ereignis kommt, braucht sich um Essen und Trinken nicht zu sorgen. Jeder Starter erhält außerdem einen Bon im Wert von 5 Euro für Essen und Trinken. Westafrikanisches Essen oder die Schupfnudeln der Pfadfinder werden vielen in Erinnerung bleiben. Die leckeren Bratkartoffeln des MTV München , mit oder ohne Spiegelei, lassen einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Kaffee, Tee und selbst gebackenen Kuchen bietet der SLIC München an.
Viele Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen bietet der Mitmachzirkus aus Fürstenfeldbruck z.B. balancieren, jonglieren, skaten, Tischtennis, Kinderstelzen, Tischbillard, Hüpfbälle, Federball, Hula-Hoop, Rollbretter, Riesenschwungtuch, Springseile, basteln u.v.m. „Wichtig ist mir dabei, dass Kinder mit und ohne Behinderung die Scheu voreinander verlieren, gemeinsam spielen und Spaß miteinander haben“, bemerkte dazu Stephan Triebsch vom cSc Team München.
Eine südafrikanische Band am Sonntag wird die Kinder bei ihren Vorführungen begleiten und die Zuschauer erfreuen. Die Knabenkapelle Dachau wird am Samstag von 13 Uhr bis 17 Uhr mit ihrer Trommler Gruppe vertreten sein.
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